Kurienkardinal Koch in Eisenstadt
Kurienkardinal Koch in Eisenstadt: Martin zeigt Gott im Leidenden
Vatikanischer “Ökumeneminister”: Martinus verweist auf Evangeliums-Kerngedanken der Nächstenliebe und Gottes verborgener Gegenwart.
Die nach dem heiligen Martin von Tours benannten Laternenumzüge rund um den 11. November, bei denen sich Kinder als Soldaten und Bettler verkleiden, erinnern an die Legende, nach der Martin seinen Mantel mit einem frierenden Bettler teilte.
Hoher Besuch zum Martinstag in Eisenstadt: Kurienkardinal Kurt Koch hat am Sonntag, 11. November 2018 das Pontifikalamt zum Fest des burgenländischen Diözesan- und Landespatrons geleitet. Der Präsident des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen rief in seiner Festpredigt dazu auf, die Armen als “privilegierten Zugangsort zu Jesus Christus” zu sehen und in ihnen Gott zu begegnen. Der Heilige Martin von Tours habe diese Haltung eindrucksvoll vorgelebt.
‘Albertusforschung unserer Tage’
Excerpt from ‘Drei Ungedruckte Teile der Summa De Creaturis Alberts des Grossen’: Aus den Handschriften nachgewiesen und gewürdigt

Quelle
Albertus Magnus – Heiligenlexikon
Excerpt from Drei Ungedruckte Teile der Summa De Creaturis Alberts des Grossen: Aus den Handschriften nachgewiesen und gewürdigt.
Die erfreulich aufblühende Albertusforschung unserer Tage nimmt diese Eigenart des grössten deutschen Denkers im Mittelalter wahr. Gerade in unseren Tagen, da Alberts Botanik von Jessen und neuestens seine Tiergeschichte durch Stadler, letztere nach der Urschrift, in kritischen Ausgaben zugänglich gemacht wurden und werden, da P. Duhem und auch ältere deutsche Forscher auf seine Bedeutung für Geologie und Erdkunde hingewiesen haben, nimmt Alberts Grösse als Naturforscher immer festere Formen im vorurteilsfreien wissenschaftlichen Bewusstsein an.
‘Über die Prinzipien der fortschreitenden Bewegung’
Liber de principiis motus processivi – Über die Prinzipien der fortschreitenden Bewegung: Lateinisch – deutsch. Übersetzt von Jürgen Wetzelsberger. … d. Philo. d. Mittelalters/2. Reihe)

Quelle
De imagine – Das Bild Gottes im Menschen: Lateinisch – Deutsch. Übersetzt und eingeleitet von Maria Burger (Herders Bibliothek der Philosophie des Mittelalters 3. Serie
Albertus Magnus beschreibt in vielschichtiger Weise Aspekte und Modelle von Bewegung. seine Untersuchungen und die Beschreibung der physiologischen Auswirkungen anhand der Wärme und Kälte schlägt er eine exakte denkerische Brücke zwischen Geistigem und Physiologischem. Wahrhaftes beglückendes Erkennen kann daher heilende Auswirkungen bis in den Bereich des Physischen haben.
‘Über die Natur und den Ursprung der Seele’
Liber de natura et origine animae. Über die Natur und den Ursprung der Seele: Lateinisch – Deutsch. Übersetzt und eingeleitet von Henryk Anzulewicz … Bibliothek der Philosophie des Mittelalters)
Der Theologe und Philosoph Albertus Magnus (ca. 1200-1280) gilt als einer der bedeutendsten lateinischen Ausleger der Schriften des Aristoteles im Mittelalter. Sein philosophisches Programm war es, alle wesentlichen Teile der Philosophie, wie diese in den Büchern des Aristoteles zusammengefasst waren, den Lateinern durch umfassende Kommentarwerke und eigene Schriften zugänglich zu machen. Unter seinen naturwissenschaftlichen Schriften nimmt das Werk “Über die Natur Wesen und den Ursprung der Seele” eine herausragende Stellung ein.
Die kulturelle Wende im 13. Jahrhundert
Albertus Magnus und die kulturelle Wende im 13. Jahrhundert – Perspektiven auf die epochale Bedeutung des grossen Philosophen und Theologen (Lectio Albertina)

Quelle
Albertus Magnus-Institut
Was macht Albert den Grossen zu einem so bedeutenden Denker?
Es ist die Schlüsselrolle, so die These der Lectio, die Albertus Magnus in der grossen kulturellen Wende spielt, durch die sich die lateinische Welt im 13. Jahrhundert grundlegend verändert. Denn es ist Albert, der im Anschluss an die wieder bekannt gewordenen grossen Werke des Aristoteles und der arabischen Aristoteliker die wissenschaftliche Weltsicht zu einem zentralen
Alberts des Grossen philosophischer Blick auf den Menschen
De quolibet modo hominis: Alberts des Grossen philosophischer Blick auf den Menschen (Lectio Albertina, Band 10)
Bei den philosophischen Erkenntnisbemühungen um den Menschen im 13. Jahrhundert kommt Albertus Magnus eine besondere Rolle zu. Seine Werke stellen das reichhaltigste Material zu diesem Thema bereit. Zudem hat Albert sein Wissen um den Menschen in seinem Werk De homine in einer eigenen Systematik aufgearbeitet. So wird der doctor universalis auch von seinen Zeitgenossen besonders häufig zitiert, oft in einem Atemzug mit den grossen Autoritäten der Antike und ihrer arabischen Kommentatoren. Diese besondere Stellung kommt Albert zu, da seine anthropologischen Ausführungen umfassend in vielerlei Hinsicht sind: Er stellt das Natürliche am Menschen detailliert dar, er ordnet diese Erkenntnis in ein philosophisches Gesamtkonzept ein, dies geht einher mit genauer Methodenreflexion und ist getragen von theoretischem wie praktischem Erkenntnisinteresse.
Jemen
Jemen: Bischof und Helfer warnen vor humanitärer Katastrophe
Quelle
Tragödie nicht länger ignorieren
Reise durch den Jemen
Kirchenvertreter und Hilfsorganisationen warnen erneut vor einer humanitären Katastrophe im Jemen. „Im Jemen ist ein Krieg im Gange, aber die grosse Welt scheint nicht sehr interessiert zu sein“, sagte der Bischof Paul Hinder am Montag (Ortszeit) dem katholischen US-Pressedienst CNS.
Der Schweizer Kapuziner Hinder ist Apostolischer Vikar für Südarabien, wozu auch der Jemen gehört. Die internationale Gemeinschaft dürfe „die Tragödie nicht länger ignorieren“, mahnte Hinder weiter: „Die Kriegsparteien müssen unter Druck gesetzt werden, um am Tisch zu sitzen und humanitäre Hilfe für alle Menschen in Not zu ermöglichen.“ Die anderen Staaten müssten „das konspirative Schweigen um diesen Krieg“ brechen und die Kriegsparteien zu einem Waffenstillstand zwingen.







Neueste Kommentare