Renovabis schlägt Alarm: Armenisches Kulturerbe schützen
“Die armenische Bevölkerung und ihr kulturelles Erbe sind gefährdet”, bringt Professor Thomas Schwartz, Hauptgeschäftsführer des Osteuropa-Hilfswerks Renovabis, den Ernst der Lage im Armenien-Aserbaidschan-Konflikt auf den Punkt. Und dies gelte seit der jüngsten Eskalation des Konfliktes mit Aserbaidschan nicht nur für die Region Bergkarabach, sondern immer mehr auch für das Kernland
Quelle
Osteuropa-Hilfswerk fordert „gleichen Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort” – Vatican News
Agenzia Fides-Armenien
“Die Armenier fühlen sich von der internationalen Gemeinschaft vergessen und verraten” – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Kloster Chor Wirap – Wikipedia
“Wir müssen aufpassen, dass Armenien mit den dort lebenden Christinnen und Christen in ihrer bis auf das dritte Jahrhundert zurückreichenden Apostolischen Kirche und deren kostbaren Kulturzeugnissen nicht zwischen der Türkei und Aserbaidschan aufgerieben werden,” mahnt der Renovabis-Chef mit Blick auf die schwierige Position des Landes.
Wallfahrtskirche in Todtmoos im Südschwarzwald
Unsere Liebe Frau von Todtmoos
Quelle
Unserer Lieben Frau (Todtmoos) – Wikipedia
Wallfahrtskirche
Wallfahrtskirche und Pfarrhaus beherrschen als bedeutendste Bauwerke das Todtmooser Ortsbild. Über den Anstieg zur Kirche, vorbei an den historischen Devotionalienständen, gelangt man durch das sog. “Vorzeichen” in den Innenraum des Gotteshauses. Der Blick fällt sofort auf das Gnadenbild über dem Hochaltar. Die Gestaltung des Deckengewölbes mit seinem filigranen Stuck, die Altäre und Kanzel sowie die Decken- und Wandgemälde entstanden hauptsächlich in der Barockisierungsphase von 1770-1778. Eine weitere bedeutende Veränderung erfuhr die Kirche bei der Erweiterung 1927 mit Anbau der Seitenschiffe und des Glockenturms. Alt und neu wurden harmonisch miteinander verbunden; die Originalmotive der Fassadenmalerei aus der Renaissancezeit unterstreichen den einheitlichen Charakter des Gesamtbauwerks. Die an Bau und Innenausstattung beteiligten Künstler und Bauleute waren weithin geschätzte Fachleute, die an vielen Sakral- und Profanbauten der näheren und weiteren Umgebung mitwirkten (Baugeschichte).
Türkei: Besucherandrang auf orthodoxes Kloster **UPDATE
Seit Anfang Mai ist das berühmte griechisch-orthodoxe Sumela-Kloster im Nordosten der Türkei wieder zur Gänze für Besucher geöffnet. Und die haben das Angebot bereitwillig angenommen
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Ökumenisches Patriarchat erkennt Kirche von Nordmazedonien an
Kloster Sumela
*Türkei: Tausende Gläubige zu Marienfest im Kloster Sumela erwartet
Papst Franziskus: Maria “zeigt uns, dass der Himmel zum Greifen nah ist” (catholicnewsagency.com)
Tagesevangelium und Worte zum Tag – Vatican News
**Sumela: Patriarch Bartholomaios gedenkt der ukrainischen Kriegsopfer
Schon in den ersten beiden Tagen, am 1. und 2. Mai, hätten insgesamt 5.000 Menschen das Kloster besucht. Und das trotz Regenwetter und Nebel, wie die die Nachrichtenagentur Orthodoxia berichtet.
Das Kloster war 2015 wegen Restaurierungsarbeiten geschlossen worden, 2019 wurden erste Teile des Klosters wieder für Besucher geöffnet. 2020 folgte ein weiterer Öffnungsschritt, nun ist wieder das gesamte Kloster zugänglich. Zuletzt mussten laut der türkischen Tageszeitung “Daily Sabah” nochmals grosse Gesteinsflächen oberhalb des Klosters gesichert werden.
Über das Zusammentreffen von Kulturen
Psalm 25: “Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele…”
29 Juli 2022
Rom, das 6. Jahrhundert neigt sich dem Ende zu. Papst Gregor der Grosse betet: “Herr, schenke mir die Gabe der Musik, damit mir die Komposition heiliger Gesänge gelingen möge.” Plötzlich das ersehnte Zeichen: Eine weisse Taube kommt vom Himmel herab und lässt sich auf seiner rechten Schulter nieder. Ihr Schnabel nähert sich dem Ohr des Papstes, aber es ist nichts zu hören. Und so befruchtet der Heilige Geist das Herz des Papstes: Sein Gebet wurde erhört! Die Gabe der sakralen Musik erleuchtet sein Inneres und Papst Gregor unterbricht die Stille des Gebets, als er den Beginn von Psalm 25 singt: “Zu dir, Herr, erhebe ich meine Seele…”


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