Konzil

“Das Konzil hat die Kirche lasch gemacht”

“Aggiornamento heisst: den Widerspruch der Kirche zur Welt aktualisieren, für unsere Zeit”

Vor 50 Jahren begann das Zweite Vatikanische Konzil, von dem gesagt wird, dass es dem Katholizismus den Weg in die Moderne bahnte. Der Philosoph Robert Spaemann sieht das anders. Von Lucas Wiegelmann

Vor 50 Jahren, im Oktober 1962 begann das Zweite Vatikanische Konzil, von dem gesagt wird, dass es dem Katholizismus den Weg in die Moderne bahnte. Der Philosoph Robert Spaemann kommt rückblickend zu einer sehr kritischen Wertung der damaligen Ereignisse in Rom.

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Der Katechismus

….sichere Norm für die Lehre des Glaubens

Mauro Kardinal Piacenza zur Bedeutung des Katechismus der Katholischen Kirche in Bezug auf das II. Vatikanische Konzil, seine Rezeption und die Verbindung zur Aufgabe der Neuevangelisierung

Rom, kath.net/as, 15. Oktober 2012

Jahr des Glaubens: nicht nur dem II. Vatikanischen Konzil mit seinen Texten soll nach dem Willen Papst Benedikts XVI. besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden, sondern vor allem auch dem am 11. Oktober 1992 veröffentlichten “Katechismus der Katholischen Kirche” als Grundstein einer Neuevangelisierung.

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“Wir waren glücklich und voller Begeisterung”

Die Jahre vergehen, aber gewisse Aussagen bleiben

Rom, Die Tagespost 12. Oktober 2012

Messe bei strahlender Sonne und Papstansprache beim Schein des Mondes: In Rom hat in Erinnerung an das Konzil das “Jahr des Glaubens” begonnen. Von Guido Horst

Die Jahre vergehen, aber gewisse Aussagen bleiben. Fünfzig Jahre ist es her, da hat der selige Johannes XXIII. seine berühmte “Mondscheinansprache” zu Beginn des Zweiten Vatikanischen Konzils gehalten. In einem Fackelzug waren damals Abertausende von Menschen auf den Petersplatz geströmt und vom Fenster des päpstlichen Arbeitszimmer aus sagte der Roncalli-Papst jene unvergesslichen Worte: “Geht nach Hause und erweist euren Kindern eine Zärtlichkeit. Und sagt ihnen, dass es eine Zärtlichkeit des Papstes ist.”

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Vatikan: 40.000 Gläubige bei Fackelzug

“Es war wie eine neuer Frühling ein neues Pfingsten für die Kirche”  Update

Papst Benedikt erinnerte bei sponaner Ansprache an den Konzilsbeginn vor 50 Jahren: “Auch heute überwiege ein glückliches Gefühl, allerdings sei die Freude nüchterner aufgrund der Sünden und Fehler auch in der Kirche.”

Rom, kath.net/KNA, 11. Oktober 2012

Mit einem Fackelzug zum Petersplatz in Rom haben mehr als 40.000 Gläubige am Donnerstagabend der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils vor genau 50 Jahren gedacht. Von seinem Fenster aus begrüsste Papst Benedikt XVI. die Gläubigen, die zuvor singend

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Die schöne Kirche des Konzils

Fackelzug und Gebet in Rom

Vatikanstadt, 11. Oktober 2012, ZENIT.org

“Die schöne Kirche des Konzils” ist eine Initiative der Katholischen Aktion Italiens in Zusammenarbeit mit der Diözese Rom aus Anlass der Eröffnung des Jahrs des Glaubens, die gleichzeitig mit der XIII. Ordentlichen Generalversammlung der Bischofssynode stattfindet, die sich mit der Neuevangelisierung befasst. Es werden sich auch Synodenväter und andere Teilnehmer der Synodalversammlung an dieser Initiative beteiligen.

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Heilige Messe zur Eröffnung des Jahrs des Glaubens

Predigt von Papst Benedikt XVI., Petersplatz Donnerstag, 11. Oktober 2012

Verehrte Mitbrüder, liebe Brüder und Schwestern!

Mit grosser Freude beginnen wir heute, fünfzig Jahre nach der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils, das Jahr des Glaubens. Gerne richte ich meinen Gruss an Sie alle, speziell an den Patriarchen von Konstantinopel, Seine Heiligkeit Bartholomäus I., und an den Erzbischof von Canterbury, Seine Gnaden Rowan Williams. In besonderer Weise verbinde ich mich auch mit den Patriarchen und den Grosserzbischöfen der katholischen Ostkirchen sowie mit den Vorsitzenden der Bischofskonferenzen. Um des Konzils zu gedenken, das einige der unter uns Anwesenden persönlich erleben durften – sie begrüsse ich besonders herzlich –, ist diese Feier durch einige spezielle Zeichen bereichert worden: die Eingangsprozession, die an die denkwürdige Prozession der Konzilsväter erinnern wollte, als sie feierlich in diese Basilika einzogen; die Inthronisation des Evangeliars – einer Kopie dessen, das während des Konzils benutzt wurde; die Übergabe der sieben Schlussbotschaften des Konzils sowie des Katechismus der Katholischen Kirche, die ich am Ende, vor dem Segen, vornehmen werde.

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Bisher unveröffentlichtes Schreiben von Papst Benedikt XVI.

Zum 50. Jahrestag des Beginns des Zweiten Vatikanischen Konzils

Es war ein glanzvoller Tag, als am 11. Oktober 1962 mit dem feierlichen Einzug von über 2.000 Konzilsvätern in die Basilika Sankt Peter zu Rom das II. Vatikanische Konzil eröffnet wurde.

Im Jahre 1931 hatte Pius XI. auf diesen Tag das Fest der Gottesmutterschaft Marias gelegt, zum Gedächtnis daran, dass 1.500 Jahre zuvor, im Jahr 431, das Konzil von Ephesus Maria diesen Titel feierlich zuerkannt hatte, um damit das unlösliche Miteinander von Gott und Mensch in Christus auszudrücken.

Papst Johannes XXIII. hatte auf diesen Tag den Konzilsbeginn festgelegt, um die grosse Kirchenversammlung, die er einberufen hatte, der mütterlichen Güte Marias anzuvertrauen und die Arbeit des Konzils fest im Geheimnis Jesu Christi zu verankern. Es war beeindruckend, die Bischöfe aus aller Welt, aus allen Völkern und Rassen einziehen zu sehen: ein Bild der weltumspannenden Kirche Jesu Christi, in der sich die Völker der Erde in seinem Frieden vereinigt wissen.

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