Papst Franziskus: Für einen “Bund zwischen Jung und Alt” *UPDATE
Gott, ein alter Mann mit weissen Haaren? Viele Menschen, die nach einem reifen Glauben suchen, nehmen von einer solchen Vorstellung Abschied. Doch aus der Sicht von Papst Franziskus ist es gar nicht so abwegig, sich den Allerhöchsten als alten Mann vor Augen zu führen
Quelle
Glaube an Gott, den Vater (bibelwelt.de)
Gott Vater Sonntag – Vorauer Marienschwestern (marienschwestern-vorau.at)
*Papst Franziskus: “Das hohe Alter muss den Kindern bezeugen, dass sie ein Segen sind” (catholicnewsagency.com)
“Wir dürfen bei Kindern nicht alles entmythologisieren: Das Bild eines alten Gottes mit schneeweissem Haar ist kein albernes Symbol, sondern ein biblisches, edles und sogar zärtliches Bild.“ Das sagte Franziskus bei seiner Generalaudienz an diesem Mittwoch im Vatikan.
Im Buch Daniel des Alten Testaments, aber auch in der Offenbarung des Johannes im Neuen Testament werde Gott bzw. Jesus als Weisshaariger dargestellt. Das sei ein “uraltes Symbol für eine sehr lange Zeit, für eine uralte Vergangenheit, für eine ewige Existenz”.
“Das Leben ist eine göttliche Gabe” und “zutiefst schützenswert”
Erzbischof Lackner: “Das Leben ist eine göttliche Gabe” und “zutiefst schützenswert”
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Salzburg, 16. August 2022 (CNA Deutsch)
Erzbischof Franz Lackner von Salzburg ist am Hochfest Mariä Himmelfahrt in seiner Predigt auf das Lebensrecht von Ungeborenen und alten Menschen eingegangen. “Das Leben ist eine göttliche Gabe”, betonte der Primas Germaniae und Vorsitzende der österreichischen Bischofskonferenz, und darum “zutiefst schützenswert”.
Ausdrücklich verwies Lackner auf Diskussionen “in Brüssel, im EU-Parlament, wo die europäischen Werte hochgepriesen werden”. Dabei gehe es darum, “die Abtreibung als ein Menschenrecht” einzustufen. Der Erzbischof warnte: “Da können wir Christen und Christinnen nicht mit.”
Im Juli hatte das EU-Parlament einen Entschliessungsantrag angenommen, welcher vorschlägt, “ein Recht auf Abtreibung in die Charta der Grundrechte der Europäischen Union aufzunehmen”. Konkret lautet der Textvorschlag für Art. 7a der Charta: “Jeder hat das Recht auf sichere und legale Abtreibung.”
3. August 2022 .08.55 Uhr Generalaudienz
Generalaudienz mit Papst Franziskus – Aus der Audienzhalle Paolo VI, die Generalaudienz mit Papst Franziskus
“Synodaler Weg”: Es darf in Deutschland “keinen Sonderweg” geben
Die Kirche in Deutschland könne in Fragen der Lehre und der Verkündigung “keinen Sonderweg” gehen, betonte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am Montag mit Blick auf die vatikanische Erklärung zum “Synodalen Weg”, die am Donnerstag veröffentlicht worden war

Quelle
Debatte um vatikanische Erklärung zum “Synodalen Weg” geht weiter (catholicnewsagency.com)
Domradio-Kommentar zeigt neue Eskalationsstufe beim Streit um Synodalen Weg: Das Geld
Deutsche Kaltschnäuzigkeit führt die Kirche in die Spaltung
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Eichstätt, 25. Juli 2022 (CNA Deutsch)
Die Kirche in Deutschland könne in Fragen der Lehre und der Verkündigung “keinen Sonderweg” gehen, betonte der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke am Montag mit Blick auf die vatikanische Erklärung zum “Synodalen Weg”, die am Donnerstag veröffentlicht worden war.
Der Heilige Stuhl hatte betont, der “Synodale Weg” sei “nicht befugt, die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten”. Laut Erklärung wäre es “nicht zulässig, in den Diözesen vor einer auf Ebene der Universalkirche abgestimmten Übereinkunft neue amtliche Strukturen oder Lehren einzuführen, welche eine Verletzung der kirchlichen Gemeinschaft und eine Bedrohung der Einheit der Kirche darstellen würden”.
‘Auf Katechese wird “nur wenig Wert gelegt”‘
Päpstlicher Rat für die Gesetzestexte (vatican.va)
Markus Graulich: Ratzinger hat getan, was in seiner Macht stand | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Vatikanstadt, 14. Juli 2022 (CNA Deutsch)
Der Untersekretär des Dikasteriums für die Gesetzestexte, Prälat Markus Graulich SDB, hat festgestellt, in Deutschland werde “seit Jahrzehnten auf Katechese und Glaubensunterweisung nur wenig Wert gelegt”.
“Selbst die Kommunions- und Firmvorbereitung besteht nur in wenigen Fällen aus wirklicher katechetischer Vermittlung”, so Graulich im Gespräch mit der katholischen Wochenzeitung “Die Tagespost” (aktuelle Ausgabe). “Natürlich gibt es auch gute Angebote seitens einiger Diözesen und geistlicher Gemeinschaften; die sind aber in der Regel nicht verpflichtend.”



Neueste Kommentare