Dankbarkeit und Hoffnung, aber auch Klage und Busse
Erläuterung zur gemeinsamen katholisch-lutherischen Erklärung
Kardinal Kurt Koch erläutert die gemeinsame katholisch-lutherische Erklärung zum Reformationsjubiläum im Jahr 2017
Die Tagespost, 28. Juni 2013, von Guido Horst
Eminenz, die am 17. Juni in Genf veröffentlichte gemeinsame Erklärung der katholischen Kirche und des Lutherischen Weltbundes “Vom Konflikt zur Gemeinschaft” hat sicher eine längere Vorgeschichte. Erst im Herbst liegt das Dokument auf Deutsch vor. Können Sie diese Vorgeschichte ganz kurz skizzieren?
Vatikan/D
Kardinal Koch sieht Differenzen zwischen Katholiken und Lutheranern
Die sogenannte “Orientierungshilfe” zur Familie der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) stösst immer mehr auf Kritik, auch innerhalb der evangelischen Kirche selbst. So spricht der ehemalige evangelische Bischof Hartmut Löwe von einer “fatalen Desorientierung” und fordert die Leitung der EKD, den Rat, auf, den Text zu korrigieren. “Andernfalls werden immer mehr evangelische Christen in ihrer Kirche heimatlos”, schreibt Löwe in einer Stellungnahme. Er war von 1980 bis 1992 Präsident im EKD-Kirchenamt. Das EKD-Papier vertritt ein erweitertes Familienbild, das unter anderem auch gleichgeschlechtliche Lebensgemeinschaften mit Kindern einschliesst.
Kardinal Koch will Theologie statt Mission
“Die ewige Gültigkeit des Alten Bundes mit dem Neuen Bund in Jesus Christus in Einklang bringen”
Kurt Kardinal Koch
Quelle
Christen sind untrennbar mit Israel verbunden
Paulusjahr
Rom, Samstag 11. Mai 2013 von VH
Über das Zueinander von Juden und Christen hat sich der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Kardinal Kurt Koch, im Interview mit dem Nahost-Korrespondenten von “Kirche in Not” aus Jerusalem, Oliver Maksan, geäussert. Lesen Sie hier eine Zusammenfassung.
Kardinal Koch vor Ukraine-Reise
Hoffnung auf Fortschritte im Dialog
Der neue Grosserzbischof von Kiew
Verhältnis von katholischer und orthodoxer Kirche
Pro Oriente
Als “herausfordernde Situation für die Ökumene” beschreibt der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates die Beziehung der christlichen Kirchen in der Ukraine.
Kurt Koch ist an diesem Mittwoch zu einer einwöchigen Reise in das osteuropäische Land aufgebrochen; es ist das erste Mal, dass sich der Schweizer Kurienkardinal vor Ort ein Bild der Lage macht. Im Zentrum der Visite stehen ökumenische Gespräche und Treffen mit Vertretern der römisch-katholischen, der mit Rom unierten griechisch-katholischen und der orthodoxen Kirche; Stationen sind Kiew und Lemberg.
Kardinal Koch
Suche nach Einheit Pflicht und nicht Kür
Ausweitung des Ökumene-Dialogs zu den Pfingstkirchen erwartet
Die Suche nach der Einheit der Christen ist “nicht Kür, sondern Pflicht”. Das betonte der Präsident des Päpstlichen Einheitsrats, Kardinal Kurt Koch, am Wochenende. Er forderte am Samstag in Ochsenhausen eine “liebenswürdige Hartnäckigkeit und eine hartnäckige Liebenswürdigkeit” beim Ringen um das Zusammenwachsen der christlichen Konfessionen. Der Schweizer Kurienkardinal sprach bei der Mitgliederversammlung des ökumenischen Zusammenschlusses “Unita dei Cristiani”. Der 2001 gegründete Verein hat rund 300 Mitglieder und unterstützt Initiativen zur Förderung der Einheit der Christen. Koch ist seit Samstag Prokurator von “Unita dei Cristiani”. Er folgt damit auf Kardinal Walter Kasper, der sein Vorgänger in Rom als Chef des Einheitsrates war.
Kardinal Koch
“Europa braucht nicht nur den Euro”
Die wiedergewonnene Einheit der christlichen Kirchen wäre ein wichtiger Impuls für das derzeit in der Krise befindliche Projekt der europäischen Integration: Das sagte der Schweizer Kurienkardinal Kurt Koch am Freitag, dem Schlusstag des Pfingst-Dialogs über die Vision von “Vereinigten Staaten von Europa” im kirchlichen Bildungszentrum Schloss Seggau in der Steiermark. In seinem Vortrag über die “geistigen Grundlagen Europas” bezeichnete der Präsident des Päpstlichen Rates für die Einheit der Christen den Prozess der ökumenischen Wiedervereinigung als den “weitreichendsten Beitrag des gegenwärtigen Christentums zur politischen Zukunft der Menschheit und insbesondere der westlichen Welt”.
Ökumene
Dialog-Dokument kommt am 17. Juni
Das katholisch-lutherische Dialog-Dokument zum “Reformationsjubiläum” im Jahr 2017 wird im Rahmen der Ratsvollversammlung des Lutherischen Weltbunds (LWB) am 17. Juni in Genf veröffentlicht. Die Präsentation erfolge im Rahmen einer Pressekonferenz, an der Führungsvertreter des LWB und massgebliche Mitarbeiter des Papiers teilnehmen, heisst es in einer Aussendung des Weltbunds von Mittwoch.
Zur Ratsvollversammlung in Genf werden u.a. LWB-Präsident Bischof Munib Younan aus Jerusalem und Generalsekretär Pfarrer Martin Junge aus Santiago de Chile erwartet. Laut Angaben des Präsidenten des Päpstlichen Einheitsrates, Kardinal Kurt Koch, besteht das Dokument aus drei Teilen:


Neueste Kommentare