Vatikan/Rumänien
Koch trifft Patriarch Daniel
Rumänisch Orthodoxe Kirche
Der Präsident des Päpstlichen Einheitsrates, Kardinal Kurt Koch, hat sich an diesem Mittwoch mit Rumäniens orthodoxem Patriarchen Daniel getroffen. Koch besucht noch bis zum 7. Dezember Rumänien – laut Vatikanangaben zum ersten Mal überhaupt.
“Unser Wunsch und die grösste Freude wäre die Einheit der Eucharistie und die Einheit der zwei Kirchen des Orients und des Okzidents”, erklärte Kardinal Koch. Sie hätten in ihrem Gespräch versucht, Lösungen in diesen Themen zu finden.
Papstappell für Syrien
“Bewahre sie vor Verzweiflung!”
Papst Franziskus ruft von neuem zu einem Ende der Gewalt in Syrien auf. Im Vatikan hiess er am Samstag griechisch-melktische Katholiken unter der Leitung ihres Patriarchen Gregorios III. Laham willkommen; der Patriarch von Antiochien residiert in Syriens Hauptstadt Damaskus. Die Menschen in Syrien machten “seit langer Zeit schwere Prüfungen” durch, so Papst Franziskus.
“Ich bete für alle, die das Leben verloren haben, und für ihre Angehörigen. Möge der Herr die Tränen seiner Kinder trocknen; die Nähe der ganzen Kirche tröste sie in der Angst und bewahre sie vor der Verzweiflung!”
Juden und Christen gegen aggressiven Säkularismus
Kardinal Koch: Juden und Christen gegen aggressiven Säkularismus
220 Rabbiner in Berlin
Juden und Christen sollen sich stärker als bisher gemeinsam für den Schutz der Religionsfreiheit einsetzen. Das fordert der für den Vatikan zuständige Verantwortliche für die Beziehungen zum Judentum, Kurienkardinal Kurt Koch.
Angehörige beider Religionen sollten “klare und öffentliche Zeichen der Solidarität” mit allen wegen ihres Glaubens Angegriffenen geben und für sie beten, erklärte Kardinal Koch in einem schriftlichen Grusswort an die in Berlin tagende Konferenz Europäischer Rabbiner (CER).
Auferstehungshoffnung als Feuerprobe des Glaubens
Homilie von Kurienkardinal Kurt Koch
Quelle
“Christen, die aus der Hoffnung auf ein ewiges Leben leben, sind deshalb berufen und verpflichtet, gegen alle Formen des vorzeitigen und gesellschaftlich organisierten Todes zu kämpfen.“ Homilie von Kurienkardinal Kurt Koch
Vatikan, kath.net, 11. November 2013
Von Jean-Paul Sartre, dem berühmten französischen existenzialistischen Philosophen und erklärten Atheisten, wird berichtet, er soll auf seinem Sterbebett von einem Freund gefragt worden sein, ob er nicht doch an ein Leben nach dem Tode glaube. Entgegen seiner bisher häufig vorgetragenen Auffassung, dass mit dem Tode alles aus sei, soll er jetzt kurz vor dem Sterben geantwortet haben: “Peut-être” – “Vielleicht”.
Kardinal Koch in Korea
“Papst will Zusammenarbeit mit ÖRK vertiefen”
Papst Franziskus will die Zusammenarbeit mit dem Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) vertiefen. Das kündigt der vatikanische Ökumene-Verantwortliche, Kurienkardinal Kurt Koch, bei der Vollversammlung des ÖRK in Südkorea an. Die katholische Kirche ist nicht Mitglied in dem Rat, ist aber seit Jahren bei den Versammlungen durch Papstgesandte vertreten. Im Gespräch mit Radio Vatikan sagt Kardinal Koch, was sich bei der Zusammenarbeit zwischen der katholische Kirche und dem Kirchenrat ändern könnte.
Keine Kompromisse bei Ökumene
Kardinal Koch
Der wohl grösste Stolperstein in den ökumenischen Gesprächen zwischen Katholiken und Orthodoxen ist die Bedeutung und Rolle des Papstes. Bei diesem Dialog könne man aber nicht “einen Kompromiss auf der Suche nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner” setzen, sagt der vatikanische Ökumeneverantwortliche, Kurienkardinal Kurt Koch.
Der Schweizer Kardinal sprach in Wien bei einer Begegnung mit den Mitgliedern der “Pro Oriente”-Kommission junger orthodoxer und katholischer Theologinnen und Theologen. Wichtig sei ihm, dass es eine verstärkte gegenseitige Lernbereitschaft von der katholischen und orthodoxen Kirche gibt.
Kardinal Koch bei Dialogkonferenz mit Juden
Spanien
An diesem Sonntag startet in Madrid eine hochrangige Konferenz zum jüdisch-christlichen Dialog. Thema des Treffens des Internationalen jüdisch-katholischen Verbindungskommittees ist “Die Herausforderungen für den Glauben in den Gesellschaften von heute”.
Die katholische Seite vertritt Kurienkardinal Kurt Koch und der Madrider Erzbischof Kardinal Antonio M. Rouco Varela. Für die jüdische Seite stehen u.a. David Rosen und weitere Rabbiner. Das letzte Treffen dieser Art fand 2011 in Paris statt, bei dem es um Stand des jüdisch-christlichen Dialogs über 40 Jahre nach der Konzilserklärung “Nostra Aetate” ging.
rv 13.10.2013 mc


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