Jahr des Glaubens

Aushöhlung der Symbolik

Für die Liturgie bleibt die „Mitternacht“ ein wichtiges Zeichen

Von Bischof Heinz Josef Algermissen

Wir wissen nichts über die Zeit der Geburt Jesu. Die Überlieferung setzte sie im Blick auf die Hirten, die „Nachtwache bei ihrer Herde“ (Lk 2, 8) hielten, in die Nacht. Vor allem war es eine Textstelle aus dem alttestamentlichen Weisheitsbuch, das eine genauere Zeit vorgab: „Als tiefes Schweigen das All umfing und die Nacht bis zur Mitte gelangt war, da stieg dein allmächtiges Wort, o Herr, vom Himmel herab, vom königlichen Thron“ (Weish 18, 14-15a).

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Texte des 2. Vatikanischen Konzils

Über die Hirten der Kirche

Rom, 01. Dezember 2012, ZENIT.org

Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des Jahrs des Glaubens und des 50-jährigen Jubiläums der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils dazu aufgerufen, die Konzilstexte nochmals aufmerksam zu lesen. Wir dokumentieren als Beitrag zu diesem Wunsch des Heiligen Vaters jeweils thematisch ausgesuchte Texte in der offiziellen deutschen Version des Heiligen Stuhls.

Über die göttliche Einsetzung der Hirten der Kirche:

In dieser Kirche besitzt der römische Bischof als Nachfolger des Petrus, dem Christus seine Schafe und Lämmer zu weiden anvertraute, aufgrund göttlicher Einsetzung die höchste, volle, unmittelbare und universale Seelsorgegewalt. Weil er also als Hirte aller Gläubigen gesandt ist, für das Gemeinwohl der ganzen Kirche und für das Wohl der einzelnen Kirchen zu sorgen, hat er den Vorrang der ordentlichen Gewalt über alle Kirchen.

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Wie man mit 140 Anschlägen über Gott sprechen kann

Erzbischof Celli spricht über die neuen Kommunikationstechnologien

@pontifex – Benedikt XVI. zwitschert den Gläubigen

Sicherlich ist bereits ein Teil der Nutzer des Internets in Aufruhr: auch wenn dies noch nicht offiziell ist, ist die Nachricht, dass Benedikt XVI. demnächst auf Twitter „zwitschern“ würde, doch im Handumdrehen um die Welt gegangen. Also schickt sich das soziale Netzwerk der „140 Anschläge“ an, wieder einmal den Papst zu Gast zu haben. Tatsächlich geschah dies erstmals im Juni 2011, als Benedikt XVI. das vatikanische Internetportal www.news.va einweihte und diese Geste eben mit einem „tweet“ begleitete. Es dauert noch ein paar Wochen, dann wird Benedikt XVI. wieder „zwitschern“ – so die Übersetzung des Ausdrucks „twitter“.

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Weihnachtsoratorium: Das Wort ward Fleisch

Ein beeindruckendes neues Weihnachtsoratorium von der Verkündigung bis zur Krippe

Ein beeindruckendes neues Weihnachtsoratorium des oberösterreichischen Komponisten Michael Stenov führt von der Verkündigung des Engels bis hin zur Krippe.

Linz, kath.net), 1. Dezember 2012

Michael Stenov verwendet als Text der Komposition ausschliesslich das Weihnachtsevangelium, dazu kommen noch sieben bekannte Kirchenlieder. Die Weihnachtsereignisse werden synoptisch miteinander verknüpft, also mit dem vollständigen Text aus allen vier Evangelien dargestellt, wodurch das Weihnachtsgeschehen umfassend erlebbar wird. Die geistliche Deutung des Evangelisten Johannes bildet den grossen Rahmen des anderthalbstündigen Werkes.

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Motu proprio über den Dienst der Liebe

Von Papst Benedikt XVI.

Einleitung

„Das Wesen der Kirche drückt sich in einem dreifachen Auftrag aus:

Verkündigung von Gottes Wort (kerygma-martyria)
Feier der Sakramente (leiturgia)
Dienst der Liebe (diakonia)

Es sind Aufgaben, die sich gegenseitig bedingen und sich nicht voneinander trennen lassen“ (Enzykl. Deus caritas est, 25).

Auch der Dienst der Liebe ist ein konstitutives Element der kirchlichen Sendung und unverzichtbarer Ausdruck ihres eigenen Wesens (vgl. ebd.); alle Gläubigen haben das Recht und die Pflicht, sich persönlich dafür einzusetzen, das neue Gebot zu leben, das uns Christus hinterlassen hat (vgl. Joh 15,12), und dem modernen Menschen nicht nur materielle Hilfe zu bieten, sondern auch seelische Stärkung und Heilung (vgl. Enzykl. Deus caritas est, 28).

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‚Rebell-Abt‘ Martin Felhofer und ein Anti-Rom-Kurs

„Zeichen der Zeit, Vision der Frauen als Diakoninnen“

Abt Felhofer, der neue Geistliche Assistent der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, unterstützt die Anti-Rom-Linie der Gruppierung und kommt damit seiner Aufgabe als Assisten der Gruppierung nicht nach – Ein Kommentar von Johannes Graf.

Wien, kath.net/jg, 2. Dezember 2012

Die Katholische Frauenbewegung Österreichs (kfb) hat seit November einen neuen Geistlichen Assistenten. Es handelt sich um den Abt des Prämonstratenser-Chorherren Stiftes Schlägl, Martin Felhofer. Er wurde in dieser Funktion auch von der österreichischen Bischofskonferenz bestätigt.

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Ohne Christus können wir nicht Christen sein

Weihnachtsbrief: Ivo Muser, Bischof von Bozen-Brixen, im „Jahr des Glaubens“

Bozener Bischof Ivo Muser betont in seinem Weihnachtsbrief: „Die Kniebeuge vor dem Mensch gewordenen Gott muss uns dann auch öffnen für seine Gegenwart in jedem Menschen.“

Bozen, kath.net/pdb, 30. November 2012

„Weihnachten will uns gewinnen für eine grosse Ehrfurcht vor dem Geheimnis des Lebens in all seinen Formen.2 Dies schrieb der Bischof von Bozen-Brixen, Ivo Muser, in seinem Weihnachtsbrief im Jahr des Glaubens.

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