Jahr des Glaubens

Asien/Pakistan – Jahr des Glaubens:

Gegenmittel gegen Gewalt und Terrorismus in Punjab

Das Gute in anderen Menschen finden

Lahore, Fidesdienst, 5. März 2013

Die Erneuerung des eigenen Glaubens, die Vertiefung des Katechismus und das Engagement für die Neuevangelisierung sind Gegenmittel gegen eine weit verbreitete Gewalt in der pakistanischen Provinz Punjab: dies betonte der Apostolische Administrator von Lahore, Bischof Sebastian Francis Shaw (ofm), bei einer Veranstaltung zum Jahr des Glaubens, die in den vergangenen Tagen in Lahore stattfand.

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Religiosität und Kirchlichkeit

Neuevangelisierung

Die Frage muss erlaubt sein, wieso es weder der Evangelischen, noch der Katholischen Kirche gelingt, die zwei Drittel der Bevölkerung zu erreichen, die dem Glauben an Gott durchaus offen gegenüberstehen. Ein Gastkommentar von Josef Bordat

Berlin, kath.net/Jobo 72, 8. März 2013

„Die Menschen sind offen für den Glauben an Gott, aber sie sehen die Kirchen offensichtlich immer weniger als Begleiter in Glaubensfragen. Dass sich viele Menschen von ihnen abwenden, muss die Kirchen nachdenklich machen.“ So kommentierte Hermann Binkert, Leiter des Instituts für neue soziale Antworten (INSA) in Erfurt das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage zum Glauben der Deutschen gegenüber der Evangelischen Nachrichtenagentur idea.

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Früher Kontakt zum neuen Papst

Piusbruderschaft will Draht zum Heiligen Stuhl halten

Das Verhältnis zwischen Kirche und Piusbrüdern gehört zu den Punkten, die nach Benedikts Rücktritt offener sind als je zuvor. Kommt es unter dem neuen Papst zu einer Wiedereingliederung – oder wird der endgültige Bruch vollzogen?

Benedikt XVI. wollte in seinen letzten Amtstagen keine so schwerwiegende Entscheidung mehr treffen. Die mögliche Aussöhnung mit den seit 1988 abgespaltenen Anhängern von Erzbischof Marcel Lefebvre gehört deshalb zu den Themen, mit denen sich der neue Papst befassen muss.

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‚Danke, Papst Benedikt‘

Mit einem Konzert verabschiedeten sich Katholiken in Regensburg von ihrem Papst

Yuliya Tkachova berichtet über den ungewöhnlichen Konzertnachmittag der Initiative „Deutschland pro Papa“

Regensburg, kath.net, 2. März 2013

„Ich denke, es gibt keinen Weg, dieses grosse Pontifikat angemessener zu würdigen, als mit Musik“, erklärte der Historiker und Papstbiograf Michael Hesemann in Regensburg. Das scheinen einige Hundert Katholiken ähnlich gesehen zu haben, die am 2. März, nur zwei Tage nach seinem spektakulären Amtsverzicht, in seiner Heimatstadt den Worten Benedikts XVI. lauschten, die von grossen Werken der musica sacra umrahmt wurden.

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Die Kirche in Norwegen

Explosives Wachstum, grosse Distanzen

Vizerektor des Campo Santo erklärt Herausforderungen und Prioritäten

Rom, , zenit.org, Jan Bentz

Benedikt XVI. hat ein Jahr des Glaubens ausgerufen, um den Blick auf die Neuevangelisierung zu konzentrieren. Im Kernland Europas existierten immer noch viele christliche Strukturen, selbst wenn sie nach und nach aufgegeben werden. Aber was ist mit den nordischen Ländern Europas? Wie kann die Kirche in diesem Landstrich leben und überleben, in den weniger bevölkerten und hauptsächlich protestantischen Ländern?

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Karl Wallner: Kirche geht in eine ’neue Epoche‘

Rektor der Heiligenkreuzer Hochschule bei Priesterstudientagung in St. Pölten:

Der Amtsverzicht des Papstes mitten im Jahr des Glaubens sei „wie ein Auftrag an uns, das Jahr des Glaubens fortzuführen“

St. Pölten, kath.net/dsp, 27. Februar 2013

Der Heiligenkreuzer Zisterzienser P. Karl Wallner würdigte das Pontifikat von Benedikt XVI. im Rahmen eines Vortrages einer Priesterstudientagung in St. Pölten. Dieser habe „nicht ohne Absicht“ ein „Jahr des Glaubens“ ausgerufen, da der christliche Glaube besonders in Europa nicht mehr jenes „einheitliche kulturelle Gewebe“ sei, in dem die Inhalte des Glaubens bekannt seien und ein Bezugssystem für das Denken und die Werthaltungen der Menschen darstellten. Der Amtsverzicht des Papstes mitten im Jahr des Glaubens sei „wie ein Auftrag an uns, das Jahr des Glaubens fortzuführen“, sagte der Dogmatiker und Rektor der päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz.

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Nun ist die deutsche Stunde der Weltkirche abgelaufen

Pontifikat Benedikts XVI. eine kulturelle Herausforderung

Vom Land der Reformation fällt durch das Ende des Pontifikats Benedikts XVI. eine kulturelle Herausforderung ab, der sich – quer durch die Konfessionen – viele nie gewachsen fühlten.

Von Paul Badde (Die Welt)

Vatikan, kath.net/Die Welt, 1. März 2013

Der Verzicht des Papstes auf sein Amt ist ein einmaliges Ereignis, doch ganz ohne Beispiel ist er nicht. Benedikt XVI. zieht sich nicht gescheitert, sondern so frei und souverän zurück wie Karl V., der kein Papst, sondern Kaiser war, aber eine der grössten Herrschergestalten des Abendlands, als er am 25. Oktober 1555 die Krone ablegte, um sich nach Spanien in ein Kloster zurück zu ziehen. Es war eine der ergreifendsten Szenen der Geschichte Europas. 1530 war Karl V. vom Papst zum letzten römisch-deutschen Kaiser gekrönt worden. Sein Reich, in dem die Sonne nie unterging, erstreckte sich über mehrere Erdteile. In seiner Regierungszeit war es zur Spaltung der Christenheit in Europa gekommen. Auch die Eroberung Mexikos und des Inkareiches, der Sacco di Roma und die Abwehr der Türken fielen unter seine Regentschaft.

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