Jahr des Glaubens

Einfach katholisch

Arme Kirche!

einfachBild: Professor Wolfgang Ockenfels OP

„Arme Kirche! Vielleicht muss sie besonders in Deutschland etwas abspecken, um beweglicher, und etwas demütiger werden, um glaubwürdiger zu sein.“

Ein kath.net-Kommentar von Professor Wolfgang Ockenfels OP

Trier, kath.net, 3. April 2013

„Schade, dass der Papst nicht katholisch ist“, bemerkte Kurt Tucholsky in seinem Sudelbuch.

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Predigt am Karfreitag, Pater Raniero Cantalamessa

„Der Händedruck zwischen Gott und den Menschen“

cantalamessa Vatikan-Prediger: Kirche erneuern, Bürokratie abbauen

Wir dokumentieren die Predigt vom Päpstlichen Hausprediger, Pater Raniero Cantalamessa OFMCap, bei der Feier der Passion mit Papst Franziskus an diesem Karfreitag im Petersdom:

„Alle haben gesündigt und die Herrlichkeit Gottes verloren. Ohne es verdient zu haben, werden sie gerecht, dank seiner Gnade, durch die Erlösung in Christus Jesus. Ihn hat Gott dazu bestimmt, Sühne zu leisten mit seinem Blut, Sühne, wirksam durch Glauben […], um zu zeigen, dass er gerecht ist und den gerecht macht, der an Jesus glaubt“ (Röm 3, 23-26).

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Der Papst und der Teufel

„Wir dürfen nicht dem Bösen glauben“

1_0_676536„Wir dürfen nicht dem Bösen glauben, der uns einredet, dass wir gegen die Gewalt, die Ungerechtigkeit und die Sünde nichts tun können.“ So lautet die zweite Twitterbotschaft des Papstes von diesem Sonntag. Das Böse: Mehrfach hat Papst Franziskus bereits darüber gesprochen, mehrfach auch den Teufel angesprochen, zuletzt in seiner Predigt am Palmsonntag. Vielen Menschen ist dieser Ausdruck fremd oder fremd geworden. Radio Vatikan hat also Erzbischof Gerhard Ludwig Müller gefragt, was es heute mit dem Teufel auf sich hat.

„Wir sehen gewaltige Kräfte, die

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Völlig falsches Zeichen

„Gefälligst ernst nehmen!“

DRER-P1-e1364470489286-139x150Nehmt unseren Papst Franziskus in seinem mühevollen Bestreben, authentisch zu bleiben und trotzdem in Vatikan und Papstamt anzukommen, gefälligst ernst! – Ein Gastkommentar von Peter Winnemöller

Geseke, kath.net/katholon, 28. März 2013

Wenn ein Kommentator von der “einen Seite” vermeintlich verstörten Kommentatoren der “anderen Seite” das folgende unterstellt:
“Papst Franziskus ist noch keine zwei Wochen im Amt, da eröffnen rechts-katholische Heckenschützen unter der jubelnden Zustimmung ebenfalls Verblendeter bereits das publizistische Feuer auf den Papst aus Argentinien.” (Robert Boeker in “Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln”…, dann habe ich doch glatt ein Déjà vu.

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„Reform der Kirche“

Einleitende Worte von Bischof Vitus Huonder anlässlich der Sitzung des Priesterrats

Bildgrösse20. März 2013 im Priesterseminar St. Luzi, Chur, zum Thema „Reform der Kirche“

Liebe Ratsmitglieder,

am vergangen Mittwoch, am 13. März 2013, tagte der Rat der Laientheologen, Laientheologinnen und Diakone. Im Rahmen der Diskussion über die Pfarrei-Initiative war die Rede von den Reformen der Kirche. Reformen wären meistens von unten gekommen. Als Beispiel wurde der heilige Franziskus genannt. Noch waren wir alle auf den Ausgang der Wahl des neuen Papstes gespannt. Kaum jemand hätte gedacht, dass der neu gewählte Heilige Vater den Namen Franziskus tragen würde. Nun, ich war über die Nennung des heiligen Franziskus als Reformer von unten her etwas überrascht, weil unter Reform von unten heute etwas anderes verstanden wird.

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Kardinal Scherer

„Wir bieten kein Wunder an, sollten aber zuhören“

Kardinal SchererEine grosse Herausforderung für die katholische Kirche in Lateinamerika sind die Freikirchen und auch die Sekten, die in den vergangenen Jahren zahlenmässig enorm zugenommen haben. Bei einem Pressegespräch im Jahr 2008 deutete der Erzbischof von Sao Paolo und Kardinal Odilo Pedro Scherer an, dass die katholische Kirche diese Entwicklung auch durch ein stärkeres Zugehen auf die Menschen aufhalten könne.

„Man weiss, dass es natürlich innerkirchliche Gründe gibt, wir müssen in der Kirche vielleicht ein bisschen anders handeln. Das heisst, wir müssen mehr auf die Leute zugehen und nicht warten, bis Leute zu uns kommen. Wir müssen viel mehr die Leute verstehen und nicht einfach Befehle erteilen. Verstehen bedeutet, ihre Nöte zu kennen.“

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Christsein hat mit Patchwork-Religion nichts zu tun

Erzbischof Schick kritisiert diffuse religiöse Vorstellungen

Buddhismus und christliche Nächstenliebe, Räucherstäbchen, Weltverbesserung, Wohlfühlen werden miteinander vermischt.

Bamberg, kath.net/bbk, 27. Oktober 2004

Christsein hat mit Patchwork- oder Mosaikreligion nichts zu tun. Christ wird der Mensch durch das Geschenk des Glaubens und die Berufung zur Kirche, betonte Erzbischof Ludwig Schick bei der 400-Jahr-Feier der Kirche St. Bartholomäus in Rothenkirchen (Dekanat Teuschnitz). Christ sei der Mensch, der Jesus im Denken, Reden und Tun nacheifere. In der Sonntagseucharistie werde die Beziehung zu Christus immer wieder erneuert.

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