Willkommen im Vier-Päpste-Jahr
Erst das Schweigen, dann der Schock, jetzt ein Vier-Päpste-Jahr
Die Tagespost, 08.07.2013, von Markus Reder
Erst das Schweigen, dann der Schock, jetzt ein Vier-Päpste-Jahr. Als Benedikt XVI. das „Jahr des Glaubens“ ausrief, waren jene Reaktionsmuster zu erkennen, die man leider typisch nennen muss. Während die Initiative vielerorts dankbar aufgegriffen wurde, fiel die Antwort im Mutterland des Protestantismus – von lobenswerten Ausnahmen abgesehen – insgesamt ziemlich piano aus. Lass‘ den Papst in Rom einen guten Mann sein, wir kochen unser eigenes Süppchen. So lässt sich die Schweige-Strategie beschreiben, mit der man
Papst Franziskus:
Der Erzengel möge Satan aus dem Vatikan hinauswerfen
Quelle Video
Papst weihte Vatikan dem Erzengel Michael und erläuterte dazu: „Auch wenn der Teufel immer versucht, das Antlitz des Erzengels und das Antlitz des Menschen zu zerkratzen, ist Gott stärker.“
Vatikan, kath.net, 6. Juli 2013
„Indem wir die Stadt des Vatikanstaates dem heiligen Michael weihen, bitten wir, dass er uns vor dem Satan verteidige und ihn hinauswerfe.“
Grosses Glaubensfest im Vatikan mit Seminaristen
„Ich vertraue dir!“
Päpstlicher Rat zur Förderung der Neuevangelisierung
Unter diesem Motto startet an diesem Donnerstag der „Tag der Seminaristen, Novizen, Novizinnen und all derer, die sich auf einem Weg der Berufung befinden“.
Der Tag reiht sich ein in die Veranstaltungen zum Jahr des Glaubens, das noch bis Oktober andauert. Rund 6.000 Menschen mit geistlicher Berufung aus aller Welt werden zu einem viertägigen Besuch in Rom und dem Vatikan erwartet. Höhepunkt der gemeinsamen Pilgerreise: Ein Gottesdienst mit Papst Franziskus am Sonntag in der Petersbasilika. Am Samstag wird der Papst die jungen Gäste ausserdem in der grossen Audienzhalle im Vatikan empfangen und mit ihnen über die Berufung zum geistlichen Amt sprechen. Erzbischof Rino Fisichella leitet den Päpstlichen Rat für Neuevangelisierung; er stellte am Montag im Vatikan das Programm für das Glaubensevent vor.
„Kritische Bestandesaufnahme zur Lage der Kirche“
Piusbrüder zementieren zum Jahrestag Spaltung mit Rom
Quelle
Piusbruderschaft Schweiz
Priester Seminar Herz Jesu
Hl. Irenäus von Lyon
Zementierung der Spaltung: Zum 25. Jahrestag der Trennung von Rom hat sich die traditionalistische Piusbruderschaft deutlich vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) distanziert
Econe, kath.net/KNA, 28. Juni 2013
Zementierung der Spaltung: Zum 25. Jahrestag der Trennung von Rom hat sich die traditionalistische Piusbruderschaft deutlich vom Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) distanziert.
„Wer der Welt verfällt, wirkt lächerlich“
Vor Apostolischen Nuntien legt Franziskus dar, wie man die richtigen Bischöfe findet
– Vatikan-Konzert: Rätselraten um den leeren Stuhl des Papstes. Von Guido Horst
Rom, Die Tagespost, 24. Juni 2013
Am Samstag ist der bereit gestellte Papst-Stuhl diesmal leer geblieben – ein Vorfall, der nicht unerwähnt blieb und in manchen italienischen Sonntagszeitungen sogar auf Seite eins landete. Im Rahmen des „Jahrs des Glaubens“ hatte der Rat für Neuevangelisierung zum grossen Konzert geladen, in die Synodenaula, so wie es im Pontifikat Papst Benedikts häufig der Fall gewesen war. Weiterlesen
Das ‚Alles‘ Jesu und das ‚Nichts‘ des Geistes der Welt
Franziskus-Perle des Tages: Die Logik der Welt gegen die Logik Gottes
Die Gerechtigkeit des Himmelreiches ist höher als jene der Welt, des ‚Auge für Auge, Zahn für Zahn‘. Die Logik der Welt gegen die Logik Gottes
Rom, kath,net/as, 17. Juni 2013
Für den Christen ist Jesus „alles“. Ihm entspringt sein Grossmut. Die Gerechtigkeit, die Jesus bringt, ist höher als jene der Schriftgelehrten, als jene des „Auge für Auge, Zahn für Zahn“. Dies erklärte Papst Franziskus in seiner Predigt zur heiligen Messe am Montag der elften Woche im Jahreskreis (CI) in der Kapelle des vatikanischen Gästehauses „Domus Sanctae Marthae“.
„Ich wollte zeigen, dass es geht“
Beitrag zum „Jahr des Glaubens“
Credo: Ein Magazin zum Jahr des Glaubens
Die Tagespost, 19. Juni 2013
Mit dem einmalig in Millionenauflage erscheinenden Magazin „Credo“ will Peter Seewald einen Beitrag zum „Jahr des Glaubens“ leisten und ein Zeichen setzen – Der Journalist ist überzeugt, die Kirche braucht eine offensivere Medienarbeit. Von Markus Reder
Heute erscheint in einer Millionenauflage einmalig das katholische Magazin „Credo“. Herausgegeben wird es von dem Journalisten und Publizisten Peter Seewald und dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke.


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