Humanae vitae

Christen in Nahost: „Mehr in Menschen als in Steine investieren“

Jüngere Christen in Nahost wünschen sich grundsätzlich, in ihren Ländern bleiben zu können. Wer sie dabei unterstützen will, sollte „mehr in Menschen als in Steine investieren“: Das sagte uns die palästinensische evangelische Theologin Viola zum Abschluss eines Treffens in Nikosia über die Perspektiven der Kirchen in Nahost

Quelle
Zypern – Zehn Jahre “Ecclesia in Medio Oriente”: “Verwurzelt in der Hoffnung” – Agenzia Fides

Francesca Sabatinelli und Gudrun Sailer – Nikosia

Bei der Konferenz zum zehnten Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens „Ecclesia in Medio Oriente“ von Benedikt XVI. sei viel von der massenhaften Emigration junger Leute aus den Ländern der Region die Rede gewesen, so Raheb, die in Wien bei der Stiftung „Pro Oriente“ arbeitet. „Ich glaube, wir wären gut beraten, wenn wir darüber nachdenken, warum diese jungen Leute auswandern. Sie wandern nicht aus, weil sie in ihren Kirchen nicht verwurzelt sind oder in ihren Ländern nicht verwurzelt sind. Sie wandern aus, weil es keine Perspektiven für ein menschenwürdiges Leben gibt.“

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Papst: Bibel präsentiert Leid als Ort der Begegnung mit Gott

Die Heilige Schrift stellt Krankheit und Tod weder als banal noch als Strafe dar, sondern als Möglichkeit, Gott zu begegnen. Das hat Papst Franziskus in einer Audienz für die Mitglieder der Päpstlichen Bibelkommission an diesem Donnerstag bekräftigt

Quelle
An die Mitglieder der Päpstlichen Bibelkommission – Veranstaltungen mit dem Heiligen Vater | Vatican.va
Päpstliche Bibelkommission (vatican.va)
Dikasterium für die Glaubenslehre Profil (vatican.va)

Die Antwort der Bibel auf die Frage nach Krankheit und Tod sei weder utopisch noch fatalistisch, indem sie Leid einfach einem „unbegreiflichen göttlichen Urteil“ oder einem „unerbittlichen Schicksal“ zuschreibe. Vielmehr fühle sich der „biblische Mensch“ dazu eingeladen, „den universalen Zustand des Schmerzes als Ort der Begegnung mit der Nähe und dem Mitgefühl Gottes, des guten Vaters, zu betrachten, der sich mit unendlicher Barmherzigkeit seiner verwundeten Geschöpfe annimmt, um sie zu heilen, aufzurichten und zu retten“, hob der Papst in seiner Ansprache hervor, die er der Bibelkommission überreichte. So verwandele sich in Christus „das Leiden in Liebe“. Für Gläubige sei im Grunde sogar Schwäche „ein großes Geschenk der Gemeinschaft, durch das Gott ihn gerade durch die Erfahrung seiner Schwäche an seiner Fülle des Guten teilhaben lässt“.

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Der Engel von Warschau

Der Engel von Warschau (Bedeutende Frauen, die die Welt verändern 5

Die Geschichte des „weiblichen Oskar Schindler“

Warschau, 1940: Die Nazis errichten das Ghetto. Die 29-jährige Sozialarbeiterin Irena versucht alles, um den jüdischen Menschen zu helfen. Sie versteckt ein kleines, von verzweifelten Eltern ausgesetztes Mädchen unter falschem Namen bei einer nicht-jüdischen Familie. Was als mutige Tat beginnt, wird zur groß angelegten Rettungsaktion. Irena schmuggelt immer mehr Kinder mit gefälschten „arischen“ Identitäten aus dem Ghetto. Sie denkt nie ans Aufgeben, obwohl sie in ständiger Lebensgefahr schwebt. Aber Irena muss nicht nur um ihr eigenes Leben bangen. Denn Adam, ihre große Liebe, ist Jude.

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Ukraine: Healing from the trauma of war

 

Miracle in the mountains

 

Mehr als 100.000 Menschen gehen in Peru für Leben und Familie auf die Straße

Nach Angaben der Organisatoren haben am 15. April mehr als 100.000 Menschen am Corso por la Vida y la Familia teilgenommen, einer Veranstaltung, die von der regionalen Koordinationsstelle für das Leben (CORVIDA) in der Stadt Arequipa (Peru) organisiert wurde

Quelle
In Peru protestiert ein Bischof gegen die Schließung der Kirchen  – FSSPX.Actualités / FSSPX.News
Peru – Erzbischof von Arequipa zum Jahr des Glaubens: „Christsein bedeutet gegen den Strom zu schwimmen“ – Agenzia Fides

Von Walter Sánchez Silva

Arequipa – Mittwoch, 19. April 2023

Nach Angaben der Organisatoren haben am 15. April mehr als 100.000 Menschen am Corso por la Vida y la Familia teilgenommen, einer Veranstaltung, die von der regionalen Koordinationsstelle für das Leben (CORVIDA) in der Stadt Arequipa (Peru) organisiert wurde.

Die Demonstration für das Leben und die Familie begann um 15:30 Uhr auf der Plaza Mayta Capac, von wo aus die Menge zur Plaza de Armas zog, wo eine Parade stattfand.

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Die Antiquiertheit des Menschen

Die Antiquiertheit des Menschen Bd. I: Über die Seele im Zeitalter der zweiten industriellen Revolution

„Die drei Hauptthesen: daß wir der Perfektion unserer Produkte nicht gewachsen sind; daß wir mehr herstellen, als wir uns vorstellen und verantworten können; und daß wir glauben, das, was wir können, auch zu dürfen: diese drei Grundthesen sind angesichts der im letzten Vierteljahrhundert offenbar gewordenen Umweltgefahren leider aktueller und brisanter als damals.“

Günther Anders Anders‘ Hauptthema ist aktueller denn je: die Zerstörung der Humanität und die mögliche physische Selbstauslöschung der Menschheit. Der bisherige Mensch ist überholt, „antiquiert“?, der gegenwärtige und auch der zukünftige sind gekennzeichnet durch die Diskrepanz zwischen der noch immer wachsenden Kapazität der Technik und dem Unvermögen der Phantasie, sich die katastrophalen Folgen der Technik vorzustellen.

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