Hl. Papst Paul VI.

Franziskus: Neuer Blick auf die Wirtschaft nötig

Der Papst hat sich an diesem Samstagmittag an die Teilnehmer der Konferenz der Stiftung “Centesimus Annus Pro Pontifice” gerichtet. Die Stiftungsmitglieder hatten diese Woche zum Thema “Integratives Wachstum zur Beseitigung der Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung für den Frieden” eine Versammlung durchgeführt. Der Papst erinnerte bei der Audienz im Vatikan daran, dass es nur möglich ist, “die Übel der Spekulation” zu bekämpfen, wenn man die Menschen in ihrer Würde respektiert

Quelle
Fondazione Centesimus Annus Pro Pontifice – Fondazione Centesimus Annus Pro Pontifice
Centesimus Annus-Präsidentin: Mehr Einsatz für eine bessere Welt – Vatican News
laenderbericht-der-schweiz-2018_DE.pdf (admin.ch)

Mario Galgano – Vatikanstadt

Nur mit einem neuen Blick auf die Welt, “der in jedem Mann und jeder Frau, denen er oder sie begegnet, einen Bruder und eine Schwester sieht, die in ihrer Würde geachtet werden müssen, bevor sie möglicherweise ein Kunde sind, mit dem man Geschäfte machen kann”, werden wir in der Lage sein, “gegen die Übel der Spekulation” zu kämpfen. Das hob der Papst in seiner Ansprache an die Audienzteilnehmer hin. Niemals solle man auf jemanden herabsehen. Vielmehr müsse der Stil eines Friedensstifters gesucht werden.

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Paul VI. – Die Biographie

Das Pontifikat Pauls VI. (1963-78) fällt in eine bewegte Zeit

Quelle
Das Credo des Gottesvolkes (Antiquariat)
Credo des Gottesvolkes (30. Juni 1968) | Paul VI. (vatican.va)
Papst Paul VI. vor der Uno
Paul VI. (vatican.va)
Hl. Papst Paul VI. (196)

Das Pontifikat Pauls VI. (1963-78) fällt in eine bewegte Zeit: Zunächst hatte er das Zweite Vatikanische Konzil abzuschliessen, was ihm Anerkennung einbrachte. Er bereiste als erster Papst die Welt, baute Brücken zu Orthodoxie, Judentum und zum kommunistischen Osten und avancierte durch seinen Einsatz für Frieden, Entwicklung und Gerechtigkeit zum »ersten modernen Papst«. Umso härter traf ihn das weltweit negative Echo auf seine Enzyklika »Humanae vitae«, in der er alle Mittel der künstlichen Empfängnisverhütung verbot. Innerkirchlich galt er den Konservativen als zu liberal, den Progressiven als zu reaktionär – ein Widerstreit, der seine integere Persönlichkeit zermürbte. Der wachsende zeitliche Abstand offenbart mehr und mehr die ausserordentliche Bedeutung dieses Pontifikats.

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50 Jahre “Populorum progressio” ****UPDATE

Vatikan gedenkt 50 Jahre “Populorum progressio”

Quelle
Enzyklika ‘Populorum progressio’ Papst Paul VI. – Über die Entwicklung der Völker
***’Sollicitudo Rei Socialis’
Ode an die Freiheit
****Populorum progressio
Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen – Wikipedia
 An die Mitglieder des Verwaltungsrats der Stiftung “Populorum progressio” (italienisch) (Auflösung der Stiftung “Populorum Progressio”)

Am Montag und Dienstag findet im Vatikan eine Konferenz zu 50 Jahre “Populorum progressio” statt. Die Sozialenzyklika von Papst Paul VI. hat bis heute Massstäbe gesetzt. Durchgeführt wird die Tagung vom neuen von Papst Franziskus eingesetzten vatikanischen Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.

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Keine Vollmacht, Frauen die Priester­weihe zu spenden *UPDATE

Eine feierliche Erklärung (Papst Johannes Paul II.) – Keine Vollmacht, Frauen die Priester­weihe zu spenden

Quelle
Vatikan
Apostolisches Schreiben Mulieris Dignitatem
Vom Lehramt längst beantwortet
*Roma locuta – Die Synodalen starten weiteren verzweifelten Angriff gegen Rom

Seit 1994 ist geklärt, dass Frauen in der katholischen Kirche nicht geweiht werden können – und zwar in feierlicher, endgültiger Form. Dazu ein Auszug aus dem entsprechenden päpstlichen Schreiben:

Als die Frage der Ordination von Frauen in der anglikanischen Gemeinschaft aufkam, war Papst Paul VI. darauf bedacht, in Treue zu seinem Amt, die apostolische Überlieferung zu schützen und ebenso in der Absicht, ein neues Hindernis auf dem Weg zur Einheit der Christen zu vermeiden, den anglikanischen Brüdern in Erinnerung zu rufen, worin der Standpunkt der katholischen Kirche besteht: “Sie hält daran fest, dass es aus prinzipiellen Gründen nicht zulässig ist, Frauen zur Priesterweihe zuzulassen.

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Die Heiligkeit der Ehe und die sittliche Ordnung

Betrachtungen zur kirchlichen Morallehre von “Gaudium et spes” bis heute – Teil 8

Quelle
Gaudium et spes
Hl. Papst Paul VI. (196)

Von Thorsten Paprotny, 3. September 2022

Paul VI. wirbt in “Humanae vitae” für die Schaffung einer “für die Keuschheit gedeihlichen Atmosphäre” – und empfiehlt einen gewissermassen moralischen Klimawandel. Es sei notwendig, “ein Klima zu schaffen, das geschlechtlich zuchtvolles Verhalten begünstigt”: “So überwindet wahre Freiheit Ungebundenheit durch Wahrung der sittlichen Ordnung. Alle, denen der Fortschritt der menschlichen Kultur und der Schutz der wesentlichen Güter der Seele am Herzen liegt, müssen einstimmig verurteilen, was bei den modernen Massenmedien dazu beiträgt, die Sinne aufzupeitschen und Sittenverfall zu verbreiten, ebenso jede Form von Pornographie in Schrift, Wort und Darstellung. Man soll doch nicht versuchen, solche Entartung mit Berufung auf Kunst und Wissenschaft zu rechtfertigen oder mit dem Hinweis auf die Freiheit, die vielleicht in diesem Bereich die staatlichen Stellen gewähren.”

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‘Dialog über Dienste und Ämter in der Kirche’

Papst Franziskus kündigt Dialog über Dienste und Ämter in der Kirche an

Quelle
Tonsur

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikanstadt, 24. August 2022 (CNA Deutsch)

Papst Franziskus hat am Mittwoch angekündigt, “in den kommenden Monaten in einer noch festzulegenden Weise einen Dialog mit den Bischofskonferenzen” über die verschiedenen Dienste und Ämter in der Kirche zu beginnen. Auf diese Weise solle der “Reichtum der Erfahrungen” mit jenen Diensten gemacht werden, die in den letzten 50 Jahren eingeführt worden sind – “und zwar sowohl mit den institutionalisierten Diensten (Lektoren, Akolythen und seit kurzem auch Katecheten) als auch mit den ausserordentlichen und faktischen Diensten”.

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Eine Liebe, die aufs Ganze geht **UPDATE

Eine Liebe, die aufs Ganze geht – Betrachtungen zur katholischen Morallehre von “Gaudium et spes” bis heute – Teil 4

Quelle Teil 4
Wie soll man leben? (catholicnewsagency.com) Teil 1
Die Würde der Ehe (catholicnewsagency.com) Teil 2
Eheliche Liebe und die lebensfreundliche katholische Morallehre (catholicnewsagency.com) Teil 3
Humanae vitae (2242)
50 Jahre “Humanae vitae”: Liebe, die aufs Ganze geht – katholisch.de
*Die erhabene Aufgabe verantwortlicher Elternschaft
Betrachtungen zur katholischen Morallehre von “Gaudium et spes” bis heute – Teil 5

**Gottes Schöpfungsplan und die Weitergabe des Lebens (catholicnewsagency.com) – Teil 6

Von Thorsten Paprotny, 6. August 2022

Der heilige Paul VI. veröffentlichte am 25. Juli 1968 die bis heute binnenkirchlich angefochtene Enzyklika “Humanae vitae”. Das Lehrschreiben über die Weitergabe des Lebens löste Resonanzen aus wie kaum ein anderer vom Stellvertreter Christi publizierter Text. Der Papst selbst wurde kritisiert, verhöhnt und angefeindet. Wer “Humanae vitae” heute liest und bedenkt, entdeckt eine schöne, reife und ernsthaft abwägende, aber auch theologisch klar argumentierende Enzyklika.

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