Hl. Josef Schutzpatron

Josef, Patron der arbeitenden Menschen

Josef, der Arbeiter B (01.05.2018)

L1: Gen 1, 26 – 2, 3 oder Kol 3, 14-15.17.23-24; Ev: Mt 13, 54-58
Quelle
Evangelium Tag für Tag

Josef Spindelböck

Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Der heilige Josef wird von der Kirche als wahrer und zugleich jungfräulicher Gemahl der Gottesmutter Maria verehrt. Er war von Beruf ein Zimmermann, wobei man den griechischen Ausdruck τέκτων vielleicht besser mit Baumeister übersetzen sollte, da dem heiligen Josef damals viele Aufgaben im Innen- und Aussenbereich zukamen, die mit dem Bau von Häusern, aber auch mit deren Einrichtung und Gestaltung zu tun hatten.

Sogar Jesus Christus, der ihm als Kind und junger Mensch anvertraut war (denn Josef war der rechtliche Vater des Jesuskindes), wurde in diesen Beruf eingeführt und unterstützte Josef darin über viele Jahre.

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Fest des Hl. Josef

Fest des hl. Josef: Gedanken von Benedikt XVI.

Quelle
Franziskus und Benedikt XVI. weihen Vatikan St. Michael und St. Josef

Der 1. Mai ist auch das Fest des heiligen Josef, des Arbeiters: Es war Pius XII., der auf diese Weise dem „Tag der Arbeit“ eine christliche Note verpasste. Besonders Benedikt XVI. – mit bürgerlichem Namen Joseph Ratzinger – hat viel über seinen Namenspatron Josef nachgedacht.

Stefan von Kempis – Vatikanstadt

„Eine Gestalt, die dem Herzen des Gottesvolkes und meinem Herzen nahe ist“: Das war Josef, der Vater Jesu, für Joseph Ratzinger, den Heiligen Vater. Im Juli 2010 weihte Benedikt XVI. in den Vatikanischen Gärten einen Josefsbrunnen ein – ohne zu ahnen, dass er drei Jahre später, nach seinem Rücktritt, ganz in der Nähe wohnen würde. Und dabei liess der Papst, ausgehend von den sechs Relieftafeln des Brunnens, das Leben des heiligen Josef Revue passieren.

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Montag, 19. März 2018

Aus dem Heiligen Evangelium nach Matthäus – Mt 1,16.18-21.24a

Quelle

Jakob war der Vater von Josef, dem Mann Marias; von ihr wurde Jesus geboren, der der Christus (der Messias) genannt wird.
Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete – durch das Wirken des Heiligen Geistes.
Josef, ihr Mann, der gerecht war und sie nicht blossstellen wollte, beschloss, sich in aller Stille von ihr zu trennen.
Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum und sagte: Josef, Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen; denn das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn gebären; ihm sollst du den Namen Jesus geben; denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen.
Als Josef erwachte, tat er, was der Engel des Herrn ihm befohlen hatte.

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Hochfest des Hl. Josefs

Hochfest des Hl. Josefs – Bräutigam der Gottesmutter Maria

Quelle
Quelle – Hochfest des hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter: Heilige Messe mit Bischofsweihe

Der hl. Josef wird von den Evangelisten Matthäus und Lukas erwähnt. Nach beiden Evangelien war Josef davidischer Ab­stammung: das Bindeglied zwischen dem davidischen Königs­haus und dem Messias. Die Stationen seines Lebens sind be­kannt. Er war ein Mann des Glaubens und des Vertrauens, Mit­wisser göttlicher Geheimnisse, ein grosser Schweiger. Als liebe­voller Gatte der Jungfrau Maria hat er an Jesus die Stelle des Vaters vertreten. Wie lange Josef gelebt hat, wissen wir nicht; das letzte Mal wird er bei der Osterwallfahrt mit dem zwölfjäh­rigen Jesus erwähnt. Die öffentliche Verehrung des hl. Josef beginnt im Abendland erst im 14./15. Jahrhundert. Im römi­schen Kalender steht sein Fest seit 1621. Pius IX. erklärte ihn zum Schutzpatron der Kirche.

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Verehrt den Hl. Josef

Die Anfänge und die Entwicklung der Verehrung des hl. Josefs werden beschrieben und Erlebnisse, in denen der hl. Josef geradezu wunderbar geholfen hat, werden berichtet. Mit zahlreichen Zitaten von Kirchenlehrern, Heiligen und Theologen, wie z.B. von der hl. Theresia von Avila und dem hl. Augustinus.

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Heiliger Josef

Lehramt der Kirche 

Quelle
Joseph von Nazareth
– kathpedia

Papst Pius IX. erklärte den heiligen Josef zum Patron der ganzen Kirche.

Papst Leo XIII. nannte die Gründe dafür: „Josef war Hüter, Haupt und Verteidiger der göttlichen Familie. Es ist daher für den heiligen Josef angebracht und seiner höchst würdig, dass er, so wie einst die Familie von Nazaret … jetzt die Kirche Christi mit seinem himmlischen Beistand beschützt und verteidigt.“

Papst Johannes Paul II. wies im Apostolischen Schreiben Redemptoris Custos vom 15. August 1989 auf den Beistand und die Fürsprache des hl. Josef hin: „Dieser Schutz muss erfleht werden … Noch heute haben wir zahlreiche Gründe, in derselben Weise zu beten (wie Papst Leo XIII.): Entferne von uns, geliebter Vater, diese Seuche von Irrtum und Laster …, stehe uns wohlgesinnt bei in diesem Kampf gegen die Macht der Finsternis …; und wie du einst das bedrohte Leben des Jesuskindes vor dem Tod gerettet hast, so verteidige jetzt die heilige Kirche Gottes gegen feindselige Hinterlist und alle Gegner. Auch heute noch haben wir bleibende Gründe, um jeden Menschen dem hl. Josef zu empfehlen.“

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Das Leben des heiligen Josef

„Viele Propheten und Könige wollten sehen, was ihr seht, und haben es nicht gesehen“(Lk 10,24)

Hl. Josef – Div. Beiträge

Maria Cäcilia Baij (1694 bis 1766) war 23 Jahre lang Äbtissin im Benediktinerinnenkloster Montefiascone bei Viterbo. Sie starb am 6. Januar 1766 im Rufe der Heiligkeit. Ihr Leben war reich an Demütigungen, Leiden und teuflischen Anfechtungen. Sie besass das Charisma der Beschauung und wunderbarer Sammlung, die sich oft bis zur Ekstase steigerte. Mitte Dezember 1736 konnte sie die Lebensbeschreibung des hl. Josef abschliessen. Sie sagte: „Ich habe niemals irgendeine Schrift über den hl. Josef gelesen. Ich habe nur das vernommen, was Jesus Christus in seiner Huld mir geoffenbart hat. Inder gleichen Weise, wie sein „Innenleben“ offenbarte er mir auch das Leben des hl. Josef. Ich habe alles vernommen und es wurde mir diktiert von einer inneren Stimme, was in wunderbarer und besonderer Weise geschah. Es handelt sich um eine ausgesprochene und dennoch geistige Mitteilung.“ Ihre Schriften blieben lange Zeit verschollen, wurden dann durch das Hl. Offizium in Rom geprüft. Papst Benedikt XV. erkannte deren Bedeutung und stellte für den Druck eine grössere Summe zur Verfügung.

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