Dringende Nothilfe in Syrien
Das Leben in Syrien ist zum Albtraum geworden

Quelle
Die Marienerscheinung von La Salette
Das Leben in Syrien ist zum Albtraum geworden. Ein Grossteil der Infrastruktur ist zerstört, selbst Spitäler werden gezielt angegriffen. Allein in Aleppo sind derzeit zwei Millionen Menschen ohne fliessendes Wasser. UNICEF bittet dringend um Unterstützung, um die Kinder mit dem Lebensnotwendigen versorgen zu können.
Aleppo
Seit mehr als fünf Jahren herrscht in Syrien Krieg. Ein Grossteil der Infrastruktur ist zerstört, Millionen Menschen sind ins benachbarte Ausland geflohen. Diejenigen, die geblieben sind, sitzen zwischen den Fronten fest: Über zwei Millionen Kinder leben in Regionen, die für Hilfsorganisationen kaum zu erreichen sind. An die 600 000 Menschen, davon schätzungsweise 260 000 Kinder, harren in belagerten Städten und Quartieren aus.
Ukraine
Ukraine: Caritas bittet um Hilfe für Hunderttausende Vertriebene
Nicht weniger als drei Millionen Menschen in der Ukraine wurden durch den Konflikt im Osten des Landes vertrieben. Als Flüchtlinge Schutz in Mitteleuropa zu suchen, ist nur für die wenigsten von ihnen ein Thema, hat der deutsche Caritas-Präsident Peter Neher beobachtet. Er kehrt soeben zurück von einer fünftägigen Reise durch die Ukraine, die ihn unter anderem in ein Flüchtlingslager und auch in die Pufferzone im Osten führte. Trotz der tristen allgemeinen Lage zählten die ukrainischen Binnenflüchtlinge auf eine Zukunft in ihrem Land, sagte Neher im Gespräch mit Radio Vatikan.
Aktueller Lagebericht: Helfen in Aleppo
‘Aleppo würde ich mit dem Wort „lebendig“ beschreiben’
Maher, wie ist es für dich, in Aleppo zu arbeiten und jeden Tag über 300.000 Menschen mitten im Bürgerkrieg mit Wasser zu versorgen?
Aleppo würde ich mit dem Wort „lebendig“ beschreiben. Die Stadt war immer dicht besiedelt und voller Leben. Die Bewohner haben sich von den Belagerungen, den Kämpfen und der Gefahr nicht einschüchtern lassen. Sie haben sich nicht in ihren Wohnungen eingeschlossen. Auch nicht, wenn es kein Wasser oder keine Elektrizität gab.
Caritas-Sonntag «Eine Welt ohne Armut»
An zwei Sonntagen im Jahr haben Pfarreien besonders Gelegenheit, sich gemeinsam mit Caritas zu engagieren: Am Flüchtlingssonntag und am Caritas-Sonntag.
Der Caritas-Sonntag vom 28. August 2016 steht unter dem Leitsatz «Eine Welt ohne Armut». Caritas Schweiz knüpft damit an die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen lancierte Agenda 2030 für eine nachhaltige Entwicklung an. Diese weltweit gültige Agenda setzt hohe Ziele: «Wir sehen eine Welt vor uns, die frei von Armut, Hunger, Krankheit und Not ist und in der alles Leben gedeihen kann», heisst es in der Erklärung der Uno. Dies deckt sich mit den Zielsetzungen der Caritas Schweiz, die sich in über 30 Ländern weltweit im Kampf gegen Not und Armut einsetzt. Caritas will mit ihren Projekten arme Menschen stärken. Sie sollen in der Lage sein, zukünftige Not- und Krisensituationen besser zu meistern und sich eine Zukunft aufzubauen.
UN: Agenda 2030
Die Vereinten Nationen (UN) wollen in den nächsten 15 Jahren Hunger und extreme Armut auf der ganzen Welt beseitigen
Quelle : Die 17 UN-Ziele für eine bessere Welt – kurz erklärt
Welthungerhilfe: Nachhaltigkeitsziele
Die UN-Vollversammlung verabschiedete am Freitag die Ziele zur nachhaltigen Entwicklung (SDG). Die Agenda ist einzigartig: Mithilfe der 17 Ziele und 169 Unterpunkte wollen die Staats- und Regierungschefs aus aller Welt die Zukunft des Planeten rundum verbessern. “Niemand darf zurückgelassen werden”, sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. “Aber der wahre Test kommt noch, nämlich die Umsetzung.”
Feuerpause für Aleppo
Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura forderte eindringlich eine Feuerpause für Aleppo
Quelle
Ärzte der Welt
UNICEF
Syrien: Jesuit würdigt Zusammenhalt der Christen in Aleppo
Der UN-Sondergesandte Staffan de Mistura forderte eindringlich eine Feuerpause für Aleppo. Keine Stadt in dem Bürgerkriegsland wird derzeit so hart umkämpft.
Er habe eine Sitzung des UNO-Ausschusses für humanitäre Hilfe abgebrochen “als Zeichen des Respekts für den Welttag der humanitären Hilfe am Freitag und als Zeichen tiefster Unzufriedenheit über die Tatsache, dass wegen des Ausbleibens einer Feuerpause momentan nirgendwo in Syrien Hilfslieferungen ankommen ausser in Deir ez-Zor.





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