Heilige und Propheten

Walter Nigg und die Heiligen: Eine Biografie

Mit “Große Heilige” (1946) schrieb Walter Nigg eines der berühmtesten deutschsprachigen spirituellen Bücher des 20. Jahrhunderts

Uwe Wolff: Walter Nigg. Das Jahrhundert der Heiligen. Eine Biografie – Perlentaucher
Walter Nigg – Literatur

Mit “Große Heilige” (1946) schrieb Walter Nigg eines der berühmtesten deutschsprachigen spirituellen Bücher des 20. Jahrhunderts. Bis zu seinem Tod 1988 veröffentlichte der protestantische Pastor mehr als 60 Bücher über Heilige und Unheilige, über Engel, Pilger und Mystiker. Uwe Wolff zeichnet in dieser bewegenden und detailgenauen Biografie die innere Entwicklung und den äußeren Werdegang Walter Niggs nach. Der Leser erfährt, wie Walter Nigg gegen die Erfahrung der Leere und des Nihilismus die Wiederentdeckung der Engel und Heiligen setzt, wird durch sein teils dramatisches Leben geführt und bekommt aufgezeigt, wie Nigg aus seiner eigenen inneren Tiefe jene Heiligenbilder entstehen ließ, die zu Klassikern der Literatur wurden.

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Drei Meister, die Jesu Liebe erfuhren und bezeugten

Patrone für die Mission: Leo XIV. ruft die Kirche Frankreichs dazu auf, das Erbe der Heiligen Jean Eudes, Jean-Marie Vianney und Thérèse von Lisieux fruchtbar zu machen

Quelle
Dilexit nos
Zwei französische Heilige im Dienste der Volksmission: Swiss Cath News
Heiliger Johannes Eudes | Distrikt Österreich

01.06.2025

Redaktion

Mit einem besonderen Schreiben an die Französische Bischofskonferenz hat sich Papst Leo XIV. direkt an die Kirche Frankreichs gewandt. Anlass ist der 100. Jahrestag der Heiligsprechung dreier bedeutender französischer Heiliger: Jean Eudes, Jean-Marie Vianney und Thérèse von Lisieux. Das Gedenkjahr, das ab Mai 2025 begangen wird, sei – so der Papst – nicht nur ein Moment der Erinnerung, sondern ein Aufruf zur Erneuerung und zur Hoffnung. Wir veröffentlichen den Wortlaut des Schreibens, das der Vatikan am Samstag veröffentlicht hat, in einer eigenen Übersetzung.

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Catherine Masson: Pauline Jaricot

Pauline Jaricot (1799 – 1862): Die Biographie der “Mutter der Weltmission” *UPDATE

Rezension
*Wunder – “Dieses Kind sieht nicht sterbend aus”
Pauline Jaricot

Die Historikerin Catherine Masson beseitigt mit dieser fundierten Biographie über Pauline Jaricot (1799 – 1862) endlich ein großes Defizit:
Über Pauline waren zwar bereits zahlreiche Artikel, Büchlein und sogar Romane veröffentlicht worden, doch nie waren die historischen Quellen so ausführlich und wissenschaftlich ausgewertet worden wie in diesem umfassenden Lebensporträt. Ein Quantensprung. Endlich lernen wir Pauline Jaricot so kennen, wie sie wirklich war!

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Pfarrer von Ars: Voller Leidenschaft für die Seelen

Vor genau 100 Jahren wurde Pfarrer von Ars heiliggesprochen: Als ein beispielloser Beichtvater kann er auch heute den Priestern ein Vorbild sein

Quelle
Hl. Pfarrer von Ars

30.05.2025

Sylvia Sobel

Jean-Marie Vianney kam am 8. Mai 1786 in Dardilly, in der Nähe von Lyon, zur Welt. Seine Eltern waren Bauern, die, obwohl in einfachen Verhältnissen lebend, stets ein offenes Haus hatten. Sie teilten das Wenige, das sie besaßen, mit Pilgern und Schutzsuchenden. In dieser Atmosphäre der tätigen Nächstenliebe und Nachfolge Jesu wurde Jean-Marie groß. Doch wenige Jahre nach seiner Geburt brach ein politischer Sturm über Frankreich herein: die Französische Revolution.

Die Familie Vianney stand trotz Verfolgung treu zum Glauben. Aber wie sollte der Glaube praktiziert werden in einer Zeit, in der die Kirchen geschlossen waren, die Kruzifixe, die bis dahin zahlreiche Wege gesäumt hatten, zerschlagen, kurz: alle religiösen Symbole von den Revolutionären vernichtet wurden? Ein Weg bestand in der Anwendung und Weitergabe der katholischen Glaubensrituale.

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Filippo Neri: Initiator der Sieben-Kirchen-Wallfahrt in Rom

Wer Rom besucht, denkt an das Kolosseum, den Petersdom oder die Spanische Treppe. Wer nach Rom pilgert, denkt in diesem Heiligen Jahr vor allem an die Heiligen Pforten in den vier Papstbasiliken. Und manche machen sich auf einen Weg, der seit Jahrhunderten besteht: die Sieben-Kirchen-Wallfahrt, auf Italienisch Sette Chiese genannt. Ins Leben gerufen wurde sie im 16. Jahrhundert von Filippo Neri, dessen Gedenktag die Kirche am 26. Mai begeht

Quelle
Papst: Glauben nicht nur am Sonntag leben – Vatican News
Papst Leo XIV. im Dauergespräch mit Vatikan-Spitze und Weltpolitik – Vatican News

Filippo Neri – der fröhliche Heilige mit dem großen Herzen – im wörtlichen Sinne: Nach einer mystischen Pfingsterfahrung im Jahr 1544 soll sich sein Brustkorb verdoppelt haben, als Zeichen göttlicher Liebe. Ärztliche Befunde bestätigten den vergrößerten Brustkorb und gebrochene Rippen nach seinem Tod. Zeitzeugen berichten, dass er mit Witz, Lachen und spontanen Aktionen besonders junge Menschen für den Glauben gewann. Der Oratorianer Kardinal John Henry Newman beschrieb seine Fröhlichkeit später als ein Mittel, “Herzen zu öffnen”.

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Kurzfilm über Bruder Meinrad Eugster

Kloster Einsiedeln: 200 Jahre Gnadenkapelle

Papst in St. Paul vor den Mauern

Papst in St. Paul vor den Mauern: Die Liebe Gottes pflegen und weitergeben

Quelle
Besuch am Paulusgrab: Die Papstpredigt im Wortlaut – Vatican News
Papst Leo XIV. am Grab des Paulus – ein Besuch mit Symbolkraft – Vatican News
James Cardinal Harvey

Die Liebe Gottes “ist die große Wahrheit unseres Lebens, die allem anderen Sinn gibt.” Daran erinnerte Papst Leo diesen Dienstag bei einer liturgischen Feier am Paulusgrab in Rom, in deren Rahmen er den Beginn seines Pontifikats der Fürsprache des Völkerapostels anvertraute. Die Gläubigen erinnerte er daran, dass die Liebe Gottes weitergegeben werden müsse, indem wir einander zu Nächsten werden.

Silvia Kritzenberger – Vatikanstadt

“Der Himmelspförtner hier, der Völkerlehrer dort, zwei Weltenrichter, wahre Leuchten dieser Zeit.
Der eine siegt am Kreuz, der andere durch das Schwert, in der himmlischen Versammlung schmückt sie der Lorbeerzweig,” erklang die alte Gregorianische Antiphon Janitur Zöli für das Fest Peter und Paul unter dem vergoldenten Kassettendach der Papstbasilika, in deren Apsis der Segnende Christus dargestellt ist.

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