Heilige und Propheten

Erzbischof Fulton Sheen wird seliggesprochen

Durch Medienapostolat bekannter Erzbischof Fulton Sheen wird seliggesprochen

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Erzbischof Fulton Sheen
Katholischer Aktivist Jimmy Lai in Hongkong zu 20 Jahren Haft verurteilt

Von Tessa Gervasini

Redaktion – Dienstag, 10. Februar 2026

Die Seligsprechung von Erzbischof Fulton J. Sheen kann vorgenommen werden, wie aus einer Mitteilung der Diözese Peoria in Illinois hervorgeht. Der Heilige Stuhl hatte den zuständigen Bischof Louis Tylka zuvor entsprechend informiert.

„Der nächste Schritt in diesem Prozess ist die Feier der Seligsprechung, bei der Fulton Sheen zum Seligen erklärt werden würde“, sagte Tylka. „Erzbischof Fulton Sheen war eine der größten Stimmen der Evangelisierung in der Kirche und in der Welt im 20. Jahrhundert. Ich bewundere seit langem sein lebenslanges Engagement für den Dienst an der Kirche als Priester, das in seiner tiefen Verehrung der Gottesmutter und der Eucharistie verwurzelt war.“

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10. Februar Hl. Scholastika *UPDATE

Die Kirche feiert die heilige Scholastika, die Schwester des Benedikt von Nursia

Quelle
Hl. Scholastika
Die erste Benediktinerin und ihr Wunder: Die Geschichte der heiligen Scholastika (catholicnewsagency.com)

Von Alexander Folz

Am heutigen Samstag gedenkt die katholische Kirche der heiligen Scholastika. Sie war die Zwillingsschwester des heiligen Benedikt von Nursia, dem Begründer des abendländischen Mönchtums.

Am Fuße des Berges Montecassino steht noch heute eine kleine alte Kirche, die ihren Namen trägt: Hier, in der Nähe, lebte Scholastika vermutlich als gottgeweihte Jungfrau in Gemeinschaft mit einigen gleichgesinnten Frauen.

Ihr Bruder, der heilige Benedikt, gründete dort das Kloster Montecassino. Er läutete damit das Mittelalter und die Christianisierung des Abendlandes ein.

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Heilige Rita von Cascia *UPDATE

Nonne, Mystikerin, Frau der Kirche: Die heilige Rita von Cascia

Quelle
Heiligenlexikon
Rita von Cascia: Ehefrau wider Willen
Heilige und Propheten (1628)

Von Paul Badde / EWTN.TV

Vatikan, 22. Mai 2020 (CNA Deutsch)

Die heilige Rita von Cascia, der die Kirche heute an ihrem Todestag gedenkt, dem 20. Mai 1447, war eine Nonne und Mystikerin. Sie wurde um das Jahr 1370 in Roccaporena bei Cascia in Umbrien geboren.

Rita wurde gegen ihren Willen zur Ehe gezwungen. Nach 18 Ehejahren wurde ihr gewalttätiger Mann ermordet. Die beiden Söhne schworen Blutrache, Rita betete, dass sie lieber sterben sollten als zu Mördern werden. Beide starben bei einer Seuche. Rita wollte nun als Augustiner-Eremitin in Cascia ins Kloster eintreten, wurde aber abgewiesen. Die Überlieferung berichtet, dass daraufhin Johannes der Täufer, Augustinus und Nikolaus von Tolentino in einer nächtlichen Vision der Rita erschienen und sie zur Klosterpforte führten, worauf sie eingelassen wurde. Sie führte nun ein Leben in strengster Entsagung und Busse.

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5. Februar – Hl. Agatha von Catania

HL. Agatha, Jungfrau und Märtyrerin von Catania

Quelle
Agatha von Catania – Ökumenisches Heiligenlexikon
Kathedrale von Catania – Wikipedia
Catania – Wikipedia
Agathabrot – Wikipedia

Agatha wirkte im 3. Jahrhundert in Sizilien und zwar zwischen den Städten Catania und Palermo. Beide Städte beanspruchen, den Geburtsort der Heiligen zu sein. Höchstwahrscheinlich ist sie im Jahr 235 geboren. Ihre Eltern waren adelige und reiche Bürger. Noch in jungen Jahren verspürte sie die Berufung Gottes und trug deshalb einen roten Schleier als Zeichen einer „geweihten Jungfrau“. Sie wurde auch als „Diakonin“ beschrieben, die im Dienste der christlichen Gemeinde stand. Im Jahre 250 fiel sie dem Edikt des Kaisers Decius zum Opfer, der die Verfolgung aller Christen befahl. Gleichzeitig wies Agatha die Brautwerbung des Statthalters Quintianus zurück; dieser nutzte den kaiserlichen Erlass zur Christenverfolgung.

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Kardinal Marx: „Zeugnis Delps ist aktuell wie eh und je“

Kardinal Reinhard Marx hat das Seligsprechungsverfahren für den Jesuitenpater und Widerstandskämpfer Alfred Delp eröffnet. Gerade „in diesen Zeiten, in denen völkischer Nationalismus, Hass, Krieg, Allmachtsfantasien um sich greifen, da soll er mit uns sein“, sagte der Erzbischof von München und Freising am Montagabend im Münchner Liebfrauendom beim Gottesdienst zum Fest Darstellung des Herrn (Mariä Lichtmess)

Quelle

Die Hinrichtung des Jesuitenpaters und Widerstandskämpfers gegen den Nationalsozialismus jährte sich an diesem Tag zum 81. Mal. Anlässlich der Eröffnung des Seligsprechungsprozesses hatte der Orden der Jesuiten Kardinal Marx den Primizkelch von Alfred Delp für die Feier der Messe zur Verfügung gestellt.

Marx warnte in seiner Predigt davor, „sich den Versuchungen der Macht hinzugeben, und der Versuchung, über andere zu herrschen“. Der Kardinal kritisierte einen Freiheitsbegriff, der darin bestehe, sich über andere Menschen zu erheben: „Die Freiheit, die ohne Liebe auskommt, die nichts opfern will, ist keine echte Freiheit.“ Der Weg in die Freiheit, den Jesus aufzeige, führe dagegen über das Opfer der Liebe, so der Erzbischof.

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3. Februar – Der heilige Blasius

Nur wenig ist von Bischof Blasius aus dem armenischen Sebaste bekannt. Seine Verehrung ist dennoch ungebrochen. Nach den Messen an Lichtmess und am darauf folgenden Festtag des Heiligen erbitten viele Gläubige den nach dem Heiligen benannten Segen

Quelle
Dom St. Blasien – Wikipedia
Hl. Blasius

„Bischof mit dem erbarmenden Herzen“

Alternativformeln lauten: „Der allmächtige Gott schenke dir Gesundheit und Heil. Er segne dich auf die Fürsprache des heiligen Blasius durch Christus, unseren Herrn.“
Und: „Der Herr behüte dein Leben. Auf die Fürsprache des heiligen Blasius segne dich der allmächtige Gott.“ Der Segensempfänger antwortet darauf jeweils mit „Amen“.

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Hl. Expeditus: Der eilige Heilige für dringende Fälle

Legendäre Überlieferung

hl. expediteQuelle
Heiligenlexikon

Die Legende erzählt: Expeditus war römischer Legionär – nach manchen Quellen Zen-turio, Befehlshaber einer Hundertschaft – in der berühmten XII. Legion. Nachdem er beschlossen hatte, Christ zu werden, erschien ihm der Teufel in Gestalt eines Raben, um ihn davon abzuhalten und schrie „cras, cras“ (lat. cras – morgen, procrastinatio -Verschiebung, Verzögerung). Expeditus erkannte, wer der schwarze Vogel war und zertrat ihn. Er wollte seine Entscheidung sofort umsetzen und widersprach: „Ich werde heute Christ sein, heute!“ (lat. hodie – heute).

Sein Beruf als Soldat verpflichtete ihn zum Kaiserkult, den er nun nicht mehr ausüben durfte. Expeditus wurde ein Opfer der Diokletianischen Christenverfolgung des Jahres 303, der heftigsten Verfolgungswelle der römischen Geschichte. Man geisselte und enthauptete ihn.

NB: Expeditus wird im Römischen Martyrologium unter dem 19. April verzeichnet.

Ein Heiliger dessen Name dringend verbreitet werden sollte!

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