Präfektur des Päpstlichen Hauses
Profil Präfektur des Päpstlichen Hauses
Aufgaben der Präfektur sind die Dienste im Empfangsbereich und die Organisation der feierlichen Audienzen, die Seine Heiligkeit der Papst Staatsoberhäuptern, Regierungschefs, Ministern und anderen herausragenden Persönlichkeiten gewährt wie auch den Botschaftern, die sich zur Überreichung ihrer Beglaubigungsschreiben in den Vatikan begeben.
Der Präfektur obliegt die Vorbereitung aller Angelegenheiten im Zusammenhang mit den Audienzen – Privat-, Sonder- und Generalaudienzen – und der Besuche von Personen, die zum Papst vorgelassen werden. Sie kümmert sich auch um alles, was die päpstlichen Zeremonien – mit Ausnahme des streng liturgischen Teils – und die Geistlichen Exerzitien des Heiligen Vaters, des Kardinalskollegiums und der Römischen Kurie betrifft.
Papst Franziskus beurlaubt Erzbischof Georg Gänswein (UPDATE)
Papst Franziskus hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, auf unbestimmte Zeit beurlaubt
Von CNA Deutsch/EWTN News
Vatikanstadt, 5. Februar 2020 (CNA Deutsch)
Papst Franziskus hat den Präfekten des Päpstlichen Hauses, Erzbischof Georg Gänswein, auf unbestimmte Zeit beurlaubt.
Vatikankreise bestätigten einen entsprechenden Medienbericht der “Tagespost” am Mittwoch Vormittag gegenüber CNA Deutsch. Er sei somit freigestellt, um mehr Zeit Benedikt XVI. widmen zu können.
Der Privatsekretär des emeritierten Papstes bleibe als Leiter der Präfektur im Amt, die für den Ablauf der öffentlichen Audienzen des Papstes zuständig ist.
Der Präfekt des Päpstlichen Hauses wird derzeit bei den öffentlichen Audienzen des Papstes von dem Regenten der Präfektur, Leonardo Sapienza, vertreten. Wann Gänswein seine Tätigkeit in der Präfektur wieder aufnehmen wird, ist ungewiss.
Benedikt XVI. ist besorgt über “Gottesfinsternis” in Deutschland
Emeritierter Papst sehe seine Befürchtungen bestätigt
Emeritierter Papst sehe seine Befürchtungen bestätigt – Benedikt XVI. ist besorgt über “Gottesfinsternis” in Deutschland
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. macht sich grosse Sorgen um die Lage der Kirche in Deutschland. Die derzeitige Situation schmerze den 92-Jährigen. Das sagt er zwar nicht selbst, aber ein enger Vertrauter von ihm.
Würzburg – 17.10.2019
Der emeritierte Papst Benedikt XVI. ist besorgt um die Lage der Kirche in Deutschland. Er liebe die Kirche des Landes, doch “vieles von dem, was er nun von dort erfährt und erlebt”, schmerze ihn, sagte der Privatsekretär Benedikts, Erzbischof Georg Gänswein, der “Tagespost” am Mittwoch.
“Am meisten bedrückt ihn wohl jene Gottesfinsternis, von der er schon früh und warnend zu sprechen begonnen hat”, erklärte der Kurienerzbischof, der auch Präfekt des Päpstlichen Hauses ist. Dass Benedikts Befürchtungen sich bestätigten, sei für ihn keine Genugtuung oder Trost – diesen finde der emeritierte Papst jedoch im Gebet für die Kirche seiner Heimat.
Gänswein: “Die Gefahr eines Gegenpapstes existiert nicht”
“Die Gefahr eines Gegenpapstes existiert nicht”
Erzbischof Georg Gänswein sieht keine Gefahr, dass es im Vatikan “einen Papst und einen Gegenpapst” geben könnte. “Wer Benedikt XVI. kennt, weiss, dass diese Gefahr nicht existiert. Er hat sich nie in die Regierung der Kirche eingemischt und tut das auch jetzt nicht, es gehört nicht zu seinem Stil”, sagte Gänswein in einem Interview in der römischen Tagsészeitung “Il Messaggero”. Auch wisse der emeritierte Papst, dass jedes Wort von ihm Aufmerkamkeit erregen und entweder für oder gegen seinen Nachfolger interpretiert werden würde. Erzbischof Gänswein ist nach wie vor Papst Benedikts Sekretär und gleichzeitig Präfekt des Päpstlichen Hauses von Franziskus.
Gott mag keine Kopien
Papst Benedikt XVI. ist nicht wie Johannes Paul II.
Gott mag keine Kopien: Georg Gänswein
Rom (kath.net)
Papstsekretär Georg Gänswein hat vergangene Woche in Capri bei der Entgegennahme eines Preises für sein letztes Buch eine Rede gehalten. Die Rede im Wortlaut in voller Länge:
Ein Lustrum ist viel, ein Lustrum ist nicht viel; eine Zeitspanne von fünf Jahren ist lang, eine Zeitspanne von fünf Jahren ist nicht sehr lang. Über die Frage könnte man lange diskutieren und Argumente dafür oder dagegen finden. Am vergangenen 19. April waren es fünf Jahre, daß Kardinal Joseph Ratzinger zum Papst gewählt wurde und den Namen Benedikt XVI. annahm. Der fünfte Jahrestag seiner Wahl war der konkrete Anlaß für diese Veröffentlichung. Der tiefere Grund aber liegt in der Einladung, den Spuren des Heiligen Vaters zu folgen: an seinem Bischofssitz in Rom (urbi), auf seinen Apostolischen Reisen in Italien und in die verschiedenen Länder und Kontinente der Welt (orbi), und die Botschaft wahrzunehmen, die hinter den Ansprachen, Predigten, Schreiben und Katechesen steht. Aus dieser Sicht kann und muß die weltliche Zeit, chrònos, für alle zum chairòs, zu einer Zeit der Gnade, werden. Dann öffnet sich das Nachdenken über den temporalen Wert eines Zeitraums von fünf Jahren einer vollkommen neuen Dimension, die der Logik des mathematischen Rechnens entgeht. Weiterlesen





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