Zwei Jahre Krieg in der Ukraine: Bis wann noch?
Nach zwei Jahren Krieg in der Ukraine: Nach den zahllosen Bombardierungen und Leid fragt man sich, was noch geschehen muss, damit die Aggression aufhört und sich alle an einen Tisch setzen können, um einen gerechten Frieden auszuhandeln
Andrea Tornielli (Chefredakteur von Vatican News)
Auch wenn die schrecklichen Nachrichten, die in den letzten Monaten aus dem Heiligen Land kamen, und jetzt der Tod des russischen Dissidenten Navalny die Kriegsmeldungen aus der Ukraine überschattet haben, wollen wir uns heute an den Krieg in der Ukraine erinnern. Wir tun dies in diesen Tagen, indem wir den Zeugen eine Stimme geben, denjenigen, die der Logik des Hasses nicht nachgeben, denjenigen, die weiter beten und weiter handeln, um das Leid einer Bevölkerung zu lindern, die seit vierundzwanzig Monaten unter Bombardierungen leidet.
Bischof Irynej Bilyk
Ukrainischer Bischof über die Bedeutung der Kirche im Krieg – “Beten und Handeln gehören zusammen”

Quelle
Ukrainischer Bischof nennt Kyrills Verhalten eine Tragödie – DOMRADIO.DE
Bischof Irynej Bilyk, OSBM (canonic.org.ua)
Santa Maria Maggiore
Wie geht es ukrainischen Geflüchteten in der Schweiz? – Echo der Zeit – SRF
Judith Huber: Zwei Jahre Krieg in der Ukraine – Tagesgespräch – SRF
Ukrainischer Bischof über die Bedeutung der Kirche im Krieg – “Beten und Handeln gehören zusammen”
Bei einem privaten Besuch in Deutschland hat Bischof Irynej Bilyk aus Rom über das Leid seiner Landsleute in der Ukraine gesprochen. Die Welt dürfe in ihrer Solidarität nicht nachlassen, bat er. Frieden gebe es nur mit Gerechtigkeit.
Domradio.de: In Rom hat schon immer eine große ukrainische Exilgemeinde gelebt, die seit den russischen Angriffen auf die Ukraine und den daraus resultierenden Fluchtbewegungen noch größer geworden ist. In Santa Maria Maggiore feiern Sie regelmäßig Messen mit den Geflüchteten und für den Frieden. Was hören Sie aus der Heimat? Sind Sie mit den Menschen dort in Kontakt?
“Es ist kein Verbrechen, in Gaza geboren zu sein”
Das Erstarken islamistischer Strömungen im Gazastreifen ist in den letzten Jahren “auch von der Ungerechtigkeit der Lebensbedingungen” begünstigt worden. Das sagt der katholische Pfarrer von Gaza, Gabriel Romanelli *UDAE
![]()

Quelle
Israel: Der Schmerz des Kibbuz-Überlebenden – Vatican News
*Pfarrer Gabriel Romanelli
Gaza-Stadt: Pfarrei wehrt sich gegen Evakuierung | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Nach Aufforderung Israels: Gläubige der Pfarrei Gaza weigern sich wohl, zu evakuieren (catholicnewsagency.com)
Der Prozess der Radikalisierung habe schon “in den letzten Tagen der Verwaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde”, also vor Machtübernahme der Hamas begonnen, so der Geistliche in einem Interview mit der Vatikanzeitung “L’Osservatore Romano”. Sechzehn Jahre Blockade hätten den Gazastreifen “in ein Gefängnis” verwandelt. “Es gab nur einen Ausweg nach Ägypten, aber warum sollten Sie nach Ägypten auswandern, wenn Ihre Verwandten in Betlehem, in Jerusalem, in Hebron sind?”
“Ukrainer sind ein Volk der Hoffnung”
“Ukrainer sind ein Volk der Hoffnung”: Chef der Katholischen Migrationskommission

Quelle
Willkommen bei ICMC – der Internationalen Katholischen Migrationskommission (ICMC)
Bischof von Charkiw: Kirche hilft Menschen, Würde zu bewahren – Vatican News
Russland: Interesse an Präsidentschaftsbewerbung von Kriegsgegner – SWI swissinfo.ch
23. Januar 2024
Kann der Glaube helfen, mit dem Trauma des Krieges umzugehen? Kann der Glaube sogar heilen? Darüber, über den blühenden Menschenhandel im Ukraine-Krieg sowie über andere Auswirkungen des Krieges auf die Menschen in der Ukraine sprachen wir mit Msgr. Robert J. Vitillo, dem Chef der Internationalen Katholischen Migrationskommission (ICMC).
ICMC ist eine internationale Organisation in der römisch-katholischen Kirche. Sie wurde vor 73 Jahren, also 1951, gegründet und vom Heiligen Stuhl als eine internationale katholische Vereinigung von Gläubigen anerkannt. Sie hat den offiziellen Status einer Nichtregierungsorganisation und als solche einen beratenden Sitz im Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen, der UNESCO, der Internationalen Organisation für Arbeit, dem Europäischen Rat und beim Hochkommissar der Vereinten Nationen für die Flüchtlinge. Innerhalb der Kurie arbeitet ICMC mit dem Päpstlichen Rat der Seelsorge für die Migranten und Menschen unterwegs sowie mit dem Päpstlichen Rat für die Laien eng und interdisziplinär zusammen.


Quelle

Neueste Kommentare