Mailand-Besuch: „Keine klassische Italien-Visite“
Mailand-Bilanz: „Papst stärkt auch seine eigene Familie“
Rom, Radio Vatikan, 3. Juni 2012
Fast eine Woche lang haben über 100.000 angemeldeten Teilnehmer des VII. Weltfamilientreffens in Mailand über „Arbeit und Fest“ gesprochen. Nun heisst es wieder für sie in den Alltag zurückzukehren und die Resultate aus den zahlreichen Konferenzen sowie Papstansprachen zu Herzen zu nehmen. Für uns war Mario Galgano in Mailand und hat sowohl den Familienkongress als auch den Papstbesuch mitverfolgt.
Was bleibt von diesem grossen Treffen?
„Das Paradies ist so ähnlich wie meine Kindheit“
Papst Benedikt: Fünf Fragen, fünf Antworten
Rom, Radio Vatikan, 3. Juni 2012
Fünf Fragen, fünf Antworten: In einer Feier am Samstag Abend in Mailand stand Papst Benedikt XVI. zu Fragen der Familie Rede und Antwort. Frei und ohne Manuskript antwortete er auf Fragen zu seiner eigenen Familie, zu wiederverheirateten Geschiedenen oder zu wirtschaftlichen Schwierigkeiten.
Den Anfang machte die junge Vietnamesin Cat Tien, Benedikt XVI. erzählte auf ihre Frage von seiner eigenen Kindheit und Jugend, von den Familiensonntagen und gemeinsam verbrachter Zeit. „Um die Wahrheit zu sagen, ich stelle mir vor, dass es im Paradies so sein wird, wie es in meiner Jugend war, meiner Kindheit“, so der Papst. „In dieser Umgebung des Vertrauens, der Freude und der Liebe waren wir glücklich und ich glaube, dass es im Paradies ähnlich sein muss wie in meiner Kindheit.“
VIII. Weltfamilientreffen 2015 in Philadelphia (USA)
Benedikt XVI.: Die Familie ist für die Gesellschaft lebenswichtig
Rom-Mailand, kath.net/as, 3. Juni 2012, Von Armin Schwibach
Zum Abschluss der heiligen Messe im Park von Bresso in Mailand betete Benedikt XVI. das Gebet des Angelus. Der Papst dankte in seiner Ansprache allen an der Organisation des VII. Welttreffens der Familien Beteiligten und kündigte an, dass der nächste Weltfamilientag im Jahr 2015 in Philadelphia (Vereinigte Staaten von Amerika) stattfinden wird.
Die Pilger aus dem deutschen Sprachraum grüsste der Heilige Vater mit den folgenden Worten:
Park von Bresso Sonntag, 3. Juni 2012
Eucharistiefeier, Predigt von Papst Benedikt XVI.
Pastoralbesuch in der Erzdiözese Mailand und Weltfamilientreffen (1.-3. Juni 2011)
Verehrte Mitbrüder
Sehr geehrte Repräsentanten des öffentlichen Lebens
Liebe Brüder und Schwestern!
Es ist ein grosser Moment der Freude und der Gemeinschaft, den wir heute Morgen mit der Feier des eucharistischen Opfers erleben – eine grosse Versammlung von Gläubigen aus vielen Ländern, vereint mit dem Nachfolger Petri. Sie bietet ein ausdrucksvolles Bild der einen und universalen Kirche, die von Christus gegründet und Frucht jener Sendung ist, mit der Jesus, wie wir im Evangelium gehört haben, seine Apostel betraut hat: zu allen Völkern zu gehen, alle Menschen zu seinen Jüngern zu machen und sie „auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ zu taufen (Mt 28,19).
Symbol des Dialoges zwischen Juden und Christen
VII. Weltfamilientreffen in Mailand: Olivenbaum aus Nazareth kam heute an
Mailand, 1. Juni 2012, zenit.org
Heute Morgen um 10.30 Uhr kam der vom israelischen Ministerium für Tourismus für das VII. Welttreffen der Familien zur Verfügung gestellte Olivenbaum aus Nazareth auf dem Messegelände „Mico“ in Mailand an.
Der Baum wurde dem Mailänder Erzbischof Kardinal Angelo Scola von Tzvi Lotan, Referent für Tourismus der israelischen Botschaft, auf das Gelände des Jugendkongresses zugestellt. Die Geste ist höchst symbolträchtig. Tatsächlich steht der Jugendkongresses im Zeichen der Metapher des Gartens, jenes Ortes, in dem sich Arbeit und Fest vereinen, und der so einen thematischen Anknüpfungspunkt zum Motto des Weltkongresses darstellt.
Papst: Die Politik muss Ausdruck der ‚caritas’ sein
Benedikt XVI.: Die Freiheit ist kein Privileg von wenigen, sondern ein kostbares Recht aller
Das Naturrecht: Grund des positiven Rechts. Von Armin Schwibach
Rom-Mailand, kath.net/as, 2. Juni 2012
Nach seinem Treffen mit 80.000 begeisterten Jugendlichen im Mailänder Fussballstadion „Meazza“ begab sich Papst Benedikt XVI. in den Bischofspalast der Stadt, wo im Thronsaal die Begegnung mit den Behördenvertretern stattfand.
In seiner Ansprache ging der Papst vom heiligen Ambrosius und dessen Tätigkeit als Bischof und Verwalter der Stadt aus. Ambrosius erinnere in seinem Lukaskommentar daran, dass die Institution der öffentlichen Gewalt so gut von Gott herrühre, dass derjenige, der sie ausübe, selbst ein Diener Gottes sei.
Benedikt XVI. mit Firmlingen in San Siro
Papst: In diesem Fussballstadion seid heute ihr die Protagonisten
Mailand, 2. Juni 2012, zenit.org
Papst Benedikt XVI. begrüsste die das Mailänder Giuseppe-Meazza-Stadion füllenden 80.000 Jugendlichen mit folgenden Worten: „Liebe Jungen und Mädchen! Es ist mir eine grosse Freude, euch während meines Besuchs in eurer Stadt begegnen zu dürfen. In diesem berühmten Fussballstadion seid ihr heute die Protagonisten!“



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