Frère Alois: „Unsere Jugend ist ganz normal“
Das Treffen solle „kreative Energien“ wecken und Zukunftsängste überwinden helfen
Mit einem Appell zur Völkerverständigung und Ökumene ist am Freitagabend in Rom das 35. Europäische Jugendtreffen der Gemeinschaft von Taizé eröffnet worden. Das Treffen solle „kreative Energien“ wecken und Zukunftsängste überwinden helfen, sagte der Leiter der Gemeinschaft, Frère Alois, in seiner Eröffnungsrede in der Lateranbasilika. Die Begegnung von Jugendlichen unterschiedlicher Länder solle zu einer neuen Solidarität zwischen den Völkern und Konfessionen beitragen.
Die Teilnehmer am Jugendtreffen der ökumenischen Gemeinschaft in Rom sind „ganz normale Jugendliche“. Das sagt der Prior der Gemeinschaft, Frère Alois. Rund 40.000 junge Christen aus ganz Europa kommen bis zum 2. Januar in der italienischen Hauptstadt zusammen, um gemeinsam zu beten und zu singen.
Europäisches Taizé-Jugendtreffen in Rom
40.000 Jugendliche aus ganz Europa auf dem Petersplatz
Rom, Friday, 28. December 2012, zenit.org
Rom, 26.12.2012 (KAP)
40.000 Jugendliche aus ganz Europa werden von Freitag, 28. Dezember, bis 2. Januar zum Europäischen Taizé-Jugendtreffen in Rom erwartet. Auf dem Programm des 35. Treffens dieser Art stehen Gebete und Gesänge sowie Gespräche mit Vertretern aus Religion und Politik. Papst Benedikt XVI. hiess die Teilnehmer bereits in einer Grussbotschaft herzlich willkommen. Die jungen Pilger werden gemeinsam mit dem Papst eine Messe feiern.
Die Original-Familie retten
Schon jetzt gerät unter Druck, wer nur die christliche Anthropologie vertritt
Die Tagespost, 19. Dezember 2012, von Markus Reder
Das Bundesverfassungsgericht hat über eine stärkere Gleichbehandlung von Homosexuellen mit Ehepaaren bei der Adoption verhandelt. Konkret ging es um die Erweiterung der sogenannten Stiefkindadoption. Sukzessivadoption nennt sich das. Die Entscheidung wird in einigen Wochen erwartet. Überraschen dürfte sie kaum. Auch wie es weitergeht, ist vorgezeichnet. Das Urteil wird als weiterer Schritt in Richtung völlige Gleichstellung mit der Ehe gedeutet, der Druck weiter erhöht, der politische Widerstand bröckelt.
Taizé-Treffen in Rom: Solidarität in Zeiten der Krise
In genau einer Woche startet das 35. Internationale Gebetstreffen der Taizé-Gemeinschaft in der Ewigen Stadt
Um die 30.000 Jugendliche zwischen 17 und 35 Jahren aus ganz Europa haben sich bereits für die Begegnung angemeldet, die vom 28. Dezember bis zum 2. Januar über die ganze Stadt verteilt stattfindet. Neben Gebet und spiritueller Stärkung wird es auch um aktuelle politische und gesellschaftliche Fragen wie Globalisierung, soziales Engagement, Migration und Armut gehen.
„Den Glauben zu vertiefen heisst nicht, vor den Herausforderungen und Problemen der heutigen Welt zu fliehen, sondern sich noch mehr einzusetzen, um das Vertrauen in die Menschheit zu suchen. Das ist unsere Einladung an die jungen Leute: neue Wege der Solidarität zu suchen.“
Audienz für die Jugend:
„Jesus war ein Jugendlicher wie Ihr“
„Erinnert Euch immer daran, liebe Freunde: Je mehr Ihr Jesus kennen lernt, mit ihm sprecht und ihn in Euren Herzen habt, umso glücklicher werdet ihr sein.“
Mit diesen Worten hat sich Papst Benedikt XVI. an diesem Donnerstag an die Jugendlichen der „italienischen Katholischen Aktion“ gewandt. Mit dem Vertrauen auf Gott gelänge es auch, die traurigen Gedanken, die einem manchmal in den Sinn kämen, zu besiegen, so der Papst. Zudem ging er auf das vorstehende Weihnachtsfest ein, die Feier der Geburt Jesu. Dabei erinnerte Benedikt die Jugendlichen: „Jesus ist aufgewachsen als Jugendlicher wie Ihr. Er hat die Strassen der Welt bereist, um uns von der Liebe Gottes, die das Leben schön und froh macht, zu berichten.“
Berufungen – Zeichen der Hoffnung aus dem Glauben
Botschaft von Papst Benedikt XVI. zum 50. Weltgebetstag um geistliche Berufungen
21. April 2013 – 4. Sonntag der Osterzeit
Thema: Berufungen – Zeichen der Hoffnung aus dem Glauben
Liebe Brüder und Schwestern!
Zum 50. Weltgebetstag für geistliche Berufungen, der am vierten Sonntag der Osterzeit, dem 21. April 2013, begangen wird, möchte ich euch dazu einladen, das Thema „Berufungen – Zeichen der Hoffnung aus dem Glauben“ zu bedenken, das sich gut in den Kontext des Jahres des Glaubens und des 50. Jahrestags der Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils einfügt. Der Diener Gottes Paul VI. hat während der Konzilsversammlung diesen Tag der vereinten Anrufung Gottes, des Vaters, eingeführt, damit der Herr weiterhin Arbeiter für seine Kirche sende (vgl. Mt 9,38).
Wunderbar mutig!
Wir haben es mit Gott zu tun, wenn ein Mensch geboren wird
Die Weihnachtsbotschaft im Wortlaut:
Liebe Jugendliche
Bei uns bringt die Initiative „Abtreibungsfinanzierung“ das Thema wieder auf die politische Agenda. Jährlich vernehmen wir die Horrorzahlen der weltweiten Abtreibungen. Unter dem Code-Wort „Reproduktive Gesundheit“ wird flächendeckend dafür gesorgt, dass die Möglichkeit zur Abtreibung sichergestellt bleibt. Ganze Gesellschaften schaffen sich ab durch Abtreibung, Verhütung und Kinderlosigkeit.


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