China schränkt ausländische Missionstätigkeit stark ein
Neue Vorschriften der chinesischen Einheitsfront verbieten es ausländischen Geistlichen, ohne Einladung der chinesischen Regierung religiöse Aktivitäten für die chinesische Bevölkerung zu leiten
Von Courtney Mares
Redaktion – Samstag, 5. April 2025
Neue Vorschriften der chinesischen Einheitsfront verbieten es ausländischen Geistlichen, ohne Einladung der chinesischen Regierung religiöse Aktivitäten für die chinesische Bevölkerung zu leiten. Damit wird die ausländische Missionstätigkeit in dem von der Kommunistischen Partei regierten Land stark eingeschränkt.
Nach den Vorschriften, die am 1. Mai in Kraft treten, sind “kollektive religiöse Aktivitäten, die von Ausländern in China organisiert werden, bis auf wenige Ausnahmen auf ausländische Teilnehmer beschränkt”.
UNO/EU/Myanmar: Erster internationaler Hilfsflug gelandet
Das Hilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF hat in Kooperation mit der Europäischen Union eine erste internationale Hilfslieferung für Erdbebenopfer in Myanmar durchgeführt. 80 Tonnen Hilfsgüter gehen in die am stärksten betroffenen Regionen
Die aus Kopenhagen eingeflogenen Hilfsgüter, darunter Medikamente und Zelte, sollen notleidenden Kindern und Familien im Erdbebengebiet zugutekommen, teilte UNICEF mit. Die Verwüstungen seien für diese Bevölkerungsgruppen “geradezu katastrophal”, wird June Kunugi, Unicef-Regionaldirektorin für Ostasien und den Pazifik, zitiert. Die Sprecherin dankte der EU für die Kooperation bei den Lieferungen.
Myanmar: Szenen unvorstellbarer Verwüstung
Malteser International setzt bei seiner Hilfe in dem von Erdbeben geschlagenen Land auf die Zusammenarbeit mit lokalen Strukturen Ein Gastbeitrag
03.04.2025
Cordula Wasser
Auch Tage nach dem schweren Erdbeben in Myanmar zeichnet sich das gesamte Ausmaß der Zerstörung nur langsam ab. Die Kommunikationsinfrastruktur in den betroffenen Gebieten ist weitestgehend zerstört, Brücken eingestürzt, Straßen sind oft unpassierbar und die Nothilfeteams gelangen nur schwer an Informationen.
Malteser International ist seit 1996 in Myanmar tätig. Gemeinsam mit Partnern vor Ort unterstützen wir jetzt vor allem Menschen in den besonders schwer betroffenen Regionen Mandalay, Nay Pyi Taw und im südlichen Shan-Staat mit medizinischer Hilfe, psychosozialer Betreuung, sauberem Wasser und Sanitärversorgung. Außerdem verteilen wir Hygieneartikel, Pflegeartikel für Babys, Regenwassersammelsets zur Trinkwassergewinnung, Zeltplanen und Seile sowie Haushaltswaren zur Essenzubereitung.
Myanmar: Anhaltende Angriffe behindern humanitäre Hilfe
Im Katastrophengebiet nach dem Erdbeben in Myanmar behindern anhaltende Angriffe des Militärs den Einsatz von Helfern. Die Militärregierung lehnt einen befristeten Waffenstillstand in dem Bürgerkriegsland ab
Quelle
Myanmar: Lage weiterhin dramatisch – Vatican News
Juntachef Min Aung Hlaing betonte laut örtlichen Medien am Mittwoch, die “notwendigen Verteidigungsoperationen” würden fortgesetzt. Zwar seien einige bewaffnete Gruppen derzeit möglicherweise nicht aktiv in Kämpfe verwickelt, trainierten aber zur Vorbereitung auf neue Angriffe.
Die demokratische Untergrundregierung Myanmars hatte am Sonntag einen einseitigen Waffenstillstand in den von dem schweren Erdbeben betroffenen Regionen verkündet. Mit der Ausnahme von Verteidigungsmaßnahmen würden alle offensiven Militäroperationen für zwei Wochen ausgesetzt, hieß es. Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer nach dem Beben auf mehr als 2.700, wie die Junta mitteilte. Mehr als 4.500 Menschen wurden demnach verletzt, rund 400 Menschen seien vermisst.
Myanmar: Caritas koordiniert Soforthilfe nach verheerendem Erdbeben
Die Caritas Myanmar hat ein Soforthilfeteam organisiert, das bereits vor Ort ist, Mandalay erreicht hat und die dringendsten Bedürfnisse der Menschen ermittelt. Währenddessen laufen die Rettungsaktionen weiter – doch jede Stunde verringert die Überlebenschancen der Verschütteten
Quelle
Myanmar – Mangel an Medikamenten und Unterkünften: Die katholische Gemeinschaft bringt humanitäre Hilfe auf den Weg und ruft zum Waffenstillstand auf – Agenzia Fides
“Wir sahen riesige Krater”: Kardinal Bo nach Erdbeben in Südostasien
Kardinal Bo
Mario Galgano – Vatikanstadt
“Unser erstes Ziel ist es, Leben zu retten”, erklärt Giuseppe Pedron, Koordinator von Caritas Italien für die Hilfe in Asien. “Die Bergungsarbeiten sind jedoch extrem schwierig, weil es an der nötigen Ausrüstung und an ausreichend ausgebildetem Personal fehlt.”
Die Rettungskräfte bestehen aus einer Mischung aus lokalen Freiwilligen, der wenigen verfügbaren Feuerwehrleute und den Katastrophenschutzeinheiten der Militärregierung.
Menschenrechtler in Myanmar: “Kein Gebiet wurde verschont”
In einem Land, das seit Jahren unter politischer Instabilität und Bürgerkrieg leidet, wo Millionen von Menschen in Flüchtlingslagern leben und durch anhaltende Konflikte vertrieben wurden, stellt die jüngste Naturkatastrophe eine unermessliche Tragödie dar. Mark Farmaner, Direktor der Menschenrechtsorganisation Burma Campaign UK, beschreibt in einem Interview mit Vatican News die Komplexität der Lage
Quelle
Nach Erdbeben in Myanmar: Kardinal mahnt zu Waffenruhe – Vatican News
Thailand verbietet Züchtigung Minderjähriger – Vatican News
Myanmar
Mario Galgano und Francesca Merlo – Vatikanstadt
Die Bilder, die aus Myanmar und Thailand nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,7 vom Freitag auftauchen, zeigen eine Landschaft der Verwüstung. Die Erdstöße, gefolgt von vier Nachbeben, erschütterten das Land von den zentralen Regionen Mandalay und Naypyidaw bis hin zum südlichen Bundesstaat Sagaing. Der Einsturz von Krankenhäusern, die Zerstörung von Infrastruktur und die massiven Schäden an Wohnhäusern haben ganze Gemeinden ins Chaos gestürzt.
Die Kirche in Laos “ist ein kleines Wunder” *UPDATE
In Laos gibt es große Schwierigkeiten, mit der Außenwelt zu kommunizieren
Quelle
Enrique Figaredo Alvargonzález – Wikipedia
Reisehinweise für Laos
*Laos: Wo die Kirche wächst – Vatican News
Laos – Wikipedia
Erster Kardinal aus Laos wird 80 Jahre alt – DOMRADIO.DE
Südostasien: Papst betet für Erdbebenopfer – Vatican News
Rom Fidesdienst, 1. November 2024
“In Laos gibt es große Schwierigkeiten, mit der Außenwelt zu kommunizieren. Sogar für mich, der ich jetzt Vorsitzender der Bischofskonferenz von Laos und Kambodscha (CELAC) bin, ist es sehr kompliziert, mit den örtlichen Bischöfen, die ziemlich alt und von Krankheit gezeichnet sind, oder mit anderen Vertretern der katholischen Gemeinschaften in Kontakt zu kommen. Hinzu kommen Sprachschwierigkeiten und Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Kontrolle durch den Regierungsapparat. Die Kontakte sind sporadisch. Dennoch preist die katholische Gemeinschaft in Laos Gott, hat einen starken Glauben und setzt ihren Weg mit Freude fort“, erklärt der spanische Jesuit und Apostolische Präfekt von Battambang (Kambodscha), Enrique Figaredo Alvargonzález, amtierender Vorsitzender der der Bischofskonferenz, die die Bischöfe der beiden südostasiatischen Länder vereint, gegenüber Fides.
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