China/Asien Osteuropa

Während Erneuerung des Abkommens mit Vatikan

Während Erneuerung des Abkommens mit Vatikan: China setzte Christenverfolgung fort

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Gräber von Missionaren mit Bulldozern zerstört – Zehn Gebote durch kommunistische Parolen ersetzt – Christliche Begriffe zensiert

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Rom, 29. Oktober 2020 (CNA Deutsch)

Während der Vatikan am 22. Oktober sein umstrittenes Abkommen mit China erneuerte, setzte die Volkrepublik ungeniert ihre als “Sinisierung” bezeichneten Massnahmen gegen Christen und gegen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit fort.

Begriffe wie “Jesus” und “Kirche” werden heimlich ersetzt

Das berichtet das Magazin “Bitter Winter”, eine italienische Zeitschrift, die sich auf die Berichterstattung über Religionsfreiheit in China spezialisiert hat. Deren Recherchen zufolge hat die kommunistische Regierung die Durchsetzung des Verbots des Verkaufs und der Verbreitung religiöser Texte verschärft. Religiöse Texte dürfen in China nicht verschickt werden: Sie werden als “Schmuggelware” vom atheistischen Regime bekämpft.

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Aufruf an Vereinte Nationen

39 Nationen rufen Vereinte Nationen auf, Chinas Menschenrechtsverletzungen zu untersuchen

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Vatikan-China-Deal – Vatikan-China-Deal: Kardinal Zen erhebt schwere Vorwürfe gegen Kardinal Parolin
Katholischer Aktivist für Demokratie in Hongkong – “Sie wollen Religion ersetzen”

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

New York, 7. Oktober 2020 (CNA Deutsch)

39 Nationen – darunter Deutschland, Österreich und die Schweiz – haben am Dienstag die Menschenrechtsverletzungen Chinas in einer gemeinsamen Erklärung verurteilt. Sie fordern die Vereinten Nationen auf, die Situation an Brennpunkten wie Xinjiang und Hong Kong offiziell zu untersuchen.

“Wir fordern China auf, unabhängigen Beobachtern, einschliesslich der UN-Hochkommissarin für Menschenrechte und ihrem Sekretariat, sofortigen, sinnvollen und ungehinderten Zugang nach Xinjiang zu gewähren”, so die Erklärung, die von Botschafter Christoph Heusgen, Ständiger Vertreter der deutschen Mission bei den Vereinten Nationen, am 6. Oktober abgegeben wurde.

Die 39 Nationen forderten die dringende Umsetzung der acht Empfehlungen des UN-Ausschusses für die Beseitigung der Rassendiskriminierung in Bezug auf Xinjiang, “unter anderem durch den Verzicht auf die willkürliche Inhaftierung von Uiguren und Angehörigen anderer Minderheiten”.

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Kardinal Zen und Aussenminister Pompeo in Rom *UPDATE

Vatikan sollte als moralische Autorität über China sprechen, fordert Mike Pompeo

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US-Aussenminister Pompeo bei Kongress zu Religionsfreiheit
*”Nirgendwo ist Religionsfreiheit so in Gefahr wie in China” – US-Aussenminister in Rom
Kardinal Zen: Darum bin ich nach Rom gekommen, um Papst Franziskus zu treffen

US-Aussenminister ermutigt im exklusiven CNA-Interview den Vatikan, sich für Menschenrechte in China einzusetzen

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Washington, D.C. , 29. September 2020 (CNA Deutsch)

Vor seinem Besuch im Vatikan diese Woche hat der amerikanische Aussenminister Mike Pompeo erklärt, dass er mit Vertretern des Heiligen Stuhls über die massiven Menschenrechtsverletzungen in China sprechen will – und den Heiligen Stuhl ermutigen, sein Schweigen über Chinas Verfolgung von Christen und Anhängern anderer Religionen zu brechen.

In einem exklusiven Interview mit der “Catholic News Agency“, der englischsprachigen Schwesteragentur von CNA Deutsch, sagte Pompeo: “Die Kirche verfügt über ein hohes Mass an moralischer Autorität, und wir wollen sie ermutigen, diese moralische Autorität zu nutzen, um die Bedingungen für Gläubige zu verbessern, natürlich für katholische Christen, aber für Gläubige aller Religionen in China. Das ist das Gespräch, das wir führen werden”.

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Kardinal Zen

Kardinal Zen: Vatikan-China-Deal schadet Evangelisierung

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Von Ed Condon (*)

Washington, D.C., 22. September 2020 (CNA Deutsch)

Laut dem ehemaligen Bischof von Hongkong, Kardinal Joseph Zen Ze-kiun, schaden die Bemühungen der Kirche um eine Verlängerung des vorläufigen Abkommens mit China der Evangelisierung dieses Landes.

In einem Interview mit CNA sagte Kardinal Zen, das Schweigen der Kirche zu kommunistischen Menschenrechtsverletzungen, darunter die Inhaftierung von mehr als 1 Million Uiguren in einem Netz von Konzentrationslagern in der Provinz Xinjiang, schade der Fähigkeit der Kirche, die Zukunft des Landes mitzugestalten.

“Das lautstarke Schweigen wird die Arbeit der Evangelisierung beeinträchtigen”, sagte der Kardinal. “Morgen, wenn die Menschen zusammenkommen, um das neue China zu planen, wird die katholische Kirche vermutlich nicht willkommen sein”.

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Vatikan-China-Deal

Kardinal Parolin: Der Vatikan-China-Deal kann Leben der Kirche “normalisieren”

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Trotz massiver Kritik, Sinisierung, Schikanen und 50 leeren Bischofssitzen: Der Heilige Stuhl will offenbar das Abkommen mit dem Regime in Peking erneuern.

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikanstadt, 14. September 2020 (CNA Deutsch)

Der Vatikan will offenbar sein auslaufendes Abkommen mit dem kommunistischen Regime in Peking erneuern: Laut Aussagen von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hofft der Heilige Stuhl, damit das Leben der Kirche in China “normalisieren”.

Gegenüber Journalisten sagte Parolin heute, dass der Vatikan die Absicht habe, “dass [das Abkommen] verlängert wird, dass wir es weiterhin ad experimentum annehmen”.

Laut der “Catholic News Agency” betonte der italienische Kurienkardinal gegenüber dem italienischen Nachrichtendienst “AgenSIR” am 14. September: “Mit China ist es unser gegenwärtiges Interesse, das Leben der Kirche so weit wie möglich zu normalisieren, um sicherzustellen, dass die Kirche ein normales Leben führen kann, was für die katholische Kirche auch bedeutet, Beziehungen zum Heiligen Stuhl und zum Papst zu haben”.

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Religionsfreiheit Weltweit: China

Volksrepublik China (mit Hongkong)

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«In Anbetracht der Verschärfung der Vorschriften über die Ausübung des Glaubens, der Zerstörung von Kirchen, Kreuzen und Grabstätten, der brutalen Unterdrückung der muslimischen Uiguren und der Äusserungen Xi Jinpings zur Rolle der Religion stehen die Aussichten extrem schlecht, dass sich die Lage der Religions- und Glaubensfreiheit in China unter der herrschenden Regierung verbessern wird. Aller Voraussicht nach wird die Unterdrückung noch extremere Ausmasse annehmen.»

China Marienmonat in Corona-Zeiten

China Marienmonat in Corona-Zeiten: Inspiration durch die Heimsuchung Mariens und das Lehramt von Papst Franziskus

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Trauer um Bischöfe

Peking, Fidesdienst, 7. Mai 2020

Die “Heimsuchung Mariens” soll chinesischen Katholiken im Marienmonat Mai als Vorbild dienen, wenn es darum geht, den Glauben und die Marienverehrung zu pflegen, während ein “Jahr der Familie”, das sich am Lehramt von Papst Franziskus inspiririert, Familien in der aktuellen Zeit begleiten soll, die noch immer von der Corona-Pandemie geprägt ist. Dies sind einige der Initiativen für den Marienmonat Mai, der im Zeichen einer intensiven Marienverehrung gelebt wird, die den Glauben der chinesischen Katholiken seit jeher geprägt hat. In diesem Jahr, das von der Covid-19-Epidemie gekennzeichnet ist, wird die Marienverehrung vielleicht sogar noch intensiver erlebt.

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