China/Asien Osteuropa

Nordkorea

Das Abkommen um Bergkarabach entschärft den Konflikt nicht

„Die Armenier fühlen sich von der internationalen Gemeinschaft vergessen und verraten“

Quelle
Armenisch apostolische Kirche

16. November 2020

Am 9. November haben Armenien, Aserbaidschan und Russland ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet, um den Krieg in der Region Bergkarabach zu beenden. Viele Armenier sind enttäuscht und wütend über die Bedingungen des Abkommens, das die dauerhafte Abtretung weiter Teile der Region an Aserbaidschan vorsieht. Ein schmaler Landkorridor in die verbliebenen armenischen Gebiete soll für fünf Jahre vom russischen Militär kontrolliert werden.

Nach Angaben der ARD hatten in Bergkarabach bis vor dem Krieg 145 000 Armenier gelebt. Etwa 100 000 Menschen waren bereits in den vergangenen Wochen angesichts massiven Beschusses geflohen.

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Die Neuerfindung der Diktatur

Die Neuerfindung der Diktatur: Wie China den digitalen Überwachungsstaat aufbaut und uns damit herausfordert

Rezension

China ist Boomland, längst einer der Motoren der Weltwirtschaft. Innenpolitisch blieb das Land dabei immer autoritär, aussenpolitisch zurückhaltend. Doch unter Xi Jinping, dem mächtigsten Staats- und Parteichef seit Mao, erfindet sich der autoritäre Staat neu, in offener Konkurrenz zum Westen. China marschiert nun selbstbewusst in die Welt, gleichzeitig gewährt sich sein System ein Update mit den Instrumenten des 21. Jahrhunderts: Peking setzt auf Big Data und künstliche Intelligenz wie keine zweite Regierung. Die Partei glaubt, den perfektesten Überwachungsstaat schaffen zu können, den die Erde je gesehen hat. Das Ziel ist die Kontrolle der KP über alle und alles. Kai Strittmatter beschreibt die Mechanismen der Diktatur, er zeigt, wie Xi Jinping China umbaut und was diese Entwicklung für uns bedeutet.

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Kirche in China

‘Aller Voraussicht nach wird die Unterdrückung noch extremere Ausmasse annehmen’

Kirche in Not – China
“Sie folgen einer ‘Ostpolitik’, einer Politik von Kompromissen mit Kommunisten, einer Politik der Aufgabe”

«In Anbetracht der Verschärfung der Vorschriften über die Ausübung des Glaubens, der Zerstörung von Kirchen, Kreuzen und Grabstätten, der brutalen Unterdrückung der muslimischen Uiguren und der Äusserungen Xi Jinpings zur Rolle der Religion stehen die Aussichten extrem schlecht, dass sich die Lage der Religions- und Glaubensfreiheit in China unter der herrschenden Regierung verbessern wird. Aller Voraussicht nach wird die Unterdrückung noch extremere Ausmasse annehmen.»

Kathedrale von Seoul

Kathedrale von Seoul garantiert mit Spezial-Beichtstühlen in Corona-Pandemie die Beichte

Quelle
Fidesdienst Korea
Bilder Myeongdong-Kathedrale

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Seoul, 12. November 2020 (CNA Deutsch)

Beichten in der Covid-19-Pandemie? Dank spezieller Beichtstühle ist dies nun auch in der Kathedrale in Seoul garantiert. Gläubige verwenden dort speziell ausgestattete Beichtstühle. Diese können die Beichte mit “maximaler Sicherheit unter Einhaltung der Coronavirus-Regeln” sowohl für den Priester als auch für den Beichtenden ermöglichen, berichtet “Fides”.

In der Myeongdong-Kathedrale im Herzen von Seoul wurden die Beichtstühle im Februar 2020 zunächst wegen der Pandemie geschlossen, da sich der Virus in geschlossenen Räumen schnell ausbreitet. Wie die Erzdiözese nun mitteilt, hat die Kirche in Seoul die Beichte neu organisiert – in Abstimmung mit den Hygiene-Vorschriften des Staates.

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Südkorea – ‘Zeichen der Hoffnung’

Südkorea- Corona-Pandemie: Kathedrale von Seoul garantiert Beichtmöglichkeit

Quelle

Seoul, Agenzia Fides, 11. November 2020

Die katholische Kathedrale in Seoul garantiert den Gläubigen auch während der Covid-19-Pandemie deren Zugang zum Sakrament der Beichte. Dafür wurde die Basilika mit speziell dafür angepassten Beichtstühlen ausgestattet, die die Beichte in maximaler Sicherheit unter Einhaltung der Coronaregeln sowohl für den Priester als auch für den Beichtenden ermöglichen.

In der Myeongdong-Kathedrale im Herzen von Seoul wurden die Beichtstühle im Februar 2020 zunächst wegen der Pandemie geschlossen, da sich das Virus leicht über Aerosole in geschlossenen Räumen

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Bericht: Nonnen in China aus Kloster gezwungen

Überwachungskameras im Kloster

Quelle
Neue Ordensgründungen nur mit Erlaubnis aus Rom

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikanstadt, 5. November 2020 (CNA Deutsch)

Auf Druck der chinesischen Regierung sind Berichten zufolge acht katholische Nonnen gezwungen worden, ihr Kloster in der nördlichen Provinz Shanxi zu verlassen. Ihr derzeitiger Aufenthaltsort ist nicht bekannt.

“Beamte haben uns zu ‘gefährlichen Personen’ erklärt und wiederholt schikaniert”, sagte eine der Nonnen laut “Bitter Winter”, einem italienischen Menschenrechts-Magazin, das über Religionsfreiheit in China berichtet.

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