China/Asien Osteuropa

Afghanistan – Truppenabzug

Afghanistan – Truppenabzug: Afghanische Frauen erinnern an Bedeutung von Gerechtigkeit in der Gesellschaft

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Gottesmutter von der Pforte

Kabul, Fidesdienst, 14. Juni 2021

Nargis Nehan, Direktorin der Nichtregierungsorganisation “Equality for Peace and Democracy” ist besorgt. “Mit dem Truppenabzug scheint die Zivilgesellschaft für die internationale Gemeinschaft nicht mehr so nützlich zu sein wie zuvor.” Die ehemalige Ministerin für Erdöl und natürliche Ressourcen und bekannte Aktivistin in der afghanischen Hauptstadt, stellt fest, dass der militärische Rückzug von auch einem diplomatischen und finanziellen Rückzug begleitet wird. Am 14. April 2021 kündigte US-Präsident Joe Biden an, dass der bedingungslose Abzug der US-Truppen bis zum 11. September 2021 erfolgen soll. Gleiches gilt für die Länder der Nato. Dazu werden Evakuierungspläne in ausländischen Botschaften erstellt. Geberländer scheinen eher zurückhaltend zu sein, wenn es darum geht neue Projekte zu unterstützen. “Wir sind zu wenig in hochrangige Debatten eingebunden”, klagt Nehan. Oft seien afghanische Frauen aufgerufen, “nur über Frauenrechte zu sprechen, aber wir haben eigene Ideen zu allem: vom Friedensprozess bis zu regionalen Rahmenbedingungen”.

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Bischöfe Burmas rufen zum Gebet auf

Bürgerkrieg und Coronavirus-Welle: Bischöfe Burmas rufen zum Gebet auf

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Von Jose Torres Jr

Naypyidaw, 4. August 2021 (CNA Deutsch)

Angesichts der zunehmenden Zahl von Coronavirus-Fällen im Land haben die katholischen Bischöfe von Burma am Montag eine nationale Gebetskampagne gestartet.

“Ich rufe alle Menschen auf, sich an einer Gebetskampagne zu beteiligen und unsere Hände und Herzen zum Allmächtigen zu erheben, um Heilung zu erlangen. Lasst uns als eine Gemeinschaft zusammenkommen, lasst uns das Mitgefühl in diesen dunklen Tagen zur gemeinsamen Religion machen. Lasst uns über unsere verschiedenen religiösen und konfessionellen Identitäten hinaus zu interreligiösen Online-Gebetstreffen zusammenkommen. Lasst uns einander durch ständiges Gebet unterstützen”, heisst es in einer Botschaft an das Volk von Burma, die am 2. August von Kardinal Charles Maung Bo von Yangon, dem Vorsitzenden der burmesischen Bischofskonferenz, unterzeichnet wurde.

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Bischof in China gemäss Abkommen mit Volksrepublik geweiht

Vatikan meldet: Bischof in China gemäss Abkommen mit Volksrepublik geweiht

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China Fidesdienst

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikan, 29. Juli 2021, (CNA Deutsch)

Ein Sprecher des Vatikans hat am Mittwoch mitgeteilt, dass der fünfte Bischof seit Abschluss des umstrittenen Abkommens zwischen dem Vatikan und China im Jahr 2018 geweiht worden sei.

Anthony Li Hui sei am 11. Januar von Papst Franziskus zum Koadjutor-Bischof der Diözese Pingliang ernannt worden, so Vatikan-Sprecher Matteo Bruni.

Ob der Vatikan diesen Mann, der offenbar ein Mitglied der “Chinesischen Katholisch-Patriotische Kirche” (CKPK) ist, ablehnen konnte, ist unklar. Die CKPK ist direkt der Kommunistischen Partei der Volksrepublik China unterstellt und wird von dieser kontrolliert. Mindestens ein CKPK-Bischof – den Papst Franziskus anerkannt hat – ist auch Mitglied des Nationalen Volkskongresses, wie CNA Deutsch berichtete.

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Philippinen

Gewinnerin der Goldmedaille begeistert Heimat mit ihrem Sieg und katholischer Frömmigkeit

Quelle
Katholische US-Turnerin bei den Olympischen Spielen
Fidesdienst
Hl. Pedro Calungsod
Heiligenlexikon

Von Jose Torres Jr.

Tokio, 28. Juli 2021 (CNA Deutsch)

Die Bischöfe der Kirche der Philippinen beglückwünschten die erste olympische Goldmedaillengewinnerin des Landes, die Gewichtheberin Hidilyn Diaz, nicht nur zu ihrem Sieg, sondern auch zu ihrem Glauben und ihrer Hingabe an die Heilige Jungfrau Maria.

Diaz’ Triumph gelang am 26. Juli im 55-Kilogramm-Gewichtheben der Frauen. Sie stellte auch einen olympischen Rekord auf, weil sie ein kombiniertes Gewicht von 224 Kilogramm stemmen konnte.

Nachdem sie ihren letzten Anlauf in einem stark umkämpften Feld beendet hatte, hielt Diaz ihre Hände vor ihr Gesicht, brach in Tränen aus und umklammerte ihre Wundertätige Medaille der Heiligen Jungfrau Maria, die an ihrem Hals hing.

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Burmesischer Bischof an Covid-19 gestorben

Burmesischer Bischof an Covid-19 gestorben – Coronavirus-Welle sucht das von Konflikten zerrüttete Land heim

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Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Naypyidaw, 26. Juli 2021 (CNA Deutsch)

Der burmesische Bischof John Hsane Hgyi ist im Alter 68 Jahren an den Folgen einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Dies erfuhr das weltweite katholische Hilfswerk “Kirche in Not” aus Kirchenkreisen in Burma. Bischof Hgyi stand 18 Jahre der Diözese Pathein vor. Er war Nachfolger des heutigen Erzbischofs von Yangon (Rangun), Charles Maung Kardinal Bo. Pathein ist die viertgrösste Stadt Burmas und liegt im Südwesten des Landes.

Burma leidet aktuell unter einer dritten Corona-Welle aufgrund der sich ausbreitenden Delta-Variante. Erst vor wenigen Tagen erklärte Kardinal Bo, der auch Präsident der Katholischen Bischofskonferenz von Burma ist: “Covid-19 führt einen Krieg gegen unser Volk mit einer unbekannten Grausamkeit. Tausende Menschen sind infiziert, Hunderte werden hastig auf überfüllten Friedhöfen begraben, ohne dass sie jemand betrauern kann. Tag und Nacht warten die Menschen in überfüllten Strassen auf Sauerstoff-Lieferungen.“

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Usbekistan

Usbekistan – Neues Gesetz über “Gewissensfreiheit und religiöse Vereinigungen” definiert das Konzept “Mission” neu

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Neue Seidenstrasse

Taschkent, Fides Dienst, 14. Juli 2021

Das am 7. Juli in Usbekistan verabschiedete neue Gesetz “Über die Gewissensfreiheit und religiöse Vereinigungen” hat viele positive Auswirkungen. Dieser Ansicht sind Pater Jerzy Maculewicz, der Apostolische Administrator von Usbekistan, und Pater Ariel Alvarez Toncovich, Priester des Instituts des fleischgewordenen Wortes und Pfarrer von Samarkand.

“Dieses Gesetz, das alle Religionsgemeinschaften in Usbekistan betrifft, schützt die Gewissensfreiheit: Jeder kann sein eigenes Glaubensbekenntnis wählen. Zu beachten ist, dass das Land säkular ist und es eine klare Trennung zwischen Religion und Staat gibt”, erklärt Pater Toncovich. Anschliessend erklärt der Priester, wie das neue Gesetz dazu beiträgt, ein wichtiges Hindernis für Missionare auf usbekischem Territorium zu überwinden: “In diesem Teil der Welt wird das Wort ‘Mission’ nicht positiv verstanden, sondern als Zwang, als erzwungene Auferlegung von Glaubensüberzeugungen, die darauf abzielt, Gläubige anderer Konfessionen abzuwerben. Dieses neue Gesetz hat den Verdienst, klarzustellen, was in Usbekistan unter den Begriffen “Mission” und “Proselytismus” zu verstehen ist, und legt fest, dass gerade die Ausübung von Druck auf den Einzelnen zum Religionswechsel verboten ist”. Dies sei der Bitte des Apostolischen Administrators Pater Jerzy Maculewicz zu verdanken, der zusammen mit anderen führenden usbekischen Religionsvertretern an einem der vorbereitenden Treffen für die Ausarbeitung des Gesetzestextes teilgenommen hatte.

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Papst betet für Flut-Opfer in China

Papst Franziskus hat der Opfer gedacht, die die jüngsten Überschwemmungen in China verursacht haben

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Schwerste Regenfälle seit Jahrhunderten
Experte: “Tickende Wasserbombe” – Chinas Mega-Staudamm alarmiert Nachbarn
Drei-Schluchten-Damm

Im Anschluss an sein Mittagsgebet sagte er: “In den vergangenen Tagen haben sturzflutartige Regenfälle die Stadt Zhengzhou in der chinesischen Provinz Henan getroffen und zerstörerische Überschwemmungen verursacht. Ich bete für die Opfer und ihre Angehörigen und verleihe meiner Nähe und Solidarität für alle Ausdruck, die wegen dieser Katastrophe leiden.”

Insbesondere in der 12-Millionen-Stadt Zhengzhou kam es zu schweren Überschwemmungen, mindestens 58 Menschen starben, unter anderem auch zwölf Menschen, die in U-Bahn-Waggons von den Fluten überrascht wurden. Wie das chinesische Fernsehen berichtet, wurden 376.000 Menschen evakuiert, während einige noch vermisst werden. Drei Millionen Menschen in der gesamten Provinz leiden demnach unter den Folgen der Naturkatastrophe, teils sind auch Nahrungsmittel knapp.

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