China/Asien Osteuropa

Südkorea als Gastgeber des WJT

Südkorea als Gastgeber des WJT: Ein Triumph oder ein Test des Glaubens?

Quelle
Andreas Kim Tae-gon und Gefährten – Ökumenisches Heiligenlexikon

Von Nicolás de Cárdenas

Redaktion – Dienstag, 15. August 2023

Ein mexikanischer Missionar in Südkorea, ein Priester der Diözese Seoul und eine koreanische Ordensschwester, die in Spanien lebt, sprachen mit ACI Prensa, dem spanischsprachigen Nachrichtenpartner von CNA, über die Erwartungen und Schwierigkeiten bei der Organisation des nächsten Weltjugendtags im Jahr 2027.

Pater Ramiro Zúñiga arbeitet seit 24 Jahren in Südkorea, wo es “eine junge, sehr lebendige Kirche mit vielen Erfolgen” in beruflicher, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht gibt.

Allerdings stehe die Kirche auch “vor vielen Herausforderungen, denn wirtschaftlicher Wohlstand bedeutet nicht immer geistliches Wohlergehen im Glauben. Für viele Menschen wird wirtschaftliche Sicherheit und ein “gutes Leben” zu einer Sicherheit, für die man Gott nicht mehr braucht”.

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“Ethnische Säuberungen” in Indien

“Ethnische Säuberungen” in Indien: Erzbischof bittet um Gebete angesichts Gewaltwelle

Quelle
Indien: Kirche hält landesweite Pro-Life-Kundgebung ab – Vatican News
Indien
Antworten auf Fragen zu einigen Aspekten bezüglich der Lehre über die Kirche (vatican.va)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Imphal – Freitag, 11. August 2023

Ein katholischer Erzbischof im Nordosten Indiens hat die Gläubigen aufgefordert, für die Opfer einer Welle tödlicher Angriffe zu beten, die er als “ethnische Säuberungen” bezeichnete.

Erzbischof Dominic Lumon von Imphal sagte, dass seine Diözese im Bundesstaat Manipur seit drei Monaten “vom Rest der Welt abgeschnitten” sei,

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Hilfsorganisationen schlagen Alarm

Hilfsorganisationen schlagen Alarm: Kaum Hoffnung für Afghanistan

Quelle
Afghanistan: Taliban verbieten Frauen UN-Mitarbeit
Afghanistan: “Frauen werden wie Gegenstände behandelt” – KIRCHE IN NOT (kirche-in-not.de)
Afghanistan – Hoffnung aufrechterhalten: UN-Vertreterin in Kabul über ihre Erfahrung im Land – Agenzia Fides
Wiener Nuntiaturrat Randall wird Papstbotschafter in Bangladesch – Vatican News

Alle Hoffnungen auf eine halbwegs gemäßigte Herrschaft der Taliban waren vergebens. Die Islamisten herrschen brutal, aber unangefochten. Leidtragende sind vor allem Frauen und Mädchen.

Die schnelle Einnahme Kabuls durch die Taliban am 15. August 2021 und der ebenso chaotische wie demütigende Abzug der ISAF-Truppen in den Tagen danach war für den Westen zwar ein Schock. Gleichwohl herrschte damals ein gewisser Optimismus, dass die Gotteskrieger keine Neuauflage ihrer früheren Terrorherrschaft in Afghanistan anstreben würden. Anders als in den 1990er Jahren seien die Taliban nun gemäßigter, scheuten aus wirtschaftlichen Gründen die erneute internationale Isolation und hätten es nach 20 Jahren westlichem “Nation Building” mit einer selbstbewussten Zivilgesellschaft zu tun.

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Nächster Weltjugendtag findet 2027 in Südkorea statt

Der nächste Weltjugendtag wird im Jahr 2027 in Seoul, Südkorea, stattfinden, wie Papst Franziskus am Ende der Abschlussmesse des Weltjugendtags 2023 in Lissabon ankündigte

Quelle
Katholische Kirche in Südkorea | DOMRADIO.DE

Von Hannah Brockhaus

Lissabon – Sonntag, 6. August 2023

Der nächste Weltjugendtag wird im Jahr 2027 in Seoul, Südkorea, stattfinden, wie Papst Franziskus am Ende der Abschlussmesse des Weltjugendtags 2023 in Lissabon ankündigte.

“Der nächste Weltjugendtag wird in Asien stattfinden”, sagte der Papst nach der Abschlussmesse des 15. internationalen Weltjugendtages am Sonntag, unmittelbar bevor er das Angelusgebet sprach. Die Ankündigung wurde mit lautem Jubel und Beifall aufgenommen.

Katholiken aus Südkorea, die am Weltjugendtag teilnahmen, reagierten mit Freude und Aufregung auf die Ankündigung.

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Afghanistan von innen: Wie der Frieden verspielt wurde

Warum der Westen in Afghanistan gescheitert ist: Antonia Rados öffnet uns die Augen

Warum der Westen in Afghanistan gescheitert ist: Antonia Rados öffnet uns die Augen

Die vielfach ausgezeichnete Auslandsreporterin Antonia Rados bereist seit über 40 Jahren Afghanistan. Sie war mittendrin: von der Zeit der sowjetischen Besatzung über den Bürgerkrieg zwischen Milizen und der ersten Herrschaft der Taliban bis zum “Krieg gegen den Terror” und dem westlichen Einsatz ab 2001.

Auf dutzenden Reisen erkundete sie Hintergründe und Vorgänge, die im Westen oft verborgen bleiben, sprach mit Kriegsherren, Stammesführern und Präsidenten, übernachtete bei afghanischen Familien und erlebte Gastfreundschaft ebenso wie Angst vor Entführungen.

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Papst Franziskus gründet Stiftung Van Thuan

Von Kommunisten verfolgter Kardinal: Papst Franziskus gründet Stiftung Van Thuan

Quelle
Observatorium Kardinal Van Thuân – Soziallehre der Kirche (vanthuanobservatory.com)
Kardinal Van Thuân
Begegnungsstätte Kardinal van Thuan (kardinal-van-thuan.de)
Hoffnungswege

Von AC Wimmer

Vatikanstadt – Dienstag, 25. Juli 2023

Papst Franziskus hat die Gründung der Stiftung Van Thuân bekannt gegeben, benannt nach dem ehrwürdigen vietnamesischen Kardinal Francis-Xavier Nguyễn Văn Thuận. Die neue Stiftung ersetzt die bisherigen Stiftungen “Buon Samaritano” und “Giustizia e Pace”, die aufgehoben wurden.

Kardinal Thuận, der 2002 im Alter von 74 Jahren in Rom an Krebs starb, war ein bemerkenswerter Geistlicher, der sowohl wegen seines Glaubens als auch wegen seiner familiären Beziehungen zur Zielscheibe der kommunistischen Regierung Vietnams wurde.

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Der Heilige Stuhl und Vietnam auf dem Weg zu diplomatischen Beziehungen

Der Heilige Stuhl und Vietnam haben sich darauf geeinigt, einen Päpstlichen Repräsentanten in Hanoi einzurichten

Quelle
Er feierte im Gefängnis die Heilige Messe in seiner Hand (catholicnewsagency.com)
Kardinal Van Thuan: Opfer des Kommunismus, ehrwürdiger Seelenhirte (catholicnewsagency.com)
Vietnam: Polizei unterbricht Heilige Messe, verprügelt Katholiken (catholicnewsagency.com)

Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion

Vatikanstadt – Freitag, 28. Juli 2023

Der Heilige Stuhl und Vietnam haben sich darauf geeinigt, einen Päpstlichen Repräsentanten in Hanoi einzurichten. Dies ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Aufnahme voller diplomatischer Beziehungen. Diese Entwicklung wurde am Donnerstag bei einem Besuch des vietnamesischen Präsidenten Vo Van Thuong im Vatikan bekannt gegeben.

Das Presseamt des Heiligen Stuhls veröffentlichte am 27. Juli eine Erklärung nach dem Treffen der Gemeinsamen Arbeitsgruppe Heiliger Stuhl-Vietnam in Hanoi.

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