Castel Gandolfo: Papst Leo geht Samstagabend ins Konzert
Im Hof des Apostolischen Palastes von Castel Gandolfo, der Sommerresidenz der Päpste, findet am Samstag ein klassisches Konzert zu Ehren von Leo XIV. statt. Neben dem Kirchenoberhaupt sind etwa 200 geladene Gäste dabei. Das teilte die Diözese von Albano mit, die das Konzert ausrichtet
Quelle
I Musici di Parma – Internationale Akademie, Festival und Meisterklasse/Übersetzung
Das Programm sieht auch eine kurze Ansprache von Papst Leo vor. Das 55-köpfige Orchester „I Musici di Parma“ wird mit zwei Solisten Kompositionen von Niccolò Paganini und Vincenzo Bellini zu Gehör bringen, wobei der Auszug aus Bellinis Oper „Norma“ von Oscar-Preisträger Luis Bacalov eigens für die Pianistin Rossana Tomassi Golkar arrangiert wurde, wie es in dem Kommuniqué hieß. Sie spielt bei dem Konzert in Castel Gandolfo auf einem Bechstein-Flügel. Dirigent ist Pier Carlo Orizio.
Albano: „Wir sind sehr geehrt von der Präsenz des Heiligen Vaters“
Der Bischof von Albano freut sich, dass mit Leo XIV. wieder ein Papst regelmäßig in Castel Gandolfo zu Gast ist. Das sei eine Ehre für die ganze Diözese, sagte uns Vincenzo Viva. Am Samstag richtet das Bistum, in dem Castel Gandolfo liegt, ein klassisches Konzert für Leo aus, eine Geste des Dankes für den Papst, der in „ein ganz neues Leben“ hineinzufinden hatte
Quelle
Diocesi Suburbicaria di Albano/Übersetzung
Gudrun Sailer – Albano
Papst Leo macht Urlaub: Den Juli verbringt er in Castel Gandolfo, dem Anwesen hoch über dem Albaner See, in dem Päpste seit genau 400 Jahren sich gerne im Sommer aufhalten. „Die Präsenz des Heiligen Vaters in diesem ersten Jahr seines Pontifikats ist doch sehr bedeutend für unsere Kirche gewesen“, so Bischof Viva. „Er ist ja nicht nur in der Sommerzeit hier bei uns, sondern während des ganzen Jahres hat er jede Woche seinen freien Tag hier erlebt.“
Leos Vorgänger Franziskus hatte seinen Urlaub während seiner zwölf Jahre als Papst jeweils zu Hause verbracht, im Vatikan, Leo aber entspannt mit Vorliebe in Castel Gandolfo, und der Bischof versteht, warum: „Es ist ein besonderes Zusammenspiel von Natur und Archäologie, auch die Gelegenheit, Sport zu treiben, wie er ja selbst gesagt hat. Er ist ein sportlicher Papst und das ist sehr schön. Wir empfinden das als eine große Ehre und eine große Freude, die Bevölkerung hier ist sehr geehrt von der Präsenz des Heiligen Vaters.“


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