Wort des Bischofs
Zum Gallusjubiläum 612 – 2012
Wenn wir herausragende Menschen der Vergangenheit dem Nachhaltigkeitstest unterziehen, steht in unserer Region der Heilige Gallus sicher hoch auf dem Podest. Grund genug, ihn auch 1400 Jahre nach seiner Ankunft im Steinachtal zu feiern. Er ist mehr als zufälliger Namensgeber von Kloster, Stadt, Kanton und Bistum. Er hat als geisterfüllte Persönlichkeit die Entwicklung unserer Region unverkennbar geprägt. Die Botschaft seines Lebens hat nachhaltige Spuren in Kirche und Gesellschaft hinterlassen.
Was können wir von Gallus für unser persönliches Leben und unser Christsein lernen?
Predigen gegen das Vergessen
Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden müssten in Afrika ein Moto sein
Der Papst in Benin: Versöhnung, Gerechtigkeit und Frieden – darum kämpft die katholische Kirche in Afrika. Sie begeistert damit nicht nur Christen.
Die Tagespost, 21. November 2011, von Johannes Seibel
Moto – das sind die zweirädrigen Taxi in Cotonou, der Millionenstadt und Hafenmetropole des westafrikanischen Benins, schmale Motorrädchen. Zu Tausenden bringen sie dort so schnell wie kein anderes Vehikel gegen alle Widrigkeiten den Gast durch das Labyrinth an Asphaltstrassen, holperigen Betonsteinpisten und sandigen Seitengassen ans Ziel. Und das heisst an diesem Sonntag früh Stadion der Freundschaft. In knapp drei Stunden feiert hier Papst Benedikt XVI. mit rund 80 000 Gläubigen die Heilige Messe. Höhepunkt seiner Reise ins “lateinische Viertel Afrikas”, wie Benin auch genannt wird.
Begegnung mit Priestern, Seminaristen, Ordensleuten und Laiengläubigen
Apostolische Reise nach Benin 18. – 20. November 2011
Ansprache von Papst Benedikt XVI.
Innenhof des Saint-Gall-Seminars – Ouidah, Samstag, 19. November 2011
Meine Herren Kardinäle,
Hochwürdigster Herr Bischof N’Koué, der Sie für die Priesterausbildung verantwortlich sind,
liebe Mitbrüder im bischöflichen und im priesterlichen Dienst,
liebe Ordensleute,
liebe Seminaristen und liebe Laienchristen!
Ich danke Ihnen, Herr Bischof N’Koué, für Ihre schönen Worte, und ich danke euch, liebe Seminaristen, für die euren, die so einladend und ehrerbietig waren.
Die Statistiken der Katholischen Kirche
Sonderteil zum Sonntag der Weltmission
Vatikan, agenzia fides, 21.10.2011
Zum Sonntag der Weltmission, der dieses Jahr am 23. Oktober gefeiert wird, veröffentlicht der Fidesdienst traditionsgemäss ausgewählte Statistiken zur Übersicht über die missionarische Tätigkeit der Kirche in aller Welt. Die Tabellen sind dem letzten “Statistischen Jahrbuch der Kirche” entnommen (mit Daten zum 31. Dezember 2009) und geben Auskunft über die Mitglieder der Kirche, seelsorgerische Strukturen, Tätigkeit im Gesundheits- und Bildungswesen. In Klammern sind jeweils Veränderungen, Anstieg (+) oder Rückgang (-) im Vergleich zum Vorjahr angegeben, wie sie aus der Gegenüberstellung des Fidesdienstes hervorgehen.
“Kein Bistum in der Schweiz hat einen so starken Rückgang an Priestern erlebt
– wie das Bistum St. Gallen”

Pfarrei forum, 15. Ausgabe 2011
Weniger Priester, was nun? Wie sich die Rolle der Diözesanpriester wandelt.
Die Zahlen wirken drastisch. In zwanzig Jahren hat das Bistum St. Gallen noch 25 Priester, die jünger als 65 Jahre sind. Dies geht aus einer Untersuchung des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts in St. Gallen hervor. Ist die Prognose ein Anlass, die Alarmglocken zu läuten? Eher muss die Rolle der Priester neu geschrieben werden.
Kein Bistum der Schweiz hat einen so starken Rückgang an Priestern erlebt, wie das Bistum St. Gallen. Weiterlesen
Das Zeitalter der Extreme
Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts
Kein Ende in Sicht
Hubert Kraill, Wien, 11. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Zeitalter der Extreme: Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts (Taschenbuch)
“Das Zeitalter der Extreme.” bildet gleichsam als Ergänzungsband einer dreibändigen Geschichte des Langen 19. Jahrhunderts, den vorläufigen Abschluss des Lebenswerks von Eric Hobsbawm (nach “Europäische Revolutionen. 1789 – 1848”, “Blütezeit des Kapitals. 1848 – 1875”, und “Das imperiale Zeitalter. 1875 – 1914”) und führt dem Leser – gnadenlos – vor Augen, dass die Geschichte ständig lehrt, aber keine Schüler findet (frei nach I. Bachmann).
Heiliger Gallus, Mönch, Einsiedler, Glaubensbote am Bodensee
Das Bistum St. Gallen feiert heute seinen Hauptpatron
Geboren um 550 in Nordirland und zum Priestermönch ausgebildet im Kloster Bangor, wählte der Heilige Gallus mit seinem Lehrer Kolumban das asketische Ideal der Heimatlosigkeit und Pilgerschaft. Um 610 kamen die Wandermönche an den Zürichsee und liessen sich vorübergehend in Tuggen nieder. Hierauf gelangten sie an den Bodensee, wo sie in Bregenz ein Kloster errichteten. Als Kolumban um 612 nach Oberitalien weiterzog, blieb Gallus fieberkrank zurück und baute schliesslich am Wasserfall der Steinach eine Einsiedelei, woraus sich später das Kloster





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