Bistum Chur/Vaduz

Bistum Chur erwartet Distanzierung von Interzelebration

Keine Interzelebration

Keine InterzelebrationEcclesia de Eucharistia
Interzelebration 
Umstrittene Eucharistiefeier
Keine Interzelebration

Chur, 30.6.13 (Kipa)

Das Bistum Chur erwartet von der Pfarrei-Initiative Schweiz nach wie vor eine “unmissverständliche Distanzierung” von verbotenen liturgischen Handlungen. Dies teilte der Kommunikationsbeauftragte des Bistums, Giuseppe Gracia, am Sonntag mit. Die von der Ökumenischen Tischgemeinschaft Symbolon angekündigte “ökumenische Eucharistiefeier” hatte am Samstagabend nicht in der ursprünglich geplanten Form stattgefunden, die in der römisch-katholischen Kirche verboten ist.

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Schweiz

Bischof von Chur verurteilt “ökumenische Eucharistie”

Der Bischof von Chur, Vitus Huonder, hat sich gegen die Durchführung einer “ökumenischen Eucharistie” geäussert, die im Kanton Zürich geplant ist. Das teilte das Bistum an diesem Donnerstag mit. Zwei katholische Priester seien bei der Feier in Gfenn bei Dübendorf dabei. Es handele sich nicht um Diözesanpriester, sondern um Ordensleute. Der Bischof von Chur, Vitus Huonder, in dessen Bistum Gfenn liegt, verurteilt den Anlass. Dieser stelle einen Affront dar, heisst es in der Mitteilung. Die betroffenen Orden geben keinen Kommentar ab.

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Predigt von Bischof Vitus Huonder

Schlussgottesdienst des Studienjahr 2012/2013, Freitag, 21. Juni 2013

Brüder und Schwestern im Herrn,

Bischof Vitus Huonder von Churwir befinden uns am Anfang des Matthäus-Evangeliums, mitten in der sogenannten Bergpredigt. Von der 10. bis zur 21. Woche im Jahreskreis liest die Kirche an den Werktagen jenen Evangelisten, von dem Papias von Hierapolis um 110 nach Christi Geburt schreibt, er hätte die Logia nach hebräischer Art zusammengestellt. Die Logia bedeutet die Worte und die Taten Jesu, das Leben Jesu. Matthäus war also der hebräischen Sprache und der hebräisch-aramäischen Kultur verpflichtet. Wir können sagen: Matthäus hat als hebräisch denkender Mensch sein griechisches Evangelium verfasst, und dies wohl zwischen 50 und 60 nach Christi Geburt. Das hebräische-aramäische Denken, die forma mentis hebraica et aramaica schlägt sich in seinem griechisch geschriebenen Text nieder. Ähnliches können wir auch heute in vielfacher Weise feststellen: Wenn etwa ein Deutscher einen italienischen Text verfasst, dann spürt ein Sprachenkenner den germanischen Hintergrund.

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Schweiz: ‘Ökumenische’ Eucharistiefeier?

Josef Annen, Generalvikar für Zürich und Glarus

“Die geplante ‘Ökumenische Eucharistiefeier’ in Konzelebration von reformierten Pfarrern und katholischen Priestern (ist) unwahrhaftig. Sie täuscht eine falsche Wirklichkeit vor”

Zürich, kath.net, 24. Juni 2013

 “Die geplante ‘Ökumenische Eucharistiefeier‘ in Konzelebration von reformierten Pfarrern und katholischen Priestern (ist) unwahrhaftig. Sie täuscht eine falsche Wirklichkeit vor und führt deswegen unweigerlich zu Irritationen und Enttäuschungen, die der Ökumene Schaden zufügen.” Dies äusserte Josef Annen, der Churer Generalvikar für die Kantone Zürich und Glarus, am Sonntag in seiner Stellungnahme, wie “kath.ch”, das Portal der katholischen Kirche in der Schweiz, an Montag bekannt gab.

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Communiqué Bistum Chur:

Bischof von Chur bedauert Haltung des Kantons Zürich

Bistumswappen ChurQuelle

Aus der Erklärung des Justizdirektors des Kantons Zürich vom 7. Juni 2013, verfasst im Namen des gesamten Regierungsrates, kommt aus Sicht des Bischofs von Chur zum Ausdruck, dass die zur Debatte stehenden Grundprobleme im Verhältnis der katholischen Kirche zum Staat im Kanton Zürich leider nicht verstanden wurden. Offenbar steht der Regierungsrat hinter der Feststellung des Justizdirektors, die römisch-katholische Kirche verstosse gegen Grundrechte, und er vertritt offenbar die Ansicht, die Religionsfreiheit im Kanton Zürich sei für die römisch-katholische Kirche bereits heute voll gewährleistet.

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Communiqué Bistum Chur:

Bischof von Chur bedauert Haltung des Kantons Zürich

Blinde KuhQuelle

Aus der Erklärung des Justizdirektors des Kantons Zürich vom 7. Juni 2013, verfasst im Namen des gesamten Regierungsrates, kommt aus Sicht des Bischofs von Chur zum Ausdruck, dass die zur Debatte stehenden Grundprobleme im Verhältnis der katholischen Kirche zum Staat im Kanton Zürich leider nicht verstanden wurden. Offenbar steht der Regierungsrat hinter der Feststellung des Justizdirektors, die römisch-katholische Kirche verstosse gegen Grundrechte, und er vertritt offenbar die Ansicht, die Religionsfreiheit im Kanton Zürich sei für die römisch-katholische Kirche bereits heute voll gewährleistet.

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Communiquè: Bistum Chur

Bischof Huonder: Distanzierung der Regierung

Bischof Vitus HuonderQuelle

Der Bischof von Chur möchte Klarheit darüber, wie die Gesamtregierung des Kantons Zürich zu den Aussagen des Justizdirektors Martin Graf vom 31. Mai 2013 steht und liess der Regierung heute eine entsprechende Anfrage zukommen. Der Bischof hofft auf eine öffentliche Distanznahme der Regierung sowie eine Entschuldigung von Martin Graf.

An einer Medienkonferenz zum 50jährigen Jubiläum der Römisch-katholischen Körperschaft des Kantons Zürich hatte der Justizdirektor Elemente der katholischen Glaubenslehre als “rückständig” bezeichnet. Sowohl in Chur wie in Rom würden die “Kirchenoberhäupter an verfassungsrechtlich geschützten Grundrechten vorbei predigen”. Dies wurde in den Medien vom Sonntag 2. Juni 2013 dahingehend präzisiert, dass der Zölibat, die Nichtzulassung von Frauen zum Priesteramt oder die Nichtzulassung von geschiedenenen Wiederverheirateten zur Kommunion gegen Grundrechte verstiessen.

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