“Bischöfe wachsen nicht auf Bäumen”
Huonder legt nach: Er sei in Familienfragen durchaus kompetent, sagt er
Und verteidigt seine heftige Kritik an der Homo-Ehe – das müsse ja wohl noch erlaubt sein. Interview von Philippe Pfister (SonntagsBlick)
Chur, kath.net/Sonntagsblick, 17. Dezember 2013
Vor einer Woche hat der Churer Bischof Vitus Huonder ein Donnerwort gegen die Homo-Ehe gesprochen – und damit empörte Reaktionen ausgelöst. Die Grundidee, “dass jede sexuelle Identität als gleichwertig akzeptiert wird”, sei “tief unwahr” und zerstöre Ehe und Familie, schrieb Huonder. SonntagsBlick traf den 71-Jährigen am Donnerstag in dessen Residenz in Chur.
Wer kennt die Definition von Gender?
Bischof Huonder verteidigt seine Haltung zu “Gender” und gleichgeschlechtlicher Ehe
Bischof Huonder verteidigt die Lehre der katholischen Kirche (Red.)
Chur, 15.12.13, Kipa
Der Churer Bischof Vitus Huonder hält im Interview mit dem “Sonntagsblick” weiter an seinen kritischen Aussagen zur gleichgeschlechtlichen Ehe und dem Begriff “Gender” fest. Sein Schreiben zum Tag der Menschenrechte vom 10. Dezember hatte jüngst heftige Reaktionen ausgelöst.
Er habe eine Debatte zur Gender-Ideologie lancieren wollen, sagte Bischof Vitus Huonder im Interview.
Homilie von Bischof Vitus
1. Adventssonntag in der Kapelle des Kantonsspitals Chur
KathTube: Lieder zum 3. Advent, Domchor Paderborn
Neues Weihnachtsoratorium aus Oberösterreich
Meine Lieben,
heute ist der erste Adventssonntag.
Das Wort Advent kommt aus dem Latein und heisst Ankunft. Wer kommt da an? Der Herr kommt an. Das will sagen: Gott macht sich auf den Weg zu uns. Gott kommt uns entgegen. Gott kommt uns in seinem Sohn entgegen. Darauf bezieht sich auch das Evangelium mit den Worten: “Denn der Menschensohn kommt” (Lk 24,44).
Ein neues Bistum Zürich?
Rauchzeichen aus der Churer Kathedrale
Quelle Thomas Ribi
Kongregation für die Glaubenslehre
Befragung zeigt: Lehre der Kirche nur wenig bekannt
Der Wunsch ist alt. Geschehen ist bisher allerdings noch nicht viel. Vor mehr als zwanzig Jahren schickten die Zürcher Katholiken der Schweizer Bischofskonferenz ein Gesuch zur Schaffung eines Bistums Zürich. Eine Antwort haben sie bis heute nicht erhalten. Das Schreiben ging unter und wurde vergessen, zumindest von den Bischöfen. In Zürich aber blieb das Thema unterschwellig präsent – immerhin äufnen die Zürcher Katholiken seit langem einen “Fonds Bistum Zürich”, der mittlerweile über eine Million Franken enthält. Und im Zusammenhang mit den Differenzen zwischen Bischof Vitus Huonder und der Zürcher Kirche flammte der Wunsch nach Unabhängigkeit von Chur vor rund zwei Jahren wieder auf.
Urban Federer neuer Abt von Einsiedeln
Der neue Abt des Klosters Einsiedeln heisst Urban Federer

Quelle
Predigt an der Engelweihe 2012
Ein Mönch hat kein Problem mit Medien
Papst Franziskus hat seine Wahl am Dienstag in einem Schreiben bestätigt.
Der 45-jährige Federer folgt auf Martin Werlen (51). Federer wirkte bisher als Dekan und damit als Stellvertreter des Abtes. Die Klostergemeinschaft hatte Werlens Nachfolger am 23. November erkoren. Federer wurde im Vorfeld der Wahl immer wieder als Favorit genannt.
Federer stammt aus dem Kanton Zürich. Er absolvierte die Stiftsschule in Einsiedeln und trat 1988 in die Klostergemeinschaft ein. Am 11. Juni 1994 wurde er zum Priester geweiht. Im Jahr 1999 schloss er ein Literatur- und Geschichtsstudium an der Universität Freiburg mit dem Lizentiat ab. Im Jahr 2007 erlangte er den Doktortitel in Germanistik. Federer unterrichtet Deutsch an der Stiftsschule Einsiedeln. Er ist zudem Redaktor der Klosterzeitschrift Salve.
‘Genderismus führt zu Verwirrung, Unglück und Einsamkeit’
Ohne die stabile Ehe der biologischen Eltern drohen Kindern psychische Störungen, sagt Bischof Vitus Huonder
Sprecher Giuseppe Gracia erklärt die jüngsten Statements aus Chur. Von Thomas Wehrli (Basler Zeitung)
Chur, 10. Dezember 2013, kath.net/Basler Zeitung
Basler Zeitung: Bischof Vitus Huonder verurteilt in seinem Hirtenbrief den Genderismus auf Schärfste. Ist das wirklich die Sicht “der Kirche”, wie er mehrfach betont? Papst Franziskus geht doch einen ganz anderen Weg – er geht auf die Homosexuellen zu.
Erstaunlich, welchen katholischen Glauben der SKF vertritt
Bischof Vitus Huonder zeichnet einen verzerrten Genderbegriff
Zerstörung der Freiheit im Namen der Freiheit
Aus für Gender-studies in Norwegen
Hirnforscher widersprechen Gender-mainstreaming
Das Kind hat einen Entwicklungsnachteil
Stellungnahme des SKF zu Bischof Vitus Huonders Wort zum Tag der Menschenrechte
Er schreibt in seinem Wort zum Tag der Menschenrechte, die Gender-Theorie sage, dass “jeder Mensch sein Geschlecht und seine sexuelle Orientierung frei wählen könne, ob er Mann oder Frau sein wolle, ob er hetero-, homo-, bi- oder transsexeuell leben wolle”.





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