Bistum Chur/Vaduz

Predigt von Bischof Vitus Huonder an Mariä Himmelfahrt

1 Kor 15,21

Quelle

Brüder und Schwestern im Herrn,

es besteht ein Zusammenhang zwischen Sünde und Tod. Der Tod ist die Folge der Sünde. Das geht aus der heutigen Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther hervor: “Da nämlich durch einen Menschen der Tod gekommen ist, kommt durch einen Menschen auch die Auferstehung der Toten. Denn wie in Adam alle sterben, so werden in Christus alle lebendig gemacht werden” (1 Kor 15,21).

Durch einen Menschen kam der Tod, sagt der Apostel. Der Tod ist also nicht von Gott ausgegangen, sondern vom Menschen: Durch einen Menschen kam der Tod. Damit wir die Aussage besser verstehen, müsste gesagt werden, wie das möglich war. Warum kam der Tod durch einen Menschen? Oder wie kam der Tod durch einen Menschen? Darauf gibt derselbe Apostel eine eindeutige Antwort im Brief an die Römer, da er uns belehrt: “Durch einen einzigen Menschen kam die Sünde in die Welt und durch die Sünde der Tod und auf diese Weise gelangte der Tod zu allen Menschen, weil alle sündigten” (Röm 5,12).

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Als Mann und Frau schuf er sie

“Die Herausforderung der Gender-Ideologie”

Internationale Theologische Sommerakademie Aigen 25. –  27. August 2014

Vatikan: Als Mann und Frau schuf er sie
Internationale Theologische Sommerakademie Aigen
Programm

Die Internationale Theologische Sommerakademie Aigen ist eine Initiative des Linzer Priesterkreises. Sie wurde im Jahr 1989 durch den habilitierten Pfarrer Dr. Franz Breid ins Leben gerufen und geht heuer ins 20. Jahr ihres Bestehens. Bedeutende Theologen und Wissenschafter halten hier Vorträge, bedeutende Bischöfe und Kardinäle feiern Gottesdienste und predigen.

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“Vielfältig, lebendig, katholisch”

14. Kongress “Freude am Glauben” 

Fresco die Bergpredigt14. Kongress “Freude am Glauben” endet mit Resolutionen zur Erneuerung der Gesellschaft und zur christlichen Erziehung.

Der Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen verband das feierliche Pontifikalamt am Sonntag mit dem Aufruf, das Evangelium in seiner ganzen Fülle und Konsequenz zu leben.

Fulda, Die Tagespost, 28.07.2014

Von Reinhard Nixdorf und Sebastian Pilz

“Der Mensch ist gefährdet. Was rettet ihn?” So lautete das Motto des vierzehnten Kongresses ,”Freude am Glauben”, zu dem am Wochenende etwa tausendfünfhundert Teilnehmer nach Fulda gekommen waren. Papst Franziskus hob in seinem vom Fuldaer Bischof Heinz Josef Algermissen verlesenen Grusswort hervor, dem Mensch drohe Schaden, wenn er seine Beziehung zu Gott aufgebe: “Er versteht dann nicht mehr, woher er kommt, wer er ist und was ihn umgibt.”

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Engführung überwinden

Diskussion um wiederverheiratete Geschiedene: Engführung überwinden

Quelle

Welche Fragen die zivilrechtlich “Wiederverheirateten” der Kirche wirklich stellen. Gastkommentar von Martin Grichting

Chur-Vatikan, kath.net, 10. Juni 2014

Im kleinen Kreis hat der frühere Erzbischof von Prag, Kardinal Miroslav Vlk, einmal über die von den Kommunisten verfolgte Kirche in der Tschechoslowakei gesprochen. Manche Untergrundbischöfe glaubten sich aufgrund der damaligen schweren Verfolgungssituation legitimiert, die kirchliche Ordnung zu brechen, indem sie verheiratete Männer zu Priestern weihten. Die prekäre Versorgung der Gläubigen mit den Sakramenten schien dies zu gebieten. Kardinal Vlk, der selbst eine jahrelange Verfolgung auf sich genommen hatte und als Fensterputzer marginalisiert worden war, enthielt sich eines Urteils über das Verhalten dieser Untergrundbischöfe. Er sagte dazu nur: “Sie wollten die Kirche retten”.

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Predigt von Bischof Vitus

Predigt von Bischof Vitus an Pfingsten 2014

Felsenkirche LalibelaQuelle
Felsenkirche von Lalibela
Der Umsturz der Werte
In Memoriam – Prof. em. Dr. Dr. Georg Huntemann

Brüder und Schwestern im Herrn,

wir haben in der ersten Lesung den Bericht des Pfingstwunders gehört. Der Heilige Geist lässt sich auf die Apostel nieder und befähigt sie zum Glaubenszeugnis, so dass aus ihrer Predigt und ihrem Wirken die Kirche hervorgeht. Wir stehen an der Wiege der Kirche. Wir feiern den Geburtstag der Kirche.

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Ringen um ein Sterben in Würde

Die Euthanasie-Kontroverse erreicht Wien

Der barmherzige Samariter, Johann Karl Loth um 1676– Bürgerinitiative für Verbot in Verfassung.

Die Tagespost, 4. Juni 2014, Von Stephan Baier

Tag des Lebens (Bistum Chur)

Unter einem “Grundrecht auf Sterben in Würde” verstehen die weltanschaulichen Exponenten in Europa heute ganz Unterschiedliches.

Selbst in Österreich, wo – nicht zuletzt aus historischen Gründen – ein Nein zur Euthanasie bisher politischer Konsens schien, propagiert eine Plattform “Letzte Hilfe” mittlerweile eine “ergebnisoffene Beratung zu einem möglichen selbstbestimmten Tod” und kritisiert, dass diese “infolge einer inhumanen und unsachlich restriktiven Gesetzgebung untersagt” werde.

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Vatikanische Rückendeckung für Bischof Huonder

Schweiz: Vatikanische Rückendeckung für Bischof Huonder

“Der Bischof steht nicht infrage”

 In dem Konflikt zwischen dem Zürcher Regierungsrat Martin Graf und Bischof Vitus Huonder aus Chur habe das Aussenministerium des Vatikans dem Bischof für seinen “Einsatz im Namen der Kirche gedankt”. Das berichtete der Sprecher des Bischofs in einem Interview der Tageszeitung NZZ. Der Churer Bischof sei dankbar, dass ihm Rom den Rücken stärke. Der grüne Regierungsrat Martin Graf hatte bei einer Pressekonferenz im Juni vergangenen Jahres angemerkt, dass die Zürcher Kantonalkirche sich, anders als in der “geschützten Werkstatt in Chur oder Rom”, modernisiert habe. Er verstehe nicht, weshalb die “Churer Kirchenhierarchie anders als ihre Vorgänger 1963 den Segen staatskirchenrechtlicher Einrichtungen partout nicht sehen wollen”. Gemäss Graf verstosse die Nichtzulassung der Frauen zum Priesteramt gegen die Verfassung der Schweiz.

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