‘Ich bin überzeugt, die Muttergottes führt in meinem Leben Regie’
„Ich bin überzeugt davon, dass die Muttergottes in meinem Leben Regie führt“

Interview mit Bischof Oster zur Aktualität Don Boscos und des salesianischen Charismas / Teil 2
Zenit.org, 14. April 2017, Michaela Koller
Teil 1
Bistum Passau – Zur “Mutter der Barmherzigkeit” pilgern – Eröffnung der Wallfahrt in Altötting
Don Bosco – Weitere Beiträge
Anlässlich des 200. Geburtstags des Heiligen und Ordensgründers Don Giovanni Bosco gibt das päpstliche Verlagshaus Libreria Editrice Vaticana in den kommenden Wochen einen Sammelband über die Aktualität der Pädagogik und des pastoralen Programms des Apostels der Jugend heraus, der in Zusammenarbeit mit ZENIT entsteht und salesianische Persönlichkeiten über ihre Auseinandersetzung und ihre Sendung im Geiste Giovanni Boscos erzählen lässt.
Papst-Beschlüsse sind nicht zum Kommentieren da
Schweiz: Papst-Beschlüsse sind nicht zum Kommentieren da
Quelle
Interview mit Bischof Huonder in der “Luzerner Zeitung”
Es sind wenige Tage vergangen, seit aus dem Südostschweizer Bistum Chur die Meldung kam, dass der Papst Bischof Vitus Huonder für weitere zwei Jahre im Amt belassen will. Es folgte eine knappe Mitteilung der Schweizer Bischofskonferenz, in der der Beschluss aus Rom zur Kenntnis genommen wird. In den Schweizer Medien kamen in den folgenden Tagen Befürworter wie auch Kritiker Huonders zur Sprache.
Die katholische Schweiz war bis zum vergangenen Wochenende vor allem mit der Vereidigung der neuen Schweizergardisten beschäftigt war. Nun ist man zum “Tagesgeschäft“ zurückgekehrt – was liegt näher, als nochmals auf den viel diskutierten Beschluss über den Churer Bischof zurückzukommen. Radio Vatikan sprach mit dem Informationsbeauftragten der Schweizer Bischofskonferenz, Walter Müller. Zur “Causa Chur“ sagt er:
Brief des Bischofs an die Mitarbeitenden UPDATE
Papst Franziskus verlängert Amtszeit von Bischof Vitus Huonder
Quelle
Was hat der Papst mit Bischof Huonder vor?
Papst Franziskus hat das Rücktrittsgesuch geprüft, das ihm der Bischof von Chur am 21. April 2017 übermittelt hat. Nach Abwägung aller Umstände hat der Papst entschieden, die Amtszeit des Bischofs um zwei Jahre zu verlängern, bis Ostern 2019.
Dies bedeutet, dass Bischof Vitus Huonder als Diözesanbischof mit allen Rechten und Pflichten zwei weitere Jahre im Amt bleibt. Erst danach wird die Neubesetzung des Bischofssitzes stattfinden.
Zur Erinnerung an die Bischofsweihe von Kurt Krenn vor 30 Jahren
Vor 30 Jahren, am 3. März 1987, wurde der Regensburger Universitätsprofessor Dr. Kurt Krenn, gebürtiger Oberösterreicher, zum Weihbischof von Wien ernannt
Quelle
Ein neuer Weihbischof für Wien – Erinnerung an Kurt Krenn, 1987
Festschrift für Bischof Kurt Krenn
Der Wahrheit verpflichtet
Do.
Verlag.stjosef.at, 7. April 2017
Vor 30 Jahren, am 3. März 1987, wurde der Regensburger Universitätsprofessor Dr. Kurt Krenn, gebürtiger Oberösterreicher, zum Weihbischof von Wien ernannt. Diese seine Ernennung mit der Bestimmung, dass er für die Bereiche Wissenschaft, Kunst und Kultur zuständig sei, wurde am 7. März öffentlich gemacht. Sofort regte sich heftiger Widerstand, der den Bischof während seines ganzen Wirkens mehr oder weniger begleitete. Bischof Kurt Krenn verstarb am 25.01.2014 im Kloster Gerersdorf nach langer Krankheit.
Frankreich
Frankreich: Bischöfe geben keine Wahlempfehlung, aber…
Macron oder Le Pen: Zwischen diesen beiden Namen entscheidet sich in zwei Wochen das Rennen um die französische Präsidentschaft. Die Bischöfe des Landes geben in einer Erklärung vom Sonntagabend – kurz nach dem Ende der ersten Wahlrunde – keine Empfehlung für den einen oder die andere Kandidatin ab. Sie erinnern aber daran, “was auf dem Spiel steht“.
Die Bischöfe betonen “die Wichtigkeit der Wahl“: Sie sei “ein verantwortungsvoller Akt in einer Demokratie“. “Damit sich unsere Demokratie nicht in eine Gesellschaft der Gewalt verwandelt, müssen wir eine echte nationale Debatte ohne Verstellung und ohne Phrasen fördern“, schreiben sie. Dabei komme den Medien eine wichtige Rolle zu; sie dürften nicht dazu beitragen, dass die Stimmung im Land “hysterisch“ werde. Und in der Debatte müsse natürlich auch “die Religion einen Platz und die Religionen eine Rolle haben“. Das zielt auf das ewige französische Gezerre um die “laicité“, die Trennung von Staat und Kirche, sowie auf die verbreitete Polemik um den Platz des Islam in Frankreich.
Syrien
Syrien – Patriarchen erinnern an die Entführung der Erzbischöfe von Aleppo vor vier Jahren
Quelle
Jahrestag der Entführung der syrischen Erzbischöfe
Aleppo, Fides – Dienst, 22. April 2017
“Christus ist auferstanden und das Schicksal der Erzbischöfe Boulos und Yohanna ist noch immer unklar“. Das Datum des Osterfests liege dieses Jahr sehr nahe beim vierten Jahrestag ihres Verschwindens, “und dies ist vielleicht ein günstiger Moment, um ein weiteres Mahl unsere Stimme zu erheben, so dass unsere Gläubigen und alle Welt den Schmerz der Kirche von Antiochien hört und die Stimme aller Betrübten im Nahen Osten”, heisst es in einer gemeinsamen Botschaft des griechisch-orthodoxen Patriarchen Yohanna X. und des syrisch-orthodoxen Patriarchen Mar Ignatios Aphrem II., in der sie an das Schicksal der Erzbischöfe von Aleppo, die am 22. Aprile 2013 entführt wurden.
Zu der Entführung bekannte sich bis heute niemand. Seither gab es immer wieder Gerüchte im Zusammenhang mit der Entführung, die sich als unwahr erwiesen.
Schweiz: Bistum Chur, ein “Sonderfall”
Bot Franziskus an diesem Freitag seinen Amtsverzicht an: Vitus Huonder, bis dato Bischof von Chur
Der Bischof von Chur, Vitus Huonder, ist an diesem Freitag 75 Jahre alt geworden und hat, wie es das Kirchenrecht vorsieht, Papst Franziskus seinen Amtsverzicht angeboten. Wer sein Nachfolger wird, ist unklar. Die Schweizer Medien spekulieren seit Wochen, ob der Papst sofort einen neuen Bischof bestimmen wird. Seit jeher gilt das Südostschweizer Bistum als “Problemfall“, denn die Beschaffenheit des gesamten Bistums ist sehr heterogen. Die Diözese umfasst die katholisch-ländlich geprägten Kantone Graubünden und Schwyz, sowie provisorisch seit 1819 Uri, Glarus, Obwalden, Nidwalden und das protestantisch-urbane Zürich.




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