Augsburger Bischof lobt „Maria 1.0“ *UPDATE
Er sei allen Frauen dankbar, die sich „treu und zuverlässig“ für die Belange der Kirche vor Ort einsetzten, so der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa
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*Synodaler Weg – „Ich halte das für einen Etikettenschwindel“
Augsburger Bischof lobt „Maria 1.0“
Er sei allen Frauen dankbar, die sich „treu und zuverlässig“ für die Belange der Kirche vor Ort einsetzten, so der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa. Gleichzeitig distanziert er sich von der Kirchenstreik-Aktion „Maria 2.0“.
Maximilian Lutz, 22. Mai 2019
Der Augsburger Bischof Konrad Zdarsa hat die Aktion „Maria 1.0“, eine Gegenbewegung zur Kirchenstreik-Bewegung „Maria 2.0“, gelobt. Er sei allen Frauen dankbar, die sich „treu und zuverlässig“ für die Belange der Kirche vor Ort einsetzten. Deren Engagement sei unersetzbar, schreibt Zdarsa in einer Erklärung. „Es freut mich, dass mit der Plattform mariaeinspunktnull.de eine im diözesanen Kolpingwerk engagierte Frau wieder neu Grundaspekte unseres katholischen Glaubens ins Wort bringt“, so der Bischof.
Trauer um früheren Churer Bischof Grab
Der frühere Churer Bischof Amedee Grab ist tot
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Schweiz: Kirche muss realistisch haushalten
Personalpfarrei Thalwil
Trauer um früheren Churer Bischof Grab
Der frühere Churer Bischof Amedee Grab ist tot. Er starb am Sonntag im Alter von 89 Jahren in einem Pflegeheim in Roveredo (Kanton Graubünden), wie das Schweizer Portal kath.ch am Montag meldet. Der Ökumeniker trat 1998 die Nachfolge des umstrittenen Bischofs Wolfgang Haas in der Diözese Chur an und galt als „Mann der Versöhnung“.
Das Requiem findet am kommenden Montag, 27. Mai, in der Kathedrale von Chur statt. Anschliessend erfolgt die Beisetzung auf dem Bischofsfriedhof vor der Kathedrale.
Grab wurde am 3. Februar 1930 in Zürich geboren und wuchs in Genf auf. Er trat in die Benediktinerabtei Einsiedeln ein und wurde 1954 zum Priester geweiht. Nach jahrzehntelanger Lehrtätigkeit an verschiedenen Gymnasien wurde der Benediktiner 1983 zum Sekretär der Schweizer Bischofskonferenz ernannt. Vier Jahre später folgte die Ernennung zum Weihbischof in der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg. Grab zog daraufhin nach Genf, wo es seit 1873 keinen katholischen Bischof mehr gegeben hatte. Der neue Westschweizer Weihbischof machte sich demnach um das gute ökumenische Klima vor Ort verdient.
Wo soll ich als normaler Mensch jetzt noch Halt finden?
Wo soll ich als normaler Mensch jetzt noch Halt finden? Eine Nachlese zum “Kirchenstreik”

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Joseph Pascher
Der Liturgie-Lehrer von Papst Benedikt stammte aus dem Bistum Limburg
Von Thorsten Paprotny, 20. Mai 2019
“Wo soll ich als ganz normaler Mensch jetzt noch Halt finden?” Diese Frage stellte mir am 18. Mai, zum Ende des “Kirchenstreiks”, eine ehemalige Studentin. Sie war empört, tieftraurig, erschüttert und fassungslos. Die Berichterstattung über das mediale Ereignis “Maria 2.0” hatte sie aufmerksam verfolgt und Stimmen wie Stimmungen vernommen. Von leiser Trauer waren viele katholische Christen bewegt, glaubenstreue Frauen und Männer, die öffentlich nicht wahrgenommen werden. Wovon wir aber lesen und hören: In Wolfenbüttel, einer Kleinstadt in der Nähe von Braunschweig, beteten Christen vor dem Tabernakel im Kerzenschein für eine “Erneuerung” der katholischen Morallehre. Die zugehörige Agenda ist weithin bekannt. Die verstörende Neuheit der Bewegung “Maria 2.0” sind nicht die altbekannten Thesen, sondern der Aufruf zum “Kirchenstreik”. Verweigerung der Teilhabe an der Eucharistie? Liturgische Bildung scheint heute nicht mehr allzu verbreitet zu sein. Immerhin haben die bedingt positiv zu dieser Gruppe stehenden Bischöfe – wie der Osnabrücker Bischof Dr. Franz-Josef Bode – zumindest dieser Form des Protestes widersprochen.
Venezuelas Bischöfe prangern Gewalt und Not an
Venezuelas Bischöfe prangern Gewalt und Not an, appellieren mit Video für Frieden
Von CNA Deutsch/EWTN News
Caracas, 16. Mai 2019 (CNA Deutsch)
Angesichts der fortgesetzten schweren Krise in Venezuela haben sich die Bischöfe Venezuelas in einem dramatischen Video mit einem Appell für ein Ende der Gewalt und Not an die Öffentlichkeit gewandt.
Die Bischofskonferenz veröffentliche das Video, um der Welt zu zeigen, wie die Menschen in Venezuela leben, da derzeit keine Texte veröffentlicht werden können: Der Zugriff auf die eigene Website sei durch das Regime gesperrt worden. Das Video endet mit dem Aufruf der Bischöfe, nicht mit Gewalt auf die ständigen Provokationen der Regierung zu reagieren.
Der Film prangere nicht nur den Hunger, das Elend und die vielen Misstände unter dem sozialistischen Regime von Nicolas Maduro an, so das Video der Bischofskonferenz von Venezeula (CEV). Es gehe darum, Solidarität mit den Notleidenden zu zeigen und für Versöhnung und Frieden zu appellieren.
Mein Herz schlägt katholisch
“Erinnert sich heute überhaupt noch jemand an das Lehramt und die Lehre der Kirche?” – Ein Kommentar
Von Thorsten Paprotny, 15. Mai 2019
“Es ist nicht das Richtige”, pflegte meine Tante Marie, ehemalige Pfarrhaushälterin, kopfschüttelnd zu sagen, wenn sie in den letzten Lebensjahren die Kirchenzeitung studierte oder sich einige Signaturen der neuen Zeit bewusst machte. Sie stammte aus Schlesien, hatte lange Zeit in Leipzig gearbeitet und war dann, ihren emeritierten Pfarrer begleitend, ins Allgäu gezogen. Von dort führte sie der Weg, nach dessen Tod, in die Diaspora. Das Credo war ihr nie eine blosse Gewohnheit oder ein Lippen-, sondern ein echtes Liebesbekenntnis. Wenn aus sogenannten pastoralen Gründen einer kreativen Messgestaltung das Credo einmal am Sonntag ausgelassen wurde, sagte sie kopfschüttelnd: “Hält man nicht für möglich!” Als Tante Marie im März 2018 für immer nach Hause ging, hatte der Herr das letzte Amen ihr zugesprochen. In ihr war die stille Treue zum Glauben der römisch-katholischen Kirche zeitlebens gegenwärtig – und das fast 97 Jahre lang. Auf ihre herzliche, gütige Art konnte Tante Marie ein Vorbild und Beispiel sein.
‘Rückendeckung der Hirten!’
“Maria 2.0? Wir brauchen kein Update, sondern die Rückendeckung der Hirten!”
Die “Kirchenstreik”-Kampagne “Maria 2.0” gerät in Kritik: Eine junge Katholikin reagiert mit der Initiative “Maria 1.0”
Von Rudolf Gehrig
Schongau, 14. Mai 2019 (CNA Deutsch)
Die Kampagne “Maria 2.0” hat vergangenes Wochenende für grosses mediales Aufsehen gesorgt. Dabei forderte ein ausgerufener “Kirchenstreik” katholische Frauen dazu auf, eine Woche lang der Kirche und dem kirchlichen Dienst fernzubleiben, um den Forderungen der Initiatoren nach einer Änderung der Kirchenlehre Gewicht zu verleihen.
Viele Katholiken waren darüber verärgert. Eine von ihnen, Johanna Stöhr, gründete daraufhin die Initiative “Maria 1.0 – Maria braucht kein Update”. In einem Interview mit der katholischen Wochenzeitung “Die Tagespost” erklärt sie die Hintergründe.
Sechs Neupriester für das Bistum Eichstätt
Sechs Neupriester für das Bistum Eichstätt – Priesterweihe 2019 – Zusammenfassung
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Priesterweihe – Bistum Eichstätt
Selbst als Herde, die nicht ohne Sünde ist, liebt er sie
Bischof Gregor Maria Hanke hat am Samstag, 11. Mai 2019, sechs Diakone zu Neupriestern im Bistum Eichstätt geweiht. In diesem Video werden die Ereignisse des Tages zusammengefasst.
In seiner Predigt bestärkte Bischof Hanke sie, ein Freund Christi zu sein und die Weihe als Zeichen der Liebe Gottes zu allen Menschen zu verstehen. In diesem Sinne sollten die Neupriester auf falsche Machtansprüche verzichten und „dienen, nicht herrschen.“ Nach dem Gottesdienst sind die Neupriester vom Eichstätter Dom zum Bischofshaus gezogen und haben dort den Primizsegen gespendet. In den kommenden Monaten werden die sechs Männer zunächst in ihren Praktikumspfarreien weiterarbeiten. Josef del Mastro im Pfarrverband Herrieden-Aurach, Hubert Gerauer im Liebfrauenmünster und St. Moritz in Ingolstadt, Korbinian Müller in Maria Himmelfahrt in Allersberg, The Hai Nguyen in der Pfarrei zu Unserer Lieben Frau in Neumarkt und David Simon in St. Willibald in Weißenburg. Ihre erste Kaplansstelle treten die sechs Neupriester dann im Herbst an.






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