Worüber die europäischen Bischöfe Anfang Oktober in Brüssel beraten
Die in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) organisierten Bischöfe treffen sich Anfang Oktober in Brüssel zu ihrer Herbst-Vollversammlung. Kern der Beratungen ist “die Rolle der Europäischen Union im aktuellen internationalen Umfeld”
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
Redaktion – Freitag, 26. September 2025
Die in der Kommission der Bischofskonferenzen der Europäischen Gemeinschaft (COMECE) organisierten Bischöfe treffen sich Anfang Oktober in Brüssel zu ihrer Herbst-Vollversammlung. Kern der Beratungen ist “die Rolle der Europäischen Union im aktuellen internationalen Umfeld”.
Die gegenwärtige Lage sei geprägt “von Instabilität, einem Mangel an multilateralem Dialog und einer zunehmenden militärischen und wirtschaftlichen Rivalität zwischen regionalen Mächten”, teilte die COMECE am Dienstag mit.
Die Bischöfe werden laut Mitteilung “über die dringende Notwendigkeit nachdenken, die Union wiederzubeleben, um die Gefahr einer internationalen Bedeutungslosigkeit abzuwenden, wobei sie die Gründungsvision Europas als Ausgangspunkt nehmen werden”.
Eterović: Einheit ist Kernanliegen von Papst Leo XIV.
DBK – Herbstvollversammlung: Der Apostolische Nuntius betont in seinem Grußwort an die Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz die zentrale Rolle der Einheit in der Kirche
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22.09.2025
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Der Apostolische Nuntius in Deutschland, Erzbischof Nikola Eterović, hat in Fulda die Bedeutung der Einheit für die Kirche hervorgehoben. In seinem Grußwort zur Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) erinnerte er daran, dass das Ideal des christlichen Lebens nicht nur für Katholiken, sondern für alle Christen gelte.
Trotz Vielfalt in Christus eins
Besonders hob der Nuntius hervor, dass Papst Leo XIV. seit seinem Amtsantritt im Mai die Einheit als Leitmotiv betone. Sein Wahlspruch “In Illo uno unum” gehe auf den heiligen Augustinus zurück und erinnere daran, dass Christen trotz Vielfalt in Christus eins seien. In seinen ersten Predigten und Ansprachen habe der Papst wiederholt erklärt, die Kirche müsse als Zeichen der Einheit und Versöhnung wirken und damit ein Ferment für eine friedlichere Welt sein.
Krämer: Leo ist empathisch, souverän und extrem gut informiert
Begegnung mit Papst Leo XIV. – Während eines Kurses im Vatikan zur Vorbereitung auf das Bischofsamt hat der Bischof aus Rottenburg-Stuttgart Papst Leo getroffen. Sein Fazit fällt durchweg positiv aus
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Klaus Krämer wird neuer Bischof im Bistum Rottenburg-Stuttgart | Die Tagespost
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12.09.2025
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Der Bischof von Rottenburg-Stuttgart, Klaus Krämer, hat Papst Leo XIV. als empathischen, unkomplizierten, menschlich sehr gewinnenden und extrem gut informierten Menschen gelobt. Wie die Katholische Nachrichtenagentur (KNA) berichtete, hatte Krämer den Papst im Rahmen des sogenannten “Baby-Bischof-Kurses” im Vatikan getroffen, zu dem 192 neu ernannte Bischöfe aus aller Welt gekommen waren, um sich auf ihr neues Amt vorzubereiten.
Bätzing trifft Papst: “gutes und inhaltsreiches Gespräch”
Über die Ergebnisse des ersten Treffens seit der Papstwahl will der DBK-Vorsitzende bei der Herbstvollversammlung in Fulda berichten. An brisanten Themen kann es kaum gemangelt haben
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Bischof Bätzing von Papst Leo empfangen – Vatican News
DBK-Chef Bätzing dankt Papst Leo für Audienz und das “inhaltreiche Gespräch”
05.09.2025
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Was genau sie besprochen haben, bleibt vorerst unter den beiden: Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), Bischof Georg Bätzing, hat am gestrigen Donnerstag Papst Leo XIV. in Rom getroffen. Auf “X” postete die DBK am Abend ein Statement von Bätzing. Demzufolge sei es ein “gutes und inhaltsreiches Gespräch” gewesen, das der Limburger Bischof mit dem Pontifex geführt habe. Er, Bätzing, sei “dankbar für die heutige Begegnung”. Auch jetzt habe er den Papst als “aufmerksamen Zuhörer und interessierten Seelsorger” erlebt. Über die besprochenen Themen werde er die Bischöfe bei der kommenden Herbstvollversammlung der DBK in Fulda informieren, so Bätzing weiter. Er sei “sehr froh, dass Papst Leo XIV. die Kirche in Deutschland mit Vertrauen begleitet.”
Lackner: Nicht schweigen zu Krieg und Antisemitismus
Heiliges Land – Nach Störaktion bei den Salzburger Festspielen: Erzbischof Franz Lackner kritisiert den zunehmenden Antisemitismus in Österreich und verurteilt Krieg und Terror im Heiligen Land
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Mehr Druck auf Israel und die Hamas | Die Tagespost
Erzbischof Franz Lackner
29.07.2025
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Den wachsenden Antisemitismus in Österreich und zugleich den Krieg und Terror im Heiligen Land hat der Salzburger Erzbischof und Vorsitzende der Österreichischen Bischofskonferenz, Franz Lackner, am Dienstag in einer Erklärung verurteilt. Er zeigte sich bestürzt über antisemitische Vorfälle in Österreich und rief die gesamte Gesellschaft zum Einsatz gegen Antisemitismus auf. Wörtlich heißt es in der Erklärung Erzbischof Lackners: “Wir können es nicht hinnehmen, wenn das Heilige Land in Krieg und Grausamkeit versinkt. Wir können nicht schweigen, wenn die Hamas im größten Pogrom seit 1945 Tausende Juden grausam ermordet und etliche entführt. Wir können nicht schweigen, wenn immer noch Geiseln in Kellern gefangen gehalten werden.”
Porträt – Der Löwe von Fulda
Zum Todestag von Erzbischof Johannes Dyba: ein Rückblick auf Leben, Wirken und die Frage nach dem bleibenden Maßstab für kirchliche Führung
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Erzbischof Johannes Dyba
23.07.2025
Bischöfe mit missionarischem Feuer sind nördlich der Alpen rar geworden. Erzbischof Johannes Dyba (1929–2000), dessen Todestag sich am 23. Juli zum 25. Mal jährte, gehörte zweifelsfrei dazu. Der gebürtige Berliner schlug nach erfolgreichem Jurastudium den Weg zum Priestertum ein und wurde 1959 vom Kölner Kardinal Joseph Frings geweiht.
Die Priesterzahlen erlaubten es deutschen Bischöfen in den 60er Jahren, einige ihrer besten Leute für Rom freizustellen. So kam der hochqualifizierte junge Priester, der Studienaufenthalte in den USA – damals eine Seltenheit – absolviert hatte und Doktor beider Rechte war, in den Diplomatischen Dienst des Heiligen Stuhls. In Rom, Den Haag, Kinshasa, Kairo und Monrovia lernte Dyba die Weltkirche kennen und bewies Opferbereitschaft für das Heil der Seelen: In Liberia setzte er sich besonders für Leprakranke ein. Einen terroristischen Anschlag überlebte er schwer verletzt.
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