Assisi

„Pilger der Wahrheit, Pilger des Friedens“

Tag der Reflexion, des Dialogs und des Gebets für Frieden und Gerechtigkeit auf der Welt

Assisi, 27. Oktober 2011

Quelle

Eine Hoffnung, keine Utopie

Mehr als 200 Vertreter verschiedener Religionen unterzeichnen in München einen Friedensappell

München, Die Tagespost, 14.09.2011, von Clemens Mann

Neugierig und überrascht, aber aus sicherer Entfernung, schaut eine Münchnerin in den Innenhof der Asamkirche, aus dem fremdartiger Gesang und Musik erklingt. Sechs ganz in feine schwarze Gewänder gekleidete Tenrikyo-Mönche, einer fernöstlichen monotheistischen Religion, die 1838 in Japan entstand und zu der sich etwa vier Millionen Menschen auf dem Globus bekennen, haben sich in dem kleinen Hof versammelt. Zum rhythmischen Klang von Flöte, Zimbel und Klangstäben bewegen sich drei Mönche. Sie drehen sich um die eigene Achse, vollführen mit ihren Händen Gesten, als ob sie jemanden umarmen wollten. So drücken sie das Miteinandersein zwischen Mensch und Gott aus und rufen den göttlichen Geist herab, erklärt ein Mönch.

„Im Bemühen um Frieden niemals nachlassen“

Internationales Friedenstreffen von München

Vatikan/D: Radio Vatican, 11.09.2011

An das Internationale Friedenstreffen von München hat auch Papst Benedikt ein Grusswort geschickt. Darin versichert er den Organisatoren und Teilnehmern seine geistliche Nähe und allen Teilnehmern seine herzlichen Segenswünsche. Die römische Basisgemeinschaft Sant`Egidio, die das Treffen der Religionen und Konfessionen veranstaltet, hat den deutschsprachigen Text des Grusswortes veröffentlicht.

Meinem verehrten Bruder
Reinhard Kardinal Marx
Erzbischof von München und Freising

In wenigen Wochen sind es genau fünfundzwanzig Jahre her, dass der selige Johannes Paul II. Vertreter der verschiedenen Religionen der Welt zu einem Internationalen Gebetstreffen für den Frieden nach Assisi geladen hat.

Weiterlesen →

Die entscheidende Frage

Darum sind die Seligen und Heiligen für das Leben der Kirche so wichtig

Hl. Franziskus von Assisi

Tagespost, Blog Römische Warte von Guido Horst, 02.08.2011

Wenn im Zentrum des Christentums nicht eine Lehre steht, sondern eine Person: Wo bitte schön kann man der dann begegnen?

Der grosse Heilige mit dem „F“, Franz von Assisi (1181/82-1226), bietet eine gute Gelegenheit, um auf eine Frage einzugehen, die nach den vergangenen Einträgen auf diesem Blog über Selige und Heilige jetzt endlich fällig ist: Wenn es so ist, dass im Zentrum des christlichen Glaubens nicht eine Lehre, sondern eine Person steht, und wenn diese Person, der Fleisch gewordene Gott, als einziger und als einziges in der Lage ist, die tiefsten Sehnsüchte des menschlichen Herzens zu erfüllen, dann möchte man natürlich wissen, wo man diesem Jesus Christus begegnen kann.

Weiterlesen →

Franziskus baue meine Kirche auf, siehst du nicht, wie sie zerfällt?

Glaube, Hoffnung, Liebe: Der Widerstand der Gläubigen

Die Tagespost, 25.02.2011

Warum die Diskussion um das Memorandum der Rom-Gegner so wichtig ist und wo die wahren Reformer sind. Von Peter Seewald

Der Journalist Peter Seewald wurde durch seine Interviewbücher mit Kardinal Ratzinger international bekannt. Das Buch „Licht der Welt“, ein Gespräch zwischen Seewald und Papst Benedikt XVI., hat bereits eine Auflage von einer Million erreicht.

Auseinandersetzungen können schmerzhaft und verletzend sein. Sie können Wunden hinterlassen. Der Streit um das Memorandum von Theologen und Religionspädagogen wird mit grosser Leidenschaft geführt. Dass man nach der Erregung des Augenblicks wieder zurückkehrt zu Mässigung und Versöhnung, gehört dabei zu jenen christlichen Grundgeboten, die Jesus noch dadurch unterstrich, man solle jenen, die einen verfolgen, auch die andere Wange hinhalten.

Und dennoch:

Weiterlesen →

Weltfriedenstag 2002

Botschaft Papst Johannes Paul II. zur Feier des Weltfriedenstages 1. Januar 2002

Kein Friede ohne Gerechtigkeit, keine Gerechtigkeit ohne Vergebung

1. Dieses Jahr wird der Weltfriedenstag vor dem Hintergrund der dramatischen Ereignisse vom vergangenen 11. September begangen. An jenem Tag ist ein Verbrechen schrecklichen Ausmasses verübt worden: innerhalb weniger Minuten wurden Tausende unschuldiger Menschen verschiedener ethnischer Herkunft auf grauenvolle Weise getötet. Seither haben die Menschen auf der ganzen Welt mit neuer Intensität das Bewusstsein der persönlichen Verwundbarkeit erfahren; sie haben begonnen, mit einem tiefen, bis dahin nicht gekannten Angstgefühl in die Zukunft zu schauen. Angesichts solcher seelischer Zustände möchte die Kirche ein Zeugnis ihrer Hoffnung geben, in der Überzeugung, dass das Böse, das mysterium iniquitatis, in den Wechselfällen des menschlichen Lebens nicht das letzte Wort hat. Die in der Heiligen Schrift umrissene Heilsgeschichte wirft helles Licht auf die gesamte Geschichte der Welt, indem sie aufzeigt, wie diese immer von Gottes barmherziger und weiser Sorge begleitet wird, welcher die Wege kennt, um selbst die verhärtetsten Herzen zu berühren und von trockenem, unfruchtbarem Boden gute Früchte zu ernten. Weiterlesen →

Kardinal Kasper: Dialog ist einzige Alternative zu Gewalt

„Selbstverständlich war er nie gegen den interreligiösen Dialog“

Rom, Radio Vatikan, 20.01.2011

Assisi 2011 – zu Beginn des Jahres hatte Papst Benedikt XVI. angekündigt, dass er wie sein Vorgänger zu einem interreligiösen Gebetstreffen für den Frieden nach Assisi einladen werde. Diese Ankündigung hatte einige Beobachter überrascht, galt bei ihnen doch Kardinal Ratzinger als einer der Kritiker dieser Treffen. Kardinal Walter Kasper war bei der Vorbereitung des letzten Treffens 2002 beteiligt und kennt aus den damaligen Diskussionen den Standpunkt des heutigen Papstes:

„Es gibt über den Kardinal Ratzinger und über den jetzigen Papst Benedikt XVI. viele Vorurteile und auch falsche Urteile. Selbstverständlich war er nie gegen den interreligiösen Dialog, im Gegenteil: er hat mehrfach dazu geschrieben. Als Papst hat er ihn bei seinen Reisen auch mehrfach geübt. Er ist für den Dialog. Und dazu gibt es ja auch keine sinnvolle Alternative. Der Dialog ist die einzige Alternative zur Gewalt und das Konzil hat sich dafür entschieden. Das ist unsere Option und unser Programm für die Zukunft, auch das des Papstes.“ Weiterlesen →

Kategorien

Vatikan.va

Archiv

Empfehlung