2016 Jubiläum der Barmherzigkeit

Eine eigene Heilige Pforte für den Weltjugendtag

Der Weltjugendtag in Krakau wird ein echtes ‚Jubeljahr der Jugend’, auch auf weltkirchlichem Niveau

Kardinal RylkoQuelle

So beschreibt Kardinal Stanislaw Rylko, Präsident des Päpstlichen Laienrates und damit Vatikanverantwortlicher für den Weltjugendtag (WJT), das Ereignis, das in genau einem Jahr beginnen wird. Es wird der zweite Weltjugendtag in Polen nach 1991 in Częstochowa sein. An diesem Sonntag hatte sich bereits Papst Franziskus offiziell als Teilnehmer angemeldet.

Die Jugend würde eingeladen, über die Barmherzigkeit nachzudenken, die ein Ideal für das Leben sei und auch ein Kriterium für die Glaubwürdigkeit des Glaubens, schreibt der Kardinal in seiner Botschaft. Von Krakau müsse eine Botschaft in die gesamte Welt ausgehen, eine Botschaft der Hoffnung und der barmherzigen Liebe Gottes für jeden einzelnen Menschen auf der Welt. Das geistliche Zentrum dieses Heiligen Jahres der Jugend werde das Heiligtum der Göttlichen Barmherzigkeit in der Stadt sein und die Kirche der Heiligen Faustina Kowalska, der Botschafterin dieser Barmherzigkeit. Johannes Paul II. hatte das Gotteshaus 2002 geweiht.

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Sühne

Sühne: Suche nach dem Sinn des Kreuzes

Sühne„Sühne“ ist einer der wichtigsten Begriffe des christlichen Glaubens, der leider heute so gut wie nicht mehr verstanden wird: Was bedeutet es, dass Jesus „zur Sühne für unsere Sünden“ am Kreuz stirbt, wie das Neue Testament so sehr betont? Was meint Johannes, der Täufer, wenn er Jesus – wie auf dem Isenheimer Altar so eindrucksvoll dargestellt – „das Lamm Gottes“ nennt, „das die Sünde der Welt hinwegnimmt“? Warum feiern wir in jeder heiligen Messe, dass Christi Leib „für uns hingegeben“ und Christi Blut „zur Vergebung der Sünden vergossen“ wurde?

Pater Karl Wallner lädt ein, sich auf die Suche nach dem „Sinn“ des Kreuzes Christi zu begeben. Er möchte auch die Frage beantworten, warum für gläubige Christen eine Gesinnung der „Sühne“, wie sie viele Heilige praktiziert haben, sinnvoll und heilschaffend ist.

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Forum Deutscher Katholiken

„Was gibt dem Menschen Hoffnung für die Zukunft“

Forum Deutscher Katholiken:

Programm: Einladung zum 16. Kongress „Freude am Glauben“

„Was gibt dem Menschen Hoffnung für die Zukunft“

Aus Freude über den empfangenen Glauben und aus Dankbarkeit, der katholischen Kirche anzugehören, wollen wir zur Neuevangelisierung in Deutschland beitragen und den Impuls der Weltjugendtage weiterführen.

2016 Jubiläum der Barmherzigkeit

Heilige Pforte, Heiliges Jahr und die Barmherzigkeit Gottes

Quelle
Nächste Video-Übertragung

Wenn Papst Franziskus am Dienstag, den 8. Dezember 2015, die Heilige Pforte im Petersdom öffnet, ist zwar streng genommen das „Jubeljahr der Barmherzigkeit“ bereits eingeweiht: Franziskus hat es am vergangenen Sonntag in Zentralafrika eröffnet. Dennoch: die Öffnung der Heiligen Pforte im Petersdom bleibt eine ausdrucksstarke Symbolhandlung, mit der sich der Beginn des Heiligen Jahres gewissermassen ein zweites Mal vollzieht.Der Ritus wird eindrucksvolle Bilder liefern. In einer Prozession zieht der Papst zur seit 15 Jahren zugemauerten Heiligen Pforte in der Vorhalle der Basilika. Es ist ein grosses bronzenes Tor, ganz rechts in der Reihe der fünf Tore in den Dom. Die Prozession kommt zur Stille, nach dem Beten eines Psalmes drückt der Papst mit beiden Händen die bronzenen Türflügel auf, die sodann von innen geöffnet werden. Danach kniet der Papst auf der Schwelle nieder und verharrt im Gebet. Als erster Pilger dieses Ausserordentlichen Gnadenjahres wird Franziskus sodann die Heilige Pforte durchschreiten.

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Ablass zum Jubiläum der Barmherzigkeit

Ablass zum ausserordentlichen Jubiläum der Barmherzigkeit

Schreiben von Papst Franziskus mit dem zum ausserordentlichen Jubiläum der Barmherzigkeit der Ablass gewährt wird

Quelle
Jubiläum der Barmherzigkeit: kathpedia

An den verehrten Bruder
Erzbischof Rino Fisichella,
Präsident des Päpstlichen Rats
zur Förderung der Neuevangelisierung

Die Tatsache, dass das Ausserordentliche Jubiläum der Barmherzigkeit nunmehr bevorsteht, erlaubt mir, einige Punkte in den Blick zu nehmen, deren Behandlung mir wichtig zu sein scheint, damit die Feier des Heiligen Jahres für alle Gläubigen ein echter Moment der Begegnung mit der Barmherzigkeit Gottes sein kann. Denn mein Wunsch ist es, dass das Jubiläum eine lebendige Erfahrung der Nähe des Vaters sei, seine Zärtlichkeit gleichsam mit Händen greifen zu können, damit der Glaube aller Gläubigen gestärkt und so das Zeugnis stets wirksamer werde.

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Heiliges Jahr

Heiliges Jahr: Fonds für Arme auf den Philippinen

caritas manilaQuelle
Franziskus trifft Präsidenten von den Philippinen

Der philippinische Kardinal Luis Antonio Tagle wird für das Heilige Jahr der Barmherzigkeit einen Fonds für Arme einrichten. „Aufmerksamkeit und Hilfe“ soll die Initiative der Erzdiözese von Manila bieten, wie Tagle, der auch Präsident der Caritas Internationalis ist, in einem Brief an die Gläubigen betonte. Auch wenn Caritas-Manila „schon in vielem engagiert“ sei, „können wir noch mehr machen“, so der Erzbischof. Der Papst fordere dazu heraus, „barmherzig wie der Vater zu sein“. Der Fonds wird am 12. Dezember im Rahmen eines Konzerts im Theater Meralco in Manila ins Leben gerufen.

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Wort des Bischofs

Der Ablass im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit   Vatikan: Apostolische Pönitentiarie

Bischof Vitus HuonderQuelle: Vollständiges Dokument
Jubiläums der Barmherzigkeit: Webseite
KKK 1498

Von Msgr. Dr. Vitus Huonder Bischof von Chur
8. Dezember 2015

I. Was ist der Ablass?

In seiner Verkündigungsbulle des ausserordentlichen Jubiläums der Barmherzigkeit ‚Misericordiae Vultus‘ schreibt Papst Franziskus: „Ein Jubiläum bringt es mit sich, dass wir auch auf den Ablass Bezug nehmen. Dieser gewinnt besondere Bedeutung im Heiligen Jahr der Barmherzigkeit“(22). Dieser Hinweis veranlasst uns zur Frage: Was ist der Ablass? Darauf gibt uns der Katechismus der Katholischen Kirche die Antwort: „Durch die Ablässe können die Gläubigen für sich selbst und auch für die Seelen im Läuterungszustand den Erlass der zeitlichen Strafen erlangen, welche Folge der Sünden sind“ (KKK 1498).

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