Einander helfen
21. August 2026 – Abendgebet mit Bruder Lukas
Internationaler Strafgerichtshof unter Beschuss
Die USA werfen dem Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) den Fehdehandschuh hin: Am Dienstag haben sie weitere Sanktionen gegen die in Den Haag ansässige Einrichtung verhängt. Das bedeutet eine Krise für das Gericht, das sich in der Tradition des Nürnberger Kriegsverbrecher-Tribunals nach dem Zweiten Weltkrieg sieht und für die Ahndung schwerster Verbrechen wie Völkermord oder Verbrechen gegen die Menschlichkeit zuständig ist
Quelle
Myriam Sandouno und Stefan von Kempis – Vatikanstadt

US-Außenminister Marco Rubio wirft dem Strafgerichtshof vor, „korrupt und zutiefst politisiert“ zu sein und seine Befugnisse „böswillig“ zu missbrauchen. Allerdings steht Washington nicht allein mit seiner Haltung: Sahel-Staaten oder Venezuela haben sich vom Römischen Statut des Internationalen Strafgerichtshofs zurückgezogen.
WeiterlesenUkraine: „Eine blühende Demokratie“ trotz des Krieges
Die Ukraine kämpft nicht nur um ihr Überleben, sondern auch um ihre Demokratie. Trotz Krieg, Erschöpfung und täglicher Bedrohung protestieren die Menschen, wenn sie politische Entscheidungen für falsch halten, und fordern ihre Regierung zum Kurswechsel auf. Renovabis-Geschäftsführer Thomas Schwartz nennt das in unserem Gespräch eine bemerkenswerte Stärke – und einen wichtigen Grund für Europas Unterstützung

Christine Seuss – Vatikanstadt
Der Krieg hat die Menschen in der Ukraine nach Einschätzung von Renovabis-Geschäftsführer Thomas Schwartz zwar stark zermürbt – zugleich beobachtet er eine neue Zuversicht. Bei seinen Gesprächen in der Ukraine im Juli habe er den Eindruck gewonnen, dass viele Menschen inzwischen davon überzeugt seien, den Krieg nicht zu verlieren, sagte er uns im Gespräch im Vorfeld des Ukrainischen Unabhängigkeitstages am 24. August. Diese Zuversicht sei angesichts der enormen Belastungen für viele geradezu überlebenswichtig, so Schwartz.
WeiterlesenMozart zurück beim Papst
Ein Salzburger Jugendorchester der Universität Mozarteum spielt am 2. September ein Konzert bei Radio Vatikan in den Vatikanischen Gärten. Mit dabei: zwei originale Geigen, die Wolfgang Amadeus Mozart nutzte. Auf seiner Kindergeige spielt im Vatikan eine zehnjährige Solistin aus China. Sie bringt damit auf gewisse Weise Mozart nach 250 Jahren zurück zum Papst
Quelle
Gudrun Sailer – Vatikanstadt

Für das „Ensemble Bella Musica“ des Pre-College der Universität Mozarteum ist es kein Konzerttermin wie jeder andere, versichert der künstlerische Leiter, Stefan David Hummel. „Wir hatten schon mehrmals die Ehre, eine Messe im Petersdom musikalisch zu gestalten, und jetzt freuen wir uns sehr auf das Konzert in den Vatikanischen Gärten. Es wird zweifellos der Höhepunkt unserer Reise sein.“ Auch die Vorfreude auf eine kurze Begegnung mit Papst Leo am Rand der Generalaudienz sei im Jugendorchester schon spürbar.
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