Das Zweite Vatikanische Konzil und die Religionsfreiheit
Dignitas humanae
Prof. Philippe Chenaux spricht über die Geschichte und die Bedeutung der Erklärung Dignitatis humanae
Von Antonio Gaspari
Rom, 4. Mai 2012, zenit.org
Laut Philippe Chenaux, Leiter des Studienzentrums „II. Vatikanisches Konzil“ der Päpstlichen Lateran-Universität und Dozent für moderne und zeitgenössische Kirchengeschichte, sei die Erklärung „Dignitatis humanae“ (DH) über die Religionsfreiheit ein Dokument von historischer Bedeutung. Er bezeichnet es als eines der „grossen Dokumente des Konzils“.
In den Himmel aufgenommen und deshalb nahe
Mit dem Papst durch den Marienmonat Mai
Auf kath.net jeden Tag eine Betrachtung zur Gottesmutter aus dem Lehramt Benedikts XVI. zu Maria. Von Armin Schwibach
Rom, kath.net, 7. Mai 2012
Wie das Zweite Vatikanische Konzil lehrt, ist die allerseligste Maria immer in den Kontext des Geheimnisses Christi und der Kirche zu stellen. In diesem Zusammenhang heisst es: „Wie die Mutter Jesu, im Himmel schon mit Leib und Seele verherrlicht, Bild und Anfang der in der kommenden Weltzeit zu vollendenden Kirche ist, so leuchtet sie auch hier auf Erden in der Zwischenzeit bis zur Ankunft des Tages des Herrn (vgl. 2 Petr 3,10) als Zeichen der sicheren Hoffnung und des Trostes dem wandernden Gottesvolk voran“ (Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 68). Vom Paradies aus wacht die Gottesmutter auch weiterhin, besonders in den schwierigen Stunden der Prüfung, immer über ihre Kinder, die Jesus selbst ihr vor seinem Kreuzestod anvertraut hat. Wie viele Zeugnisse für diese ihre mütterliche Fürsorge können wir finden, wenn wir die ihr geweihten Heiligtümer besuchen.
Den Menschen den Zugang zu Gott zu öffnen
Buch zum Thema „Mission Neuevangelisierung“
Das Buch sucht nicht nur nach den Ursachen für die gegenwärtige Krise des katholischen Glaubens in Europa, sondern gibt auch Ansatzpunkte für eine wirksame Neuevangelisierung.
Linz, kath.net, 7. Mai 2012
Was sind die Ursachen des Glaubensniederganges? Wie kann man ihnen wirksam begegnen? Diesen Fragen geht der Theologe Michael Gurtner in seinem Buch „Mission Neuevangelisierung“ nach und versucht so die Ansatzpunkte für eine wirksame Neuevangelisierung des Westens offenzulegen. Das Buch ist Seiner Heiligkeit Papst Benedikt XVI. zum 85. Geburtstag gewidmet.
Ansprache von Papst Benedikt XVI.
An die neuen Rekruten und deren Eltern, aus Anlass der Vereidigung
Sala Clementina, Montag, 7. Mai 2012
Sehr geehrter Herr Kommandant, hochwürdiger Herr Gardekaplan, meine Herren Offiziere, liebe Schweizergardisten, verehrte Gäste, liebe Brüder und Schwestern!
Sehr herzlich begrüsse ich Sie alle. Insbesondere heisse ich die Rekruten willkommen, heute im Kreis ihrer Eltern, Verwandten und Freunde. Ebenso grüsse ich die offiziellen Repräsentanten aus der Schweiz, die zu diesem frohen Anlass gekommen sind. Ihr, liebe Gardisten, habt das Privileg, für einige Jahre im Herzen der Christenheit zu arbeiten und in der Ewigen Stadt zu leben. Eure Familienangehörigen und alle, die diese Festtage mit euch verbringen, haben die Teilnahme an der Feier der Vereidigung mit einer Wallfahrt zu den Gräbern der Apostel verbunden. Allen wünsche ich, dass sie hier in Rom die einzigartige Erfahrung der Universalität der Kirche machen und den Glauben stärken und vertiefen, vor allem in den Momenten des Gebets und in den Begegnungen, die diese Tage prägen.
Mut und Glaube der Schweizergarde
Ein Interview mit dem Kaplan der Päpstlichen Schweizergarde am Tag der Eidablegung von 26 Rekruten
Vatikanstadt, 7. Mai 2012, zenit.org
In der Aula Pauls VI. im Vatikan wurde am Sonntagvormittag die Eidablegung von 26 Rekruten der Päpstlichen Schweizergarde gefeiert.
Vor den Kardinälen, Bischöfen, Exponenten des Diplomatenkorps des Heiligen Stuhls und der Vertretung des Papstes, dem Stellvertretenden Staatssekretär Msgr. Giovanni Angelo Becciu, legten die neuen Gardisten feierlich den Eid auf die Fahne der Schweizergarde ab.
Kunst und Kirche vereint im Dienst am Herrn
Sakrale Kunst und die Pflicht, die Glaubenswahrheit darzustellen
Rom, 07. Mai 2012, zenit.org
Am vergangenen Gründonnerstag, dem 5. April, hielt der Heilige Vater im Rahmen der Chrisam-Messe eine wichtige Predigt, von der ich gerne einige Passagen und Argumente wörtlich wiederaufnehmen möchte. Obwohl die Predigt hauptsächlich an den Klerus gerichtet war, nehmen die Argumente aufgrund ihrer Kraft und Dringlichkeit auf die ganze Kirche Bezug und daher auch auf die Künstler und all jene, die, ob als Priester oder Laien, im grossen Bereich der sakralen Kunst wirken. Ich werde vor allem den Papst selbst mit seinen Gedanken zu Wort kommen lassen und lediglich jeweils einige Kommentare hinzufügen, um seine Worte auf den Bereich der sakralen Kunst anzuwenden.
Die Schweizergarde im Vatikan
6. Mai: Die Vereidigung der neuen Rekruten
Der 6. Mai, der Tag des „Sacco di Roma“ (Plünderung Roms), ist ein Datum, das für die Schweizergarde im Vatikan eine ganz besondere Bedeutung hat und gleichzeitig eng mit der Geschichte der Kirche verknüpft ist, da es mit dem Blut von 147 ihrer Söhne geschrieben worden ist. 1527 bedeutete dieses Datum Tod, heute bedeutet es Leben, denn jedes Jahr leisten an diesem Tag die neuen Rekruten ihren feierlichen Eid. Es ist eine eindrucksvolle Feier, die in einem besonderen Rahmen, dem Cortile di San Damaso (Damasushof), stattfindet und der wichtige Persönlichkeiten des Vatikans beiwohnen. Hunderte von Personen nehmen daran teil, politische und militärische Vertreter der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Verwandte, Freunde und Sympathisanten. Die Garde, vom Kommandanten bis zum Hellebardier, tritt in Galauniform an und zieht die Blicke aller auf sich: Das Musikkorps mit seinen ausgezeichneten Trommlern bekommt einen langen Applaus. Der Kaplan der Garde liest den ungekürzten Text des Eides vor:




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