Frankreich: Kirche erwägt Rechtsmittel gegen Sterbehilfe
Schon im Vorfeld sorgte der Gesetzesentwurf, der ein Recht auf Sterbehilfe schaffen sollte, für Diskussionen, jetzt wurde er am Mittwochabend in Paris durch die französische Nationalversammlung endgültig verabschiedet. Während der gesamten vierjährigen Debatte hatte sich die katholische Kirche klar gegen diesen Text ausgesprochen

Quelle
Bischof Matthieu Rougé im Interview: Immer mehr Erwachsenentaufen und ein eigenes Konzil
Frankreich legalisiert Sterbehilfe nach hartnäckigem Vorgehen im Parlament
Hl. Erzengel Michael (70)
Jean-Charles Putzolu und Christine Seuss – Vatikanstadt
Sofort nach Verabschiedung des Gesetzes über das Recht auf Sterbehilfe hatte sich die französische Kirche in einer Erklärung von Mittwochabend kritisch geäußert. Der Bischof von Nanterre, Matthieu Rougé, ist Sprecher der Französischen Bischofskonferenz für Fragen des Lebensendes. Er betonte im Gespräch mit Radio Vatikan, dass die durch den Vorsitzenden und die beiden stellvertretenden Vorsitzenden der Bischofskonferenz unterzeichnete Erklärung sowohl die Trauer als auch Sorge der Kirche über die Entwicklung zum Ausdruck bringe:
Wen wir brauchen, wen wir nicht brauchen *UPDATE
Fast schlagartig haben die Österreicher Anno 1970 beschlossen auszusterben
10. Dezember 2012, Autor: Andreas Unterberger
Fast schlagartig haben die Österreicher Anno 1970 beschlossen auszusterben. Die statistische Kurve der Kinder pro Frau fiel wie ein Stein von weit über 2 auf 1,4 und hält seither mit nur kleinen Schwankungen bei diesem Wert. Das klingt harmloser, als es ist. Denn am Ende des 21. Jahrhunderts werden die Nachfahren jener Österreicher des Jahres 1970 nur noch zwischen zehn und zwanzig Prozent des einstigen Wertes zählen. Und das ist mehr als beklemmend – zumindest für jene, die noch eine innerliche Bindung an dieses Land haben.
Südkorea
Bischöfe wünschen sich Seligsprechung des verschwundenen Hong Yong-ho

Mehr als 200 koreanische Märtyrer stehen zur Seligsprechung an/Übersetzung
Koreanische Märtyrer – Seligsprechungsfortschritt
Die Bischöfe von Südkorea wünschen sich eine Seligsprechung des „verschwundenen“ Bischofs von Pjöngjang, Francis Borgia Hong Yong-ho. Dieser und seine 80 Begleiter sind während der Verfolgung durch den nordkoreanischen Diktator Kim Il-sung verschollen, jedoch nie für tot erklärt worden. Das Verschwinden von Yong-ho und seiner Begleiter – die meisten Priester und Ordensleute – gelte in Südkoreas Kirche seitdem als trauriges Mahnmal der Verfolgung durch religiösen Hass und Gewalt, schreibt der römische Pressedienst Asianews. Es sei nicht auszuschliessen, dass der Geistliche in einem Umerziehungslager inhaftiert sei. Eine Seligsprechung des Bischofs würden die Bischöfe Südkoreas als einen wichtigen Schritt der Solidarität mit den leidenden Christen in Nordkorea werten, schreibt Asianews weiter.


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