Zeitzeichen

Nach “altbewährtem” Muster

Antwort des Administrators

Es ist immer dasselbe Muster. Ein Satz wird aus einem Dokument genommen und sehr zur Freude sämtlicher Kirchenhasser ein vermeintlich positives Konstrukt kreiert. Wo z. B. war in einem der unzähligen Dokumenten gegen den Fastenhirtenbrief des Bistums Chur zu lesen, dass der völlig ungerechtfertigt angegriffene Bischof sagte: “Auch möchte ich auf die Möglichkeit hinweisen, ein Ehenichtigkeitsverfahren durchzuführen. Selbstverständlich geht es hier nicht um eine Form der Ehescheidung, sondern darum, von vornherein ungültige Eheschliessungen zu erkennen und so den Betroffenen eine kirchliche Eheschliesssung zu ermöglichen”. Oder eine weitere Aussage: “Denn in gewissen Fällen ist es nicht nur erlaubt, sondern unvermeidbar, dass eine Trennung erfolgen muss”. Wo erfährt der Gläubige etwas darüber, dass der Bischof gerade die Seelsorger unmissverständlich aufforderte, die Ehen besser vorzubereiten.

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Eine hochmütige Heuchelei

“Es gibt noch jemanden über dem Bischof”

Es wird eine Zeit kommen, da sie die gesunde Lehre nicht mehr ertragen können. Sie werden nach eigenen Gelüsten Lehrer um Lehrer suchen, die das sagen, was den Ohren schmeichelt, und so werden sie das Ohr von der Wahrheit abwenden und den Fabeleien zuwenden. 2.Tim. 4, 3-4

Wer, von all den Kritikern an Bischof Huonder hat in den letzten vier Jahrzehnten nur ein einziges Wort der Teilnahme zum dramatischen Geschehen um die über 50% der geschiedenen Ehen und ihre Betroffenen verloren?

Medienspiegel

Sind Kinder nur Kostenfaktor und Karrierekiller?

Österreichs Steuersystem diskriminiert Familien

…doch die Kanzlerpartei SPÖ schmettert Steuererleichterungen stets ab

Die Tagespost, 05.03.2012,  von Stephan Baier

Nicht immer ist politische Berechenbarkeit ein Vorteil. In Österreich etwa könnte man darauf wetten: Immer wenn die christdemokratische ÖVP die Familien steuerlich entlasten will, sagt die SPÖ “njet”. Zuletzt, als Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) anregte, den Unterhalt für Kinder “praktisch steuerfrei” zu stellen. Die Absage des Koalitionspartners kam postwendend. Lob dagegen vom Österreichischen Familiennetzwerk, das seit langem für eine steuerliche Entlastung der Familien wirbt: “Die erforderliche Steuerfreistellung eines durchschnittlichen Unterhaltsbedarfs soll mit Freibeträgen für Kinder und den nicht erwerbstätigen Partner sichergestellt werden”, erklärt der österreichische Familienforscher Andreas Kresbach gegenüber dieser Zeitung. So könnten “endlich auch diejenigen Familien angemessen steuerlich entlastet werden, die in Österreich bisher die Rechnung für ein allzu gleichmacherisches System bezahlt haben”.

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Die Plage “Vaticanleaks” dürfte noch ein wenig weiterwüten

Zielscheibe ist Kardinal Bertone

Bei der Dokumentenflucht aus dem Vatikan geht es nicht um den Glauben oder die Moral, sondern um Ränkespiele

Rom, Die Tagespost, 02.03.2012, von Guido Horst

Es geht nicht um den Kurs der Kirche, es geht nicht um den Papst. Es geht auch nicht um besondere Initiativen, wie das anstehende “Jahr des Glaubens”, oder um kirchenpolitische Projekte wie die Aussöhnung mit der schismatischen Pius-Bruderschaft. Erst recht haben “katholische Knackfragen” wie die traditionsgerechte Auslegung des Zweiten Vatikanums, die zum nahenden fünfzigsten Jahrestag der Eröffnung des Konzils immer spürbarer auf die Agenda des kirchlichen Lehramts rückt, nichts mit dem zu tun, was derzeit die italienischen Medien beschäftigt, wenn es um die römische Kurie und die Machtspielchen hinter den Leoninischen Mauern geht.

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Wenn die Hl. Katharina für Kirchenideologie missbraucht wird

Das ZdK stellt wieder einmal Forderungen auf, die sich gegen Rom richten

Zerstörungswut? (Anm. Redaktion)

Am Gedenktag der Hl. Katharina von Siena soll der “Tag der Diakonin” begangen werden. Kleines Detail: Der Tag entfällt dieses Jahr in der Liturgie

Bonn-München-Stuttgart, kath.net, 15.02.2012

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken möchte am kommenden 29. April einen “Tag der Diakonin” begehen und möchte dazu den Gedenktag der Heiligen Katharina von Siena verzwecken. “An diesem Tag sollten wir die Frage des Diakonats der Frau mit eigenen Veranstaltungen lebendig halten”, erklärt dazu Alois Glück, Präsident des ZdK. Im Herbst des vergangenen Jahres die ZdK-Vollversammlung dafür bereits das Ok gegeben. Die Idee stammt vom “Katholische Deutsche Frauenbund”. Die Kirchenleitung in Deutschland ist über das Anliegen wenig begeistert.

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Der aggressive Säkularismus ist kein Mythos

Aggressiver Säkularimus kein Mythos sondern Realität

David Quinn, einer der führenden katholischen Journalisten Irland: Aggressiver Säkularismus beginne nicht erst dort, wo die Religionsausübung wie unter Stalin und Mao direkt behindert werde.

Dublin, kath.net/CWN/jg, 1.März 2012

Der aggressive Säkularismus, der die Religion aus dem öffentlichen Leben verbannen will, ist kein Mythos, sondern Realität. Das schreibt David Quinn, Vorsitzender des katholischen Iona Institutes in einem Gastkommentar im “Irish Catholic”.

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Impulse in der Fastenzeit

Was ist uns noch heilig?

‘Ecce homo’ – Noch eine ‘Kunst’-Aufregung in der Diözese Innsbruck

Im Innsbrucker Stift Wilten sorgt eine umstrittene Skulptur für Aufregung bei Gläubigen – Begleitet wird dies mit einem Glaubenskurs von Roman Siebenrock, Unterzeichner des antirömischen Theologen-Memorandums.

Innsbruck, kath.net, 1. März 2012

Nach der Aufregung rund um einen Fotoinstallation im Innsbrucker Dom berichten Gläubige aus der Diözese Innsbruck jetzt auch von einer merkwürdigen Skulptur vor der Stiftskirche Wilten, die bei einigen Gläubigen für Unmut sorgt.

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