Sozialethiker Ockenfels kritisiert neue Sinus-Studie
Das Geld für solche Studien sollte besser für konstruktive Medienarbeit eingesetzt werden
Die “wissenschaftsgläubigen Theologen” würden leichtfertig Begriffe, Kategorien und Methoden übernehmen, mit denen die religiöse Realität kaum erfasst werden könne.
Würzburg, kath.net/KNA, 25. Januar 2013
Der Trierer Sozialethiker Wolfgang Ockenfels hat die neue Sinus-Studie über die Lage der katholischen Kirche in Deutschland kritisiert. Die “wissenschaftsgläubigen Theologen” würden leichtfertig Begriffe, Kategorien und Methoden übernehmen, mit denen die religiöse Realität kaum erfasst werden könne, sagte der Dominikanerpater der in Würzburg erscheinenden “Tagespost” (Samstag). Zugleich wies er darauf hin, dass das “Sinus-Milieu-Modell” auch innerhalb der Soziologenzunft umstritten sei.
Schluss mit teuren und sinnlosen Studien!
Ein Gebot der Stunde:
Teure kirchliche Studien einsparen, das Geld den Armen geben und sich ums kirchliche Kerngeschäft kümmern:
Mission – Ein Kommentar von Roland Noé
Stuttgart, kath.net/rn, 24. Januar 2013
“Alle Jahre wieder kommt das Christuskind”, singen Katholiken in der Weihnachtszeit. Alle paar Wochen werden die Katholiken in letzter Zeit mit Studien konfrontiert, die meist dazu auch noch mit nicht wenigen Kirchensteuergeldern finanziert werden. So auch wieder zuletzt am vergangen Mittwoch und auch am heutigen Donnerstag.
Schweizerisches Katholisch
Katholisch?
Zunehmend eine Fremdsprache für viele Menschen. Noch fremder ist das schweizerische Katholisch.
Wird zum Beispiel die Stelle einer “pfarreibeauftragten Bezugsperson” ausgeschrieben, weiss wohl nur der hiesige katholische Connaisseur: Da wird jemand gesucht, der zwar nicht Chef genannt werden darf, aber in der Pfarrei für Dinge zuständig ist, die Chefsache sind. Die Führung des Seelsorgeteams zum Beispiel.
Algerien: Die Angst und die Scham
Die Geiselnahme auf dem Gasfeld In Amenas in Süd-Algerien und die Befreiungsaktion
Die Geiselnahme auf dem Gasfeld In Amenas in Süd-Algerien und die Befreiungsaktion durch das algerische Militär haben mindestens 67 Todesopfer gefordert. Die Regierung in Algier sprach am Montag von 37 getöteten Geiseln, alle bis auf einen waren westliche Ausländer. Zusätzlich kamen 29 islamistische Terroristen ums Leben, fast alle aus arabischen Staaten. Als Reaktion auf das Drama hat das Militär am Dienstag eine strengere Kontrolle der Grenze zu Mali angekündigt, von wo die Terroristen kamen. Der Comboni-Missionar Jan Heuft lebt seit 43 Jahren in Algerien. Radio Vatikan fragte ihn nach seiner Sicht auf das Drama von In Amenas:
Künftiger Bischof von Dresden-Meissen entsetzt über Norbert Lammert
Kirche stärker an Aufrechterhaltung des Geschäftsmodell interessiert als an Vermittlung von Glaubensinhalten?
Der Bundestagspräsident behauptete, dass die Kirche stärker an der Aufrechthaltung ihres Geschäftsmodells interessiert zu sein scheine als an der Vermittlung von Glaubensinhalten – Designierter Dresdner Bischof Heiner Koch ist entsetzt
Düsseldorf, kath.net, 19. Januar 2013
Der künftige Bischof von Dresden-Meissen, Heiner Koch, hat sich im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden “Rheinischen Post” entsetzt über eine umstritte Anti-Kirchen-Äusserung von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) geäussert.
Ein offenes Wort
“Das ist mein Ziel: Dass wir über Missbrauch sprechen
…..nicht nur über Missbrauch in der Kirche.”
Ein Gastkommentar von Josef Bordat
Berlin, kath.net/Jobo 72, 16. Januar 2013
Wer es heutzutage wagt, beim Thema Kindesmissbrauch auch nur ein gutes Haar an der Kirche zu lassen, steht schnell im Abseits. Das ist O.K. Was ich aber in den letzten Tagen an Vorhaltungen zu hören und zu lesen bekommen, weil ich mal ein paar Fakten genannt habe, ist nicht mehr O.K., sondern tut mir grob Unrecht.
Gastkommentar: Was zur DNA der Kirche gehört
Von Generalvikar Martin Grichting
Die Tagespost, 14. Januar 2013
Mit der “Pfarrei-Initiative” bekennen sich 490 katholische Kirchenmitarbeitende in der Deutschschweiz zu Verhaltensweisen, die der weltkirchlichen Lehre widersprechen. Laien, nicht geweihte Personen also, wollen Sakramente spenden und fordern das Frauenpriestertum sowie die Abschaffung des Zölibats. Auch wenn diese Initiative als Basisbewegung dargestellt wird: Sie kommt nicht aus dem Kirchenvolk, sondern von Mitarbeitern, die ein Problem haben mit theologischen Vorgaben der Weltkirche. Es geht also weniger um Reform als um Kompetenzen.


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