Zeitschriften/Magazine

Ein Garten im Grab?

Golgotha -Neue archäologische Funde scheinen den Bericht des Evangelisten Johannes zu bestätigen. Statt einer kargen Erhebung hat es sich bei Golgotha wohl um einen grünen Ort gehandelt

Quelle
Golgota – Wikipedia

13.04.2025

José García

In den altehrwürdigen Gemäuern der Grabeskirche brachte ein Forscherteam unter der Leitung von Francesca Romana Stasolla, Professorin an der Universität La Sapienza in Rom, Spuren einer antiken Gartenanlage ans Licht – eine bemerkenswerte Entdeckung, die die biblische Überlieferung in neuem Licht erscheinen lässt. Stasolla ist Mitglied der Päpstlichen Römischen Akademie für Archäologie und des wissenschaftlichen Beirats des Italienischen Zentrums für Studien des frühen Mittelalters in Spoleto. Die Entdeckung stützt die Berichte der Evangelien über einen Garten am Ort der Kreuzigung und Grablegung Jesu: “Es war aber an der Stätte, wo er gekreuzigt wurde, ein Garten und im Garten ein neues Grab, in das noch nie jemand gelegt worden war” (Joh 19, 41).

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“Ich bin ein hoffnungsloser Romantiker”

Äthiopischer Prinz und Bestsellerautor: Prinz Asfa-Wossen Asserate ist ein spannender “Weltchrist”. Ein Gespräch über seinen Glauben

Quelle
Prinz Asfa-Wossen Asserate

11.04.2025

Esther von Krosigk

Die Herkunft aller Menschen geht auf Adam und Eva zurück – doch wessen Vorfahren in direkter Linie finden sich schon im Alten Testament verzeichnet? Prinz Asfa-Wossen Asserate hat eine solche biblische Abstammung vorzuweisen, die mit dem Besuch der Königin von Saba bei König David vor 3.000 Jahren ihren Anfang nahm. Die beiden Herrscher fanden nämlich großen Gefallen aneinander und zeugten Menelik I., der die Salomonische Dynastie in Äthiopien begründete. Prinz Asfa-Wossen Asserate, Bestseller-Autor und Unternehmensberater, ist Großneffe des letzten äthiopischen Kaisers Haile Selassie, der beim Staatstreich 1974 durch die Militärjunta abgesetzt wurde. Im Interview spricht Prinz Asfa-Wossen Asserate, der seit Jahrzehnten in Frankfurt lebt und inzwischen Deutscher ist, über veganes Fasten, die Muttergottes als Taufpatin und wen er aus seiner langen Ahnenreihe am meisten bewundert.

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Die Politik der radikalen Alten

Früher galt mit Konrad Adenauer: “Keine Experimente!” Heute gilt mit Trump und Putin: “Zum Teufel mit der alten Weltordnung!

Quelle

11.04.2025

Marc Stegherr

Das Alter galt bisher als Abschnitt der Reife, der Vernunft, der Weisheit. Man überblickt ein langes Leben, kann den Jungen raten, ihren Übereifer bremsen.

Von wegen “Alte weise Männer”

Irgendwann schlich sich das abfällige Urteil ein, gerade alte weiße Männer seien an vielem, wenn nicht allem schuld. Sieht man sich nüchtern um, sind es nicht die alten und weisen, sondern die alten Männer, die um jeden Preis jugendlich sein wollen, die die Probleme verursachen.

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Die Macht der Milliardäre

Tech-Mogule vom Typus Elon Musk scheinen Geld und Macht auf nie dagewesene Weise in sich zu vereinen. Manche sehen sie als politische Heilsbringer. David Engels fragt: Zu Recht?

Quelle
Mammon

10.04.2025

David Engels

Wir leben heute in einer Ordnung, die am besten als “Milliardärssozialismus” bezeichnet werden kann: Glaube, Tradition, Familie, Heimat – allesamt sind sie bis auf wenige Spurenelemente aus der gelebten Gesellschaft verschwunden; selbst die vielberufene “Demokratie” ist wenig mehr als ein Ausführungsorgan für Entscheidungen geworden, die längst anderswo gefällt werden. Die wahre Macht liegt in den Händen jener, die reich genug sind, nicht nur die Massenmedien zu steuern, sondern durch ihre Beteiligung an den großen Korporationen, Funds und Holdings auch einen Gutteil des Volksvermögens zu kontrollieren – und die zudem durch ihr Monopol an verschiedenen Formen von “Big Tech” faktisch die strategische Zukunft ganzer Erdteile in ihren Händen halten.

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Katholischer Priester: Über 17.000 Kinder im Gaza-Krieg getötet

Gaza-Stadt – Gabriel Romanelli beklagt die dramatische Lage im Gazastreifen. Trotzdem hat der Pfarrer die Hoffnung nicht aufgegeben

Quelle

10.04.2025

Meldung

Nach Angaben des Geistlichen Gabriel Romanelli sind bislang mehr als 17.000 Kinder im Gaza-Krieg ums Leben gekommen. “So viele Kinder wurden bislang getötet, das ist einfach schrecklich”, beklagt der Pfarrer der katholischen Gemeinde “Heilige Familie” in Gaza-Stadt gegenüber dem katholischen Hilfswerk “Kirche in Not” (ACN). Dies geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Pressemitteilung der Hilfsorganisation hervor.

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Johannes Paul II. – Maria, Münzen und Medaillen

Wer ins polnische Częstochowa reist, will meist die Schwarze Madonna von Jasna Góra sehen. Doch auch am Rande der Stadt wartet eine Sehenswürdigkeit: ein Johannes-Paul-II.-Museum

Quelle
Kunstausstellung & Museum des Hl. Johannes Paul II. – Nationalheiligtum Unserer Lieben Frau von Tschenstochau
Tschenstochau
Polen – Wikipedia

06.04.2025

Sebastian Ostritsch

Wer Sehnsucht nach einem Lebensgefühl hat, das es so in Deutschland nicht mehr gibt – mit pünktlichen Zügen, europäischem Straßenbild und öffentlicher Ordnung –, der kann einfach nach Polen fahren und dort diese abendländischen Vorzüge genießen. Nach der Überwindung der sozialistischen Misswirtschaft scheint das Land inzwischen auch die Früchte des Kapitalismus zu ernten, was sich nicht zuletzt in glänzenden Einkaufszentren und renovierten Häuserzügen zeigt. Doch vor allem spirituell ist Polen für Katholiken eine Reise wert.

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Streiter für die Soziallehre

Nachruf: Er war viele Jahre Vorsitzender des Bundes Katholischer Unternehmer und gründete “Ordo Socialis” mit, nun ist Cornelius G. Fetsch im Alter von 89 Jahren gestorben

Quelle
BKU trauert um Ehrenvorsitzenden Cornelius G. Fetsch – Bund Katholischer Unternehmer (BKU)
Ordo socialis – christlich, sozial, weltweit
Ordo Socialis (Verein) – Wikipedia
Bund Katholischer Unternehmer (BKU)
Enzyklika ‘Centesimus annus’

10.04.2025

Sebastian Sasse

Als Cornelius G. Fetsch im Jahre 2017 den Joseph-Höffner-Preis verliehen bekam, berichtete Lothar Roos, Gründungsvorsitzender der Höffner-Gesellschaft und emeritierter Professor für Christliche Gesellschaftslehre an der Uni Bonn, von einem Ereignis, das für das Engagement des Geehrten im Sinne der katholischen Soziallehre typisch war: “Anlässlich seines 40-jährigen Bestehens unternahm der BKU im Sommer 1989 eine ‘Jubiläumswallfahrt’ nach Rom.

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