Zeitschriften/Magazine

Auch ein Tag des Versagens

Vor einem Jahr überfiel die Hamas das Land mit dem besten Geheimdienst der Welt. Seither breitet sich das Leid in und um Israel herum immer weiter aus

Quelle
2.Mose 3,5 :: ERF Bibleserver
Papst ruft Fasten- und Gebetstag für Frieden aus

07.10.2024

Stephan Baier

Der 7. Oktober ist ein Tag der Trauer und des Erinnerns: Vor genau einem Jahr fielen Terroristen der sunnitisch-palästinensischen Hamas über Israel her, ermordeten 1.205 Menschen und verschleppten 251 als Geiseln in den Gazastreifen. Seither dauert das Leid nicht nur an, sondern hat sich ausgeweitet: Es leiden die Geiseln, ihre Angehörigen und jene der Opfer, die aus dem Norden Israels vertriebenen und geflohenen Israelis, aber auch die Zivilbevölkerung im Gazastreifen wie im Libanon. Das Böse hat sich ausgebreitet – und es scheint keinen Halt, keine Grenze mehr zu finden.

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Apokalypse now? **UPDATE

Papst Franziskus empfiehlt den Roman “Der Herr der Welt” von Robert Hugh Benson

apokalypse now*Der Herr der Welt : Robert Hugh Benson (55)
**Apokalypse
Der Katechon ist tot. Sein Erbe lebt
Nicht “mit dem Leben spielen”: Papst Franziskus verurteilt Euthanasie und Abtreibung (catholicnewsagency.com)

Rom, Vatican Magazin, Titel-Thema 3/2015

Papst Franziskus empfiehlt den Roman “Der Herr der Welt” von Robert Hugh Benson. Als Lehrstück für einen praktischen Atheismus, der unterschiedlichen Kulturen und Mentalitäten ein einheitliches Denken aufzwingt.

Von Guido Horst

Irgendwie hatte ich gar nicht mehr daran gedacht. Vor ewigen Zeiten – man schrieb das zwanzigste Jahrhundert und Deutschland war noch zweigeteilt – begleitete mich ein dicker Stapel der fotokopierten Seiten eines seltsamen Buchs: “Der Herr der Welt” von Robert Hugh Benson. Meine Aufgabe als Jung-Redakteur war damals, das vergilbte Deutsch einer alten Ausgabe des Schmökers in eine modernere Fassung zu bringen. Das sind so Aufgaben, die Verlagsleiter früher den jungen Kollegen mit ins Gepäck gaben, wenn diese in den Urlaub fuhren. So lag also “Der Herr der Welt” auf einem Campingtisch unter der heissen Sonne Sardiniens und erhielt von mir ein sprachliches Lifting, mit dem er dann auch 1990 im Würzburger Verlag Johann Wilhelm Naumann erschienen ist. Der Auftrag war erledigt, die Sache schnell vergessen.

Bis Franziskus kam.

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Mehr als ein Zellhaufen

Mehr als ein Zellhaufen: Wie wir konstruktiv über Abtreibung sprechen können

US-Bischöfe erklären Oktober zum “Monat der Achtung des Lebens” | Die Tagespost (die-tagespost.de)

Zwei Herzen, die schlagen – wörtlich und im übertragenen Sinn, das ist der Kernaspekt beim Thema Abtreibung: der Konflikt zwischen Mutter und Kind, zwischen Lebensrecht und Selbstbestimmungsrecht, manchmal auch zwischen Herz und Verstand. Wie können wir gut mit dieser Spannung umgehen? Kann man “Pro Life” und “Pro Woman” sein? Oder bedeutet Lebensschutz, sich nur für das Leben des ungeborenen Kindes zu interessieren? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt Sabina Scherer in empathischer Weise. Ohne negative Stereotype oder Klischees zu bedienen, ermöglicht dieses Buch sich eine eigene fundierte Meinung zu bilden.

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Der Nahe Osten steht am Rand des Abgrunds

Netanjahus Kriegsführung hat Israel keine Sicherheit, dem Nahen Osten keinen Frieden und der Welt nicht mehr Stabilität gebracht

Quelle

04.10.2024

Stephan Baier

Am Anfang stand ein feiges, hinterhältiges und durch nichts zu rechtfertigendes tödliches Attentat. Das sollte nicht ungesühnt bleiben; eine gezielte, harte und doch begrenzte Strafaktion wurde ins Auge gefasst. Dann jedoch setzte ein Dominoeffekt von Solidarisierungen auf beiden Seiten ein. Wenige Wochen später befand sich Europa im Ersten Weltkrieg. Was 1914 als dritter Balkankrieg gedacht war, wurde ungewollt zu einem Weltkrieg, der alle gekannten Kategorien sprengte.

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Unendlicher Kreuzweg des Libanon

Der Stellvertreterkrieg, den Israel und der Iran auf libanesischem Boden austragen, zerstört das “Land der Zedern” – einstmals das einzige arabische Land mit christlicher Mehrheit

Quelle
Humanitäre Situation von libanesischen Christen spitzt sich zu | Die Tagespost (die-tagespost.de)
Zedern des Herrn – Wikipedia
Libanon

04.10.2024

Stephan Baier

Israel und der Iran führen einen mörderischen Stellvertreterkrieg – nicht nur, aber vor allem – auf libanesischem Boden. Dabei enthauptet oder verfolgt das israelische Militär nicht etwa nur die Terrorstruktur der Hisbollah, sondern legt ganze Landstriche und Wohnviertel in Schutt und Asche. Leidtragend ist die libanesische Zivilbevölkerung, die in einem gescheiterten Staat seit Jahren unter unwürdigen Bedingungen zu überleben versucht und nun nicht weiß, wohin.

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Abtreibung nach Papst Franziskus und König Baudouin von Belgien

Leider sind wir nicht mehr an die Wahrheit von Begriffen gewöhnt, auch wenn sie so offensichtlich sind wie Kultur/Politik zugunsten des Lebens und Kultur/Politik zugunsten des Todes *UPDATE

Quelle
Kardinalstaatssekretär kritisiert UN wegen Förderung von Abtreibung und Gender-Ideologie
*Diplomatische Krise zwischen Brüssel und dem Vatikan  | Die Tagespost (die-tagespost.de)

2. Oktober 2024

Von

“Eine Abtreibung ist Mord, ein Mensch wird getötet”, sagte der Papst nach seiner Rückkehr von seiner jüngsten Apostolischen Reise nach Belgien, die am 29. September endete. Wir hatten also Gelegenheit, Worte der klaren Wahrheit über ein absolut unwiderlegbares Prinzip zu hören, und der Papst hat dabei Worte gebraucht, ohne Gefahr zu laufen, dass es zu Zweideutigkeiten kommt: “Die Ärzte, die sich dafür einsetzen, sind, wenn ich das so sagen darf, Mörder”. “Darüber kann es keine Diskussion geben”, denn “die Wissenschaft sagt Ihnen, dass im Monat der Empfängnis alle Organe bereits vorhanden sind… Du tötest einen Menschen.”

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Die “heiße Kartoffel” des Vatikans: der Frauendiakonat

Listenreich will die römische Glaubensbehörde das Thema umschiffen: mit einem Blick auf große Frauengestalten der Kirche


Grosse Frauengestalten

04.10.2024

Guido Horst

Während die römische Bischofssynode in den für ihre Teilnehmer qualvollen Rede-, Hör- und Betmodus übergegangen ist, hat Kardinal Victor Manuel Fernández gleich am Anfang des dreiwöchigen synodalen Marathons zumindest den Berichterstattern und Beobachtern ein kleines Zückerchen gereicht. Die Synode tagt hinter verschlossenen Türen. Aber die Redebeiträge bei der Eröffnung am Mittwoch wurden zumindest schriftlich an die Öffentlichkeit weitergereicht.

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