Ukraine

Ukraine: Selenskyj lädt Leo XIV. ein

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky hat dem neuen Papst Leo XIV. für seine Friedensbotschaft gedankt – und um Unterstützung des Vatikans gebeten, damit die von Russland deportierten ukrainischen Kinder zu ihren Familien zurück können

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Vatikansprecher Matteo Bruni bestätigte ein Telefonat Selenskyjs mit dem neuen Papst; allerdings sagte er nicht, wer wen angerufen hat. Der ukrainische Präsident berichtete, er habe mit Leo XIV. telefoniert und ihn in sein Land eingeladen. Das teilte Selenskyj am Montagmittag in den sozialen Medien mit. Das Gespräch sei „sehr herzlich und wirklich substantiell“ gewesen, so der Präsident.

Er habe den Papst eingeladen, der Ukraine einen apostolischen Besuch abzustatten, schrieb er. Und: „Ein solcher Besuch würde allen Gläubigen und unserem ganzen Volk echte Hoffnung bringen.“ Er habe Leo XIV. für seine Unterstützung der Ukraine und des gesamten Volkes gedankt. Weiter hieß es: „Wir schätzen seine Worte über die Notwendigkeit eines gerechten und dauerhaften Friedens für unser Land und die Freilassung der Gefangenen sehr.“

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Leo XIV.: „Nie wieder Krieg!“

Papst Leo XIV. fordert einen gerechten Frieden für die Ukraine, die Freilassung der Gefangenen und die Rückführung der von Russland entführten Kinder zu ihren Familien

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Manfred Lütz zu Papst Leo XIV. | 09.05.25

11.05.2025

Meldung

Einen „echten, gerechten und dauerhaften Frieden“ für die Ukraine hat Papst Leo XIV. am Sonntagmittag auf dem römischen Petersplatz gefordert. Am Ende seines ersten „Regina Caeli“-Gebets auf der Mittelloggia der St.-Peters-Basilika erinnerte der neue Papst vor 100.000 Gläubigen an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren, aber auch an die Warnungen seines Vorgängers vor einem dritten Weltkrieg, der „in Stücken“ geführt werde. Leo XIV. appellierte an die führenden Politiker weltweit: „Nie wieder Krieg!“

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USA: Ukrainer werben für Wahrheit

In Trumps USA herrscht ein neues politisches Klima. Auch die Unterstützung der Ukraine schien immer wieder fraglich. In Washington werben Vertreter der ukrainischen Glaubensgemeinschaften für ihr Land – und machen auf russische Verbrechen aufmerksam

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Amnesty beklagt globale Menschenrechtskrise: „Epochaler Bruch“ – Vatican News
Inmitten der Kriegswirren weigern sich Ordensschwestern und Priester wegzugehen: „Wir können nirgendwo anders sein.“ | ACN International
Ukrainischer Bischof befürchtet Einzug von Priestern zum Frontdienst – DOMRADIO.DE

Führende Vertreter der ukrainischen Glaubensgemeinschaften haben sich mit dem Vorsitzenden der US-amerikanischen Bischofskonferenz getroffen. Sie bedankten sich für die Unterstützung der Ukraine durch die USA – aber warnten zugleich, im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine „auf der Seite der Wahrheit“ zu stehen.

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Wahlen in der Ukraine können den Krieg nicht beenden

Ukrainische Präsidentschafts- und Parlamentswahlen, wie Trump und Putin sie wünschen, sind in naher Zukunft unrealistisch

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Walerij Saluschnyj – Wikipedia

02.05.2025

Andreas Umland

Zu den Ungereimtheiten des neuen amerikanischen Ansatzes zum russisch-ukrainischen Krieg gehört die Annahme, baldige Wahlen in der Ukraine könnten hilfreich oder gar entscheidend sein für eine Beendigung der Kämpfe. Die Behauptung, dass ein schneller Wechsel an der Spitze der Ukraine, also ein neuer Präsident, zur Erreichung des Friedens beitrage, findet nicht nur in Moskau, sondern auch in Washington Befürworter. Diese Akteure halten ein solches Szenario für plausibel, obwohl ein politischer Wandel in der Ukraine angesichts der Realitäten vor Ort in naher Zukunft unwahrscheinlich ist.

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Der Kriegsverbrecher wird belohnt

Für eine Kapitulation braucht die Ukraine den US-Präsidenten nicht. Trumps Forderung, die Krim Russland zu überlassen, beschädigt nicht nur die Ukraine, sondern das Völkerrecht

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Was lehrt die Kirche über die Hölle?

28.04.2025

Stephan Baier

Einen Präsidenten, der selbstständig Teile des Staatsgebietes seines Landes an einen Nachbarstaat übereignen kann, nennen wir Diktator. Insofern ist die Idee Donald Trumps, der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj müsse einer Abtretung der Krim an Russland nur zustimmen, absurd. Und sie wirft ein Licht auf Trumps eigenes Staats- und Rechtsverständnis. Nein, Präsident Selenskyj kann überhaupt keine Gebiete der Ukraine selbstherrlich und alleine an die Russische Föderation übereignen. Dazu bedürfte es einer Volksabstimmung und einer Verfassungsänderung, denn die Ukraine ist – im Gegensatz zu Russland – ein demokratischer Rechtsstaat.

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Schewtschuk: Treffen zwischen Trump und Selenskyj war „bewegend“

Mit dem kurzen Gespräch zwischen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj am Samstag hat ein bewegendes Treffen vor dem Grab des Apostels Petrus stattgefunden. In seiner wöchentlichen Videobotschaft zur 167. Kriegswoche sprach Swjatoslaw Schewtschuk, Großerzbischof von Kyiv, über die besondere Bedeutung dieses Moments

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Vatikan: Trump und Selenskyj vereinbaren Fortführung von Verhandlungen

Mario Galgano – Vatikanstadt

Schewtschuk, Oberhaupt der ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, bezog sich in besonderer Weise auf das Zusammentreffen von US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj am Rande der Beerdigung von Papst Franziskus am Petersdom. „Rom und das Grab des Apostels Petrus sind zur Hauptstadt der Welt geworden, wo sich mehrere Staatsoberhäupter und Hunderttausende von Menschen versammelt haben“, bemerkte der Großerzbischof.

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Trump und Selenskyj – Fortführung von Verhandlungen

Vatikan: Trump und Selenskyj vereinbaren Fortführung von Verhandlungen – Ein unerwarteter Haken päpstlicher Diplomatie: Am Rand des Requiems für Papst Franziskus auf dem Petersplatz fanden US-Präsident Trump und der ukrainische Präsident Selenskyj kurz die Gelegenheit, miteinander zu sprechen. Auch der französische Präsident Macron und Englands Premier Starmer gesellten sich dazu

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und US-Präsident Donald Trump haben sich kurz vor der Beerdigungsmesse von Papst Franziskus im Petersdom getroffen. Das Weiße Haus bezeichnete das 15-minütige Treffen als „sehr produktiv“; Selenskyj nannte es später „sehr symbolisch“ mit dem „Potenzial, historisch zu werden“, sollte man „gemeinsame Ziele erreichen“.

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