Applaus für den Frieden
Die auf dem Petersplatz versammelte Menge zeigt beim Requiem für Franziskus den Großen dieser Welt, dass sie sich nach einem Schweigen der Waffen sehnt


Quelle
Ein Papst des Respekts und der Brüderlichkeit | Die Tagespost
26.04.2025
Zum ersten Mal brandete in der Menge auf dem Petersplatz während der Predigt des Kardinaldekans starker Applaus auf, als Kardinal Giovanni Battista Re den verstorbenen Papst als unermüdlichen Mahner zum Frieden würdigte. Staats- und Regierungschefs aus aller Welt hörten zu, wie der 91-jährige Kardinal daran erinnerte, dass Franziskus „unermüdlich seine Stimme erhoben“ hat, „um Frieden zu erbitten und zur Vernunft aufzurufen, zu ehrlichen Verhandlungen, um mögliche Lösungen zu finden“, da der Krieg „für alle immer eine schmerzhafte und dramatische Niederlage“ sei.
Russischer Metropolit Antonij nimmt an Papst-Begräbnis teil
Für die russisch-orthodoxe Kirche nimmt der Leiter ihres Außenamtes, Metropolit Antonij, an der Trauerfeier für den verstorbenen Papst Franziskus am Samstag teil. Er traf bereits in Rom ein und sprach am Donnerstagabend mit dem russischen Vatikanbotschafter Iwan Soltanowski
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Quelle
Metropolit Antonij: Das Licht der Auferstehung Christi gibt uns segensreiche Kraft für unseren Lebensweg
Diözese Cherson/Übersetzung
The Return – Die Rückkehr – Wikipedia
Ukraine (821)
Papst Franziskus Kuba
Das teilte Antonijs Büro in Moskau laut Katholischer Nachrichten-Agentur mit. Der russische Geistliche war im Januar 2023 auch bei der Begräbnismesse für Benedikt XVI. (2005-2013) gewesen.
Die Beziehungen zwischen der russisch-orthodoxen und der katholischen Kirche hatten sich angesichts des russischen Krieges gegen die Ukraine verschlechtert. Franziskus hatte den Moskauer Patriarchen Kyrill I. in einem Videotelefonat im März 2022 gewarnt, er müsse aufpassen, nicht zum „Staatskleriker“ und „Ministranten“ des russischen Präsidenten Wladimir Putin zu werden. Die Beziehungen zum Vatikan seien „praktisch eingefroren“, hatte Antonij im Oktober 2022 gesagt. Franziskus empfing den russisch-orthodoxen Metropoliten anschließend jedoch mehrfach im Vatikan, zuletzt im Juli 2024.
Der Meister der Verwirrung
Wladimir Putin droht und erpresst, verspicht und verheißt. Die Zerstörung der Ukraine setzt er ungebremst fort
Quelle
Ukraine-Krieg „Einigung noch diese Woche?“! Trump-Satz lässt aufhorchen! Gespräche mit Moskau fix
Ukraine (821)
22.04.2025
Der russische Präsident weiß, wie man Schlagzeilen macht: Er spielt mit unserer Angst vor Krieg und unserer Hoffnung auf Frieden. Westlichen Staaten, die den Verteidigungs- und Überlebenskampf der Ukraine militärisch unterstützen, droht er, sie würden damit selbst zur Kriegspartei – zuletzt Deutschland im Fall von Taurus-Lieferungen. Und stets, wenn die Welt über eine besonders brutale russische Attacke schockiert aufjault, stellt er eine mögliche Waffenruhe oder ein Einlenken in Aussicht – zuletzt nach dem Palmsonntagsterror gegen Kirchgänger in der ostukrainischen Stadt Sumy.
Ukraine: Oster-Feuerpause nicht respektiert
Am orthodoxen Osterfest hat die Ukraine Russland vorgeworfen, die von Präsident Wladimir Putin angekündigte Feuerpause nicht einzuhalten. Laut Präsident Wolodymyr Selenskyj versuche die russische Armee zwar den Eindruck eines Waffenstillstands zu erwecken, setze aber dennoch Angriffe fort. Insgesamt seien 59 Artilleriebeschüsse und fünf Angriffe an der Front registriert worden

Quelle
Ukraine: Erster Direktor für Päpstliche Missionswerke ernannt – Vatican News
Ukraine/Gaza: „Gott ist unsere einzige Zuflucht“ – Vatican News
Selenskyj bekräftigte erneut die ukrainische Bereitschaft zu Frieden, sofern dieser vollständig und bedingungslos umgesetzt werde. Die Entscheidung liege nun bei Moskau. Putin hatte die 30-stündige Feuerpause überraschend aus „humanitären Erwägungen“ angekündigt und orthodoxen Soldaten, die für Russland kämpfen, ein frohes Osterfest gewünscht.
Parolin warnt vor Eskalation
Parolin warnt vor Eskalation: „Der Krieg darf nicht weitergehen“ – Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin hat in einem Interview mit der römischen Zeitung Repubblica deutliche Worte zur Ukraine, dem globalen Konfliktklima und dem Rückzug der USA aus dem Multilateralismus gefunden. Die Haltung des Heiligen Stuhls sei eindeutig: Nein zum Krieg – Ja zum Dialog
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Quelle
Parolin über neue Reform: „Dialog, Demut und Diplomatie“ – Vatican News
Trumps Ukraine-Politik ist gescheitert
USA: Vance will Parolin treffen
US-Vizepräsident Vance nimmt an Karfreitagsliturgie im Petersdom teil
Kardinal Parolin
Mario Galgano – Vatikanstadt
Der Heilige Stuhl hat erneut seine tiefe Sorge angesichts des Krieges in der Ukraine zum Ausdruck gebracht. In einem Interview mit der italienischen Tageszeitung La Repubblica hat Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin betont, dass eine Eskalation des Konflikts „weitere Leiden und neue Opfer“ verursachen würde. Zugleich räumt er ein, dass es „unmenschlich wäre, den Ukrainern das Recht auf Selbstverteidigung abzusprechen“.
Ukraine/Gaza: „Gott ist unsere einzige Zuflucht“
Das Osterfest wird weltweit unter unterschiedlichen Bedingungen gefeiert, doch in Konfliktgebieten wie der Ukraine und Gaza stellt sich die Frage, wie man angesichts von Krieg, Leid und Zerstörung Ostern begehen kann. In der aktuellen Ausgabe des „Pro Oriente“-Magazins beschreiben Betroffene das diesjährige Osterfest
Quelle
Pro Oriente Magazin
Mariupol
Der Lemberger Weihbischof Volodymyr Hrutsa betont, dass Ostern auch in Kriegszeiten niemals ausfällt. Gerade in den Herausforderungen des Krieges sei Gott die einzige Zuflucht. Trotz der Wunden, die der Krieg hinterlasse, bleibe die Botschaft der Auferstehung und Hoffnung zentral.
Auch in Gaza feiern die wenigen verbliebenen Christen Ostern, obwohl viele Gläubige durch die Lage im Westjordanland und fehlende Genehmigungen daran gehindert werden, nach Jerusalem zu reisen. Der palästinensische Soziologe Bernard Sabella hebt die Beharrlichkeit der christlichen Gemeinden hervor, die trotz Zerstörung und Leid die Osterbotschaft von Licht und Hoffnung weitertragen.
Trumps Ukraine-Politik ist gescheitert
Wladimir Putin hält sich an gar keine Vereinbarung mit den USA, sondern treibt die Zerstörung der Ukraine militärisch voran



Quelle
Trump-Berater Burns fordert Waffen für Ukraine
18.04.2025
Wladimir Putin ließ Donald Trump schlicht auflaufen.
Dem selbstbewussten US-Präsidenten, der noch im Wahlkampf vollmundig verkündete, den Krieg in der Ukraine binnen 24 Stunden beenden zu wollen, muss mittlerweile zur Kenntnis nehmen, dass Moskau sich faktisch gar nicht bewegt. Putin hält sich weder an das, was er selbst Trump im direkten Telefonat versprach, nämlich eine Feuerpause für die Energieinfrastruktur, noch an das, was die Unterhändler beider Seiten in Riad verabredeten, also eine Waffenruhe im Schwarzen Meer. Um es so direkt und undiplomatisch zu sagen, dass es auch Donald Trump verstehen würde: Putin lügt.


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