Codex – Pontifikat Johannes XXIII.
Die Rubriken für das Römische Brevier und Missale im Pontifikat Johannes XXIII.
Quellen/Vollständiges Dokument
Summorum Pontificum
Die Herder-Korrespondenz gibt eine Skizze der neuesten liturgischen Reformen der Rubriken durch einen Fachmann:
Die Rubriken für das Römische Brevier und Missale im Pontifikat Johannes XXIII.
Als am 25. Juli 1960 das päpstliche Motu proprio erlassen wurde, das mit den Worten Rubricarum instructum beginnt und am 28. Juli im „Osservatore Romano“ veröffentlicht wurde, war es verständlich, dass man ihm mit grosser Spannung entgegensah: man rechnete mit radikalen Änderungen in Brevier und Missale, entsprechend den Wünschen, welche schon seit Jahren überall in der Welt mündlich und schriftlich geäussert wurden. Andernorts war man jedoch der Meinung, dass vor dem angekündigten Ökumenischen Konzil keine Rede sein könne von eingreifenden liturgischen Veränderungen.
Zum Altare Gottes will ich treten
Die Messe in ihren Riten erklärt
Seit dem ersten Erscheinen im Jahr 2005 wurden in fünf Auflagen mehr als 75.000 Exemplare des Büchleins „Zum Altare Gottes will ich treten“ gedruckt. Zahlreiche Rückmeldungen lassen erkennen, dass ein vitales Interesse am überlieferten Messritus besteht und dass diese Schrift schon vielen zu einem tieferen Verständnis und bewussteren Mitvollzug des heiligen Messopfers geholfen hat.
Die soeben erschienene sechste Auflage ist inhaltlich nicht nur gereift, sondern wurde auch sprachlich gründlich überarbeitet und in ihrer Aufmachung völlig neugestaltet. Mit einfachen und verständlichen Worten führt der Autor von der Bedeutung der einzelnen Riten her ins innere Verständnis der heiligen Messe ein. Und wenn über den bisherigen Auflagen mit ihren schwarz-weissen Fotos vielleicht doch ein gewisser Hauch von Nostalgie lag, so kann man genau das nun nicht mehr sagen, denn zahlreiche ganzseitige Farbfotos in bester Qualität lassen das Buch als durchaus modern erscheinen.
12 Jahre nach Summorum Pontificum
12 Jahre nach Summorum Pontificum: Ein Gespräch mit Monika Rheinschmitt
Von Martin Bürger
Köln, 17. Februar 2020 (CNA Deutsch)
In diesem Jahr feiert die Laienvereinigung „Pro Missa Tridentina“ ihr 30-jähriges Jubiläum. Der Verein setzt sich im deutschsprachigen Europa für den klassischen römischen Ritus ein. Vereinsvorsitzende ist die 1961 in Stuttgart geborene Monika Rheinschmitt. Im Gespräch mit CNA Deutsch fasst sie zusammen, wie die Lage zur Feier der traditionellen Messe im Jahr 2020 aus ihrer Sicht ist – und wie es weitergeht.
Was hat sich in Deutschland für die überlieferte Liturgie im Jahr 2019 zum Positiven verändert?
Monika Rheinschmitt: Es gibt erfreulich viele Orte, an denen das Messangebot erweitert oder neu eingerichtet wurde: In den letzten 12 Monaten (einschliesslich Januar 2020) in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol an fast 20 Orten.
Andere Initiativen sind noch „in Arbeit“ und werden hoffentlich bald zu einer regelmässigen Feier von heiligen Messen in der ausserordentlichen Form des römischen Ritus führen.
Ein neues Buch über die Piusbrüder und die Kirchenkrise
Die Mächte der Finsternis. Ein neues Buch über die Piusbrüder und die Kirchenkrise
Quelle
Gott, Kirche Welt und des Teufels Anteil: Ingo Langner im Gespräch mit Pater Franz Schmidberger von der Priesterbruderschaft St. Pius X.
Von Hans Jakob Bürger, 30. Dezember 2019
Vielleicht weil Gesprächsbücher heute ein bisschen in Mode sind oder vielleicht auch, weil die Menschen heute zwar Bücher kaufen, aber, wie man hört, selten bis zum Ende lesen und sich mit dem Gelesenen wirklich beschäftigen. Wer weiss. Ingo Langner hat nach 2017 nun ein zweites langes Gespräch mit Pater Franz Schmidberger von der Priesterbruderschaft St. Pius X. geführt und als Gesprächsbuch im Patrimonium-Verlag herausgegeben.
Manch einer scheut sich, besonders in Deutschland, sich in offener Weise mit der Priesterbruderschaft St. Pius X. zu beschäftigen. Vor allem in offiziellen Stellungnahmen wird immer wieder betont, dass es sich bei ihr um keine offizielle Gemeinschaft der Kirche handeln würde. Ingo Langner stellt folgendes fest:
„Die Priesterbruderschaft St. Pius X. betet also seit fünfzig Jahren stets und ausführlich für den jeweiligen Papst. Sie hat das für Paul VI. getan und für Johannes Paul I. und für Johannes Paul II. und auch für Benedikt XVI. und sie tut das selbstverständlich auch für Papst Franziskus. Was für eine gute Nachricht für alle, die der Piusbruderschaft immer noch skeptisch bis ablehnend gegenüberstehen.“
Offener Brief an die ratlosen Katholiken
Viele Katholiken, die noch die Herrlichkeit der überlieferten Liturgie und die Klarheit der Verkündigung der vorkonziliaren Päpste kennen gelernt haben, sind fassungslos angesichts der Umwälzungen, deren sie Zeuge werden
Viele Katholiken, die noch die Herrlichkeit der überlieferten Liturgie und die Klarheit der Verkündigung der vorkonziliaren Päpste kennen gelernt haben, sind fassungslos angesichts der Umwälzungen, deren sie Zeuge werden. Sie erkennen ihre eigene Kirche nicht mehr wieder. Nichts scheint mehr unantastbar. Doch was tun? Erzbischof Marcel Lefebvre, ein Zeitzeuge dieser Umwälzungen und beständiger Mahner, wendet sich an alle ratlosen Katholiken: Er stellt die Veränderungen anhand von vielen konkreten Beispielen dar, beurteilt sie und weist den Weg, den es trotz allem zu gehen gilt: den Weg der Treue zum integralen katholischen Glauben und zur heiligen Messe aller Zeiten.
Kardinal Sarah warnt vor falschen Propheten
Vor Amazonas-Synode: Kardinal Sarah warnt vor „falschen Propheten“
Quelle
Die Gefahr einer „surrealen Synode“
„Eine Kirche die man nicht mehr braucht“
Vor Amazonas-Synode: Kardinal Sarah warnt vor „falschen Propheten“
Kardinal Robert Sarah ist überzeugt, dass wir uns gegenwärtig an einem Wendepunkt der Kirchengeschichte befinden. Doch während eher liberale Reformer die Weihe von „viri probati“ und Frauen fordern, hat der Kurienkardinal ganz andere Vorschläge.
Kardinal Robert Sarah hat vor „falschen Propheten“ gewarnt, die „Revolutionen und radikale Veränderungen“ verkünden. „Sie suchen mediale Popularität und geben dafür die göttliche Wahrheit preis“, sagte er der US-Zeitung „National Catholic Register“ am Montag (Ortszeit). Er befürchte, dass einige „Westler“ die im Oktober im Vatikan beginnende Amazonas-Synode dazu nutzen werden, eigene Interessen zu verfolgen. „Ich denke dabei besonders an die Weihe verheirateter Männer, die Schaffung von Ämtern für Frauen oder die Übertragung von Kompetenzen an Laien.“ Doch diese Punkte beträfen die Gesamtkirche und könnten nicht auf einer Synode beschlossen werden, die ein lokales Ziel verfolge: „die Evangelisierung der Amazonasregion“. Der Präfekt der Gottesdienst-Kongregation sei geschockt, dass die spirituellen Nöte der Gläubigen am Amazonas dazu benutzt würden, um Forderungen umzusetzen, die „typisch für ein spiessbürgerliches und weltliches Christentum“ seien.







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