Summorum Pontificum

Fünf Jahre Summorum-Pontificum 7. Juli 2012

Das heilige Messopfer

Der 5. Jahrestag der Veröffentlichung von Summorum-Pontificum am 7. Juli 2007 – in Kraft getreten ist das motu-proprio am 15. September – ist ein Tag dankbarer Freude, aber auch der Ernüchterung. Es wurde viel erreicht in diesen Jahren, auch in Deutschland. In den meisten Gebieten unseres Landes ist die hl. Messe im überlieferten Ritus weitaus besser erreichbar als vor dem Erlass des Papstes, wenn auch oft immer noch nicht als Sonntagsmesse. Wer die “alte Messe” mitfeiern will, hat dazu vielfache Möglichkeiten, und insbesondere in Grossstädten und Ballungsräumen bilden sich Gemeinden, deren ganzes sakramentale Leben von der überlieferten Liturgie und Lehre bestimmt wird.

Auf der anderen Seite ist die Ablehnung gegenüber der traditionellen Liturgie in den meisten Ordinariaten und in vielen Gemeinden kaum geringer geworden. Diese Ablehnung erstreckt sich auf die gesamte Absicht von Papst Benedikt, die Kirche mit ihrer vermeintlich “nach dem Konzil” abgestossenen Tradition wieder zu versöhnen.

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Personal Pfarreien für ausserordentlichen Ritus

Bistum Chur

Chur, 27.02.2012

Das Bistum Chur erhält zwei Personalpfarreien für katholische Gläubige, die den Gottesdienst nach dem alten tridentinischen Ritus feiern. Dies teilt der Beauftragte für Medien und Kommunikation des Bistums, Giuseppe Gracia, am Montag mit. Die beiden Personalpfarreien Maria Immaculata in Oberarth SZ für Gläubige aus der Urschweiz und Heiliger Maximilian Kolbe in Thalwil ZH für Gläubige aus dem Kanton Zürich wurden per 22. Februar von Diözesanbischof Vitus Huonder eingerichtet.

Huonder stützt sich bei seinem Entscheid auf das Motu proprio “Summorum Pontificum” von Papst Benedikt XVI. von 2007. Damit hat der Papst die Feier von Gottesdiensten im vorkonziliaren Ritus erleichtert.

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Bischof Huonder: Neue Pfarreien für Traditionalisten

Der  Bischof sieht mindestens zwei solcher Gemeinden vor

SFdrs, Freitag, 26.8.2011

Der Churer Bischof Vitus Huonder will am Priesterseminar St. Luzi in Chur keine Priester ausbilden und weihen, welche sich für die traditionelle lateinische Messe entscheiden. Hingegen will er Personalpfarreien schaffen, wo Traditionalisten wirken können.

In einer Mitteilung schreibt der Bischof, dass er künftig Priesteramtskandidaten, die vorwiegend zur Feier der Liturgie in der ausserordentlichen Form des Römischen Ritus geweiht werden möchten, an andere Institute verweise. Das Priesterseminar in Chur sei somit eine Ausbildungsstätte für Kandidaten, die sich mit der ordentlichen Form verbunden fühlen.

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