Lebensmittel sind genug für alle da
Nach Ansicht des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick muss Europa mehr gegen den Hunger in der Welt tun
Der Vorsitzende der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz erklärte, eigentlich könnten nach heutigem Stand ungefähr 12 Milliarden Menschen ernährt werden. Derzeit lebten aber nur 7 Milliarden Menschen auf der Welt; davon müssten 850 Millionen hungern. Das sei ein „Armutszeugnis“.
Aufgabe der Kirche sei es, beim Thema Welternährung Politik und Wirtschaft zu beeinflussen, damit sich an der ungleichen Verteilung von Nahrungsmitteln etwas ändere.
Gebetswoche für die Einheit der Christen
Kastensystem spaltet Christen in Indien
Die indischen Dalit stehen im Zentrum der Gebetswoche für die Einheit der Christen, die an diesem Freitag beginnt. Vorbereitet wurde sie international von indischen Studenten, die vor allem an die Ungerechtigkeiten gegenüber den Nachfahren der indischen Ureinwohner erinnern. Die Dalit sind oft aus dem Kastensystem ausgeschlossen und sind deshalb auch als „Kastenlose“ bekannt.
Fast 80 Prozent der Christen in Indien haben ihre Wurzeln bei den Dalit. Im ganzen Land sind die christlichen Dalit politisch unterrepräsentiert, sie werden ausgenutzt und von der Gesellschaft ausgestossen. Das berichtet der Jesuitenpater Joseph Jadhav, der selbst von den Dalit abstammt und an der päpstlichen Univeristät Gregoriana in Rom lehrt.
Würdiges Gedenken der Opfer
Ungarn: Erster Gedenktag für die Verschleppung der Ungarndeutschen
Rom, Saturday, 19. January 2013, zenit.org, von Jan Bentz
Heute, am 19. Januar, wird zum ersten Mal der jährliche Gedenktag des Beginns der Vertreibung der Ungarndeutschen begangen, den das ungarische Parlament Mitte Dezember vergangenen Jahres ohne Gegenstimme angenommen hatte. An diesem Datum verliessen im Jahr 1946 die ersten Deportationszüge mit Zwangsumgesiedelten „Schwaben“ das Land. Am ersten Dezember 1946 endete die „Aussiedlung“ in den amerikanisch besetzten Teil Deutschlands auf Anordung von General Clays. Von 1947 bis 1948 wurden dann noch einmal gut fünfzigtausend Menschen in den sowjetisch besetzten Teil verbracht. Vertriebene, Kriegsflüchtlinge und Heimkehrer aus sowjetischer Zwangsarbeit machen ungefähr 225.000 in der Bundesrepublik amtlich registrierte Ungarndeutschen aus. 1941 hatten sich in einer Volkszählung 477.050 Menschen in Ungarn zur deutschen Nationalität bekannt und Deutsch als ihre Muttersprache bezeichnet.
Pietros letzter Wunsch
Das Ehepaar Siviglia hat das Schlimmste erlebt, was Eltern passieren kann:
Sie haben ihren Sohn verloren. Pietro war Autist und ist vor einem halben Jahr an Krebs gestorben. Er war ein riesiger Globi-Fan, sein Lieblingsbuch «Globi und die Pirateninsel». Pietro hat sich bis zuletzt gewünscht, mit seiner Familie auf diese Insel im Indischen Ozean reisen zu können. An Pietros Sterbebett mussten ihm seine Eltern versprechen, dass sie diese Reise an seiner Stelle machen werden, damit er sie als Engel begleiten kann. Nach Pietros langer Krankheit ist die Familie verschuldet, der
Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils
Über das Apostolat im sozialen Umfeld
Rom, Monday, 14. January 2013, ZENIT.org
Papst Benedikt XVI. hat anlässlich des Jahrs des Glaubens und des 50-jährigen Jubiläums der Eröffnung des 2. Vatikanischen Konzils dazu aufgerufen, die Konzilstexte nochmals aufmerksam zu lesen. Wir dokumentieren als Beitrag zu diesem Wunsch des Heiligen Vaters jeweils thematisch ausgesuchte Texte in der offiziellen deutschen Version des Heiligen Stuhls.
Generationengerechtigkeit ist Schlüsselfrage
Mensch im Mittelpunkt aller Bemühungen um eine nachhaltige Entwicklung
Mit einem Appell für mehr Generationengerechtigkeit begann Kurienkardinal Peter Turkson am Freitagvormittag seine Ausführungen bei der ökumenischen Tagung „Generationengerechtigkeit ist Schlüsselfrage“ an der Universität Wien.
Wie der Präsident des Päpstlichen Rates für Gerechtigkeit und Frieden sagte, habe das Bewusstsein der Katholischen Kirche für ökologische Fragen und deren Zusammenhang mit Gerechtigkeit und Frieden unter den Päpsten Johannes Paul II. und Benedikt XVI. massiv zugenommen.
Vorsätze, Wünsche, Sklaverei
Prosit Neujahr! Aus Sicht vieler Menschen die ideale Zeit für Vorsätze und Wünsche
Zumal wir in Freiheit leben. Oder? UPDATE zum Autor
Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, entdeckt so manche Einschränkungen, die gar nicht zu unserem Ideal von Freiheit passen wollen. Kann Freiheit ohne einen festen Orientierungsrahmen gar eine neue Form von Sklaverei sein? Tatsächlich gibt es Gründe, auch 2013 erst einmal auf Christus anzustossen.
Die Tagespost, 2. Januar 2013, von Burkhardt Gorissen
Aus den Champagnerflaschen sind die letzten perlenden Tropfen entwichen, der Rauch der zu spät gezündeten Silvesterraketen hat sich inzwischen verzogen. Ein Glück, der Kampf mit dem Neujahrskater konnte mit einer Kopfschmerztablette siegreich ausgefochten werden. Der Wecker klingelt wieder um sieben. Prosit Neujahr, der Alltag ist da!


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