„Solidarität mit den Menschen in den betroffenen Gebieten“
Aufruf des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz zur Flutopferhilfe
„Alles, was nicht fliegen konnte, ist untergegangen“ UPDATE
Bonn, 12. Juni 2013, zenit.org
Aus Anlass der Flutkatastrophe ruft der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zu Spenden für die Opfer auf. Wir dokumentieren den Spendenaufruf von Erzbischof Zollitsch im Wortlaut:
Liebe Schwestern und Brüder im Glauben,
bewegende Bilder und Berichte vom Hochwasser in grossen Teilen Deutschlands prägen jeden Tag neu die Nachrichten. Tausenden Betroffenen haben die Überschwemmungen die Wohnstatt genommen. Betriebe stehen unter Wasser, Schulen, öffentliche und kirchliche Einrichtungen sind geschlossen. Viele Menschen sind in existenzielle Not geraten.
Bistum Passau stellt 3,5 Millionen Euro als Soforthilfe bereit
Die Auszahlung an Hochwasseropfer hat bereits begonnen
Passau, kath.net/pbp, 10. Juni 2013
Hochwasser in Passau: Der Mitmenschlichkeit ein starkes und hoffnungsfrohes Gesicht gegeben. „Finanziell spürbare Tat der helfenden Liebe“. Hilfe des Bistums angelaufen.
Die Menschen im vom Hochwasser schwer betroffenen Bistum Passau stehen zusammen. Angesichts der Katastrophe sei, so Bischof Wilhelm Schraml, „fremde Not als Sache des eigenen Herzens“ entdeckt worden. „Eine unglaubliche, spontane und anonyme Hilfsbereitschaft hat sich entwickelt“. Der Apostolische Administrator des Bistums Passau sprach am Sonntag, 9. Juni, beim Gottesdienst im Dom von einem „Erwachen der Herzen“.
Wenn du nicht froh kannst denken
Obwohl nichts Hartes dich bedrückt
Rom, 9. Juni 2013, zenit.org
Wenn du nicht froh kannst denken,
Obwohl nichts Hartes dich bedrückt,
Sollst du ein Blümchen verschenken
Aufs Geratewohl von dir gepflückt.
Irgendein staubiger, gelber, –
Sei′s Hahnenfuss – vom Wegesrand.
Und schenke das Blümchen dir selber
Aus linker Hand an die rechte Hand.
Naturale Unbeliebigkeit
Es gibt Konjunkturen für die „ewige Wiederkehr des Naturrechts“ (Heinrich Rommen)
Für die absehbaren Folgen massenhafter Abtreibung, der Entwertung der Ehe, der Verstaatlichung familiärer Erziehung werden andere später eintreten müssen. Von Wolfgang Ockenfels OP.
Trier, kath.net, 8. Juni 2013
Es gibt Konjunkturen für die „ewige Wiederkehr des Naturrechts“ (Heinrich Rommen). Sie treten meist zu Zeiten unmenschlicher Zustände und ungerechter Gesetze in Erscheinung. Erst die negative Erfahrung mit einer „positiven“, d.h. von der Obrigkeit positivierten Rechtsordnung provoziert die typisch natur¬rechtliche Frage: Sind die Gesetze überhaupt gerecht?
Carl Elsener sen. verstorben
Der Gründer der berühmten Schweizer Taschenmesser war bekennender Katholik
Sein Sohn teilte gegenüber Medien mit: „Er ist zu seinem Schöpfer heimgekehrt“
Schweiz, kath.net, 5. Juni 2013
Der Seniorchef der Schwyzer Traditionsfirma Victorinox, Carl Elsener sen, ist tot. Er verstarb am Samstagabend im Alter von 90 Jahren. Dies berichtet die „Luzerner Zeitung“. Carl Elsener sen. ist am Samstagabend friedlich eingeschlafen. Dies bestätigte Hans Schorno, Medienverantwortlicher der Victorinox, gegenüber Medien. „Er ist zu seinem Schöpfer heimgekehrt“, sagte auch sein Sohn Carl Elsener jun.
Kardinal Marx bittet um Gebet für Opfer der Flutkatastrophe
Münchner Erzbischof zeigt sich erschrocken über das Ausmass der Schäden in den Hochwasserregionen
München, (Erzbistum München und Freising)
Mit grosser Betroffenheit hat Kardinal Reinhard Marx auf die Berichte über die Situation in den Hochwassergebieten reagiert und den Menschen in den überfluteten Regionen sein Mitgefühl ausgesprochen. „Ich bin über das Ausmass der Schäden und über die Not vieler Bürger erschrocken. Wenn Menschen ihr Heim verlassen müssen, wenn ihre Aufbauleistung und ihre materielle Existenz schweren Schaden nehmen, so sind das tiefe Einschnitte und niederdrückende Erfahrungen im Leben der Betroffenen“, erklärte der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 4. Juni, in München.
Das Weinen Gottes ob des Wahnsinns des Krieges
Franziskus-Perle vom Sonntag
Krieg ist Selbstmord der Menschheit, der die Liebe tötet. Hinter jedem Krieg steht die Sünde, der Götzendienst des Geldes und der Macht, der dazu bringt, den Bruder zu töten. Von Armin Schwibach
Rom, kath.net/as, 3. Juni 2012
Der Krieg ist der Selbstmord der Menschheit, weil er das Herz und die Liebe töten. Mit diesen Worten wandte sich Papst Franziskus am gestrigen Sonntag an die versammelte Gemeinde.


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