Kardinal Marx bittet um Gebet für Opfer der Flutkatastrophe

Münchner Erzbischof zeigt sich erschrocken über das Ausmass der Schäden in den Hochwasserregionen

Kardinal MarxMünchen, (Erzbistum München und Freising)

Mit grosser Betroffenheit hat Kardinal Reinhard Marx auf die Berichte über die Situation in den Hochwassergebieten reagiert und den Menschen in den überfluteten Regionen sein Mitgefühl ausgesprochen. “Ich bin über das Ausmass der Schäden und über die Not vieler Bürger erschrocken. Wenn Menschen ihr Heim verlassen müssen, wenn ihre Aufbauleistung und ihre materielle Existenz schweren Schaden nehmen, so sind das tiefe Einschnitte und niederdrückende Erfahrungen im Leben der Betroffenen”, erklärte der Erzbischof von München und Freising am Dienstag, 4. Juni, in München.

Wichtig sei es, dass die Menschen in den Hochwasserregionen Unterstützung und Solidarität erführen. “Die zahlreichen, oft ehrenamtlichen Helfer, etwa von Feuerwehren und technischen Hilfsdiensten, leisten hier einen enormen Beitrag für den Zusammenhalt der Gesellschaft in dieser Zeit“, sagte Marx.

In Gedanken und im Gebet sei er mit allen von der Flut betroffenen Menschen verbunden, versicherte der Kardinal. “Ich bitte alle Gläubigen, mit mir für die in Not geratenen Mitbürger, aber auch für die unermüdlich arbeitenden Helfer zu beten, dass sie neuen Mut und neue Kraft schöpfen können.“

Der Erzbischof lässt sich fortwährend über die Situation der Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen der Erzdiözese informieren. Das Erzbischöfliche Ordinariat hat eine e-mail-Hotline eingerichtet, über die Pfarreien und kirchliche Einrichtungen Schäden melden und Hilfe anfordern können. (kel)

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