Wo war Gott, als das Universum geschaffen wurde?
Wo war Gott, als das Universum geschaffen wurde? – Verblüffende Antworten aus der vatikanischen Sternwarte
Wie passen Glaube und Wissenschaft zusammen? Und woher kommen wir und wohin gehen wir? Diese und andere Fragen beantworten zwei Jesuiten, die an einem exklusiven Ort arbeiten: an der vatikanischen Sternwarte in Castel Gandolfo – näher dran an Religion und Wissenschaft kann man nicht sein. Die beiden Autoren streifen durch die Geschichte der Menschheit, diskutieren über grundlegende Fragen und geben verblüffende Antworten, die komplizierte Zusammenhänge ganz leicht erklären und dabei sehr oft überraschen.
Selten wurden schwierige Themen so anschaulich, einfach und unterhaltsam behandelt. Ein Muss für alle, die Spass an den grossen und spannenden Fragen unseres Universums haben.
Vatikan: Chef-Astronom fordert Regeln für Weltraum-Tourismus
Der Chef-Astronom des Vatikans hat sich angesichts eines zunehmenden Weltraumtourismus für einheitliche Regularien ausgesprochen

Quelle
Jesuit Guy Consolmagno
Vatikan: Sternwarte hat neue Internetpräsenz
Der Chef-Astronom des Vatikans hat sich angesichts eines zunehmenden Weltraumtourismus für einheitliche Regularien ausgesprochen. Nicht nur der Planet Erde verdiene die Aufmerksamkeit der Menschheit, sagte der Jesuit Guy Consolmagno (68) im Interview mit Radio Vatikan am Donnerstag.
Der gesamte Kosmos sei Teil der göttlichen Schöpfung, die es zu bewahren gelte, so der Astronom. Mit Blick auf die Raketenstarts, die von Raumfahrtunternehmen für zahlende Kunden angeboten werden, sieht der Experte Handlungsbedarf. Es würden internationale Vorgaben benötigt, “mit denen alle einverstanden sind“. So müsse sichergestellt werden, dass es wegen der immer grösser werdenden Zahl von Satelliten nicht zu Zusammenstössen komme. Solche Vorfälle könnten “Chaos für alle verursachen“, gab der Direktor der vatikanischen Sternwarte zu bedenken.
Anteilnahme nach der Flut bleibt gross
Anteilnahme nach der Flut bleibt gross – Andachten geplant
Quelle
Flut in Deutschland: Ein Hoch auf die Nachbarschaftshilfe
Flutkatastrophe: 1,5 Millionen Soforthilfe von Caritas
D: Caritas hilft Hochwasser-Obdachlosen mit Essen und Kleidung
Eine Woche nach der Flutkatastrophe in Teilen Deutschlands bleibt die Anteilnahme riesig. Notfallseelsorger berichten, dass der aktuelle Einsatz ihre bisherigen Erfahrungen übersteigt. Auch die Spendenbereitschaft ist hoch.
In zahlreichen evangelischen Kirchen ist am Freitagabend ein Glockengeläut geplant; zudem sind Gemeinden an diesem Abend aufgerufen, Andachten für die Flutopfer zu feiern. Auch im Bistum Limburg sind Glockengeläut und Andachten geplant.
“Solch eine Verwüstung ist kaum vorstellbar”, schreibt der Limburger Bischof und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, in einem Aufruf an die Pfarreien des Bistums. Ruhrbischof Franz-Josef Overbeck will am Sonntag für alle Opfer des Hochwassers beten. Bereits am Freitag wird er sich laut Bistum Essen einen Eindruck von der Lage vor Ort machen und und mit Betroffenen und Helfern sprechen.
Papst Franziskus bestürzt über Flutkatastrophe in Deutschland
Papst Franziskus hat sich zu den katastrophalen Überschwemmungen in Deutschland in einem Telegramm an den Bundespräsidenten geäussert
Von der CNA Deutsch Redaktion
Vatikanstadt, 15. Juli 2021 CNA Deutsch)
Papst Franziskus hat sich zu den katastrophalen Überschwemmungen in Deutschland in einem Telegramm an den Bundespräsidenten geäussert.
“Mit grosser Betroffenheit hat Papst Franziskus von den schweren Unwettern und Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz Kenntnis erhalten”, so Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin in einem Telegramm an Frank-Walter Steinmeier.
Der Papst gedenke “der ums Leben gekommenen Menschen im Gebet und bekundet den Angehörigen seine tief empfundene Anteilnahme. Er betet besonders für die zahlreichen Vermissten, für die Verletzten und für alle, die zu Schaden gekommen sind oder durch die Naturgewalten ihre Lebensgrundlage verloren haben.”
Ihnen sowie den Einsatzkräften und Helfern versichere Papst Franziskus seine geistliche Nähe und erbitte allen Gottes Schutz und Beistand, so das Telegramm weiter.
G7
Bischöfe fordern von G7 Einsatz für “gerechte” und “nachhaltige” Zukunft
Von CNA Deutsch Nachrichtenredaktion
London, 12. Juni 2021 (CNA Deutsch)
Am Vorabend des G7-Gipfels in Cornwall, der am Freitag seinen Auftakt nahm und am Sonntag endet, haben katholische Bischöfe aus ganz Grossbritannien die Staats- und Regierungschefs aufgefordert, sich für eine “gerechte” und “nachhaltige” Zukunft einzusetzen.
Wie die Catholic News Agency (CNA) berichtet, riefen die Bischöfe in einem Brief an den britischen Premierminister Boris Johnson zu wirtschaftlicher Unterstützung nach der Pandemie, zu mehr Hilfe für Entwicklungsländer und zu grösserer Dringlichkeit bei der Erfüllung von Umweltzielen auf.
“Wir haben jetzt die Verantwortung – besonders als wohlhabendere Nationen – schnell zu reagieren, um Massnahmen zum Wohle unserer ganzen Menschheitsfamilie und des Planeten finanziell zu unterstützen, sei es unsere eigene Gemeinschaft oder jene, die durch räumlichen Abstand von uns getrennt, aber durch unsere Abhängigkeit von der Artenvielfalt unseres gemeinsamen Hauses eng mit uns verbunden sind”, schrieben die Bischöfe in dem Brief vom 7. Juni, der am 9. Juni veröffentlicht wurde.
Über das Naturrecht
Geistliche Betrachtungen zu den Enzykliken des hl. Johannes Pauls II. – Teil 20
Quelle
Das Naturrecht als Grundlage für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben der Menschen
Von Thorsten Paprotny, 12. Juni 2021
Die Relativierung und Leugnung des Naturrechts reichen heute bis weit in den Raum von Theologie und Kirche hinein. Doch auch der hl. Johannes Paul II. spricht in der Enzyklika “Veritatis splendor” am 6. August 1993 bereits von der “aussergewöhnlichen Wucht”, mit der Debatten über Natur und Freiheit zurückgekehrt seien. Es würden sich “gewisse Formen von Liberalismus” ausbreiten. Abgewiesen werden die Auffassungen von Moraltheologen, die die “kreatürliche Dimension der Natur vergessen und in ihrer Integrität verkennen”: “Für einige ist die Natur nur noch zum Rohmaterial für das menschliche Handeln und Können verkürzt: Sie müsste von der Freiheit von Grund auf umgeformt, ja überwunden werden, da sie Begrenzung und Verneinung der Freiheit darstellte. Für andere entstünden im masslosen Steigern der Macht des Menschen bzw. der Ausweitung seiner Freiheit die ökonomischen, gesellschaftlichen, kulturellen und auch sittlichen Werte: Natur würde all das bedeuten, was im Menschen und in der Welt ausserhalb der Freiheit angesiedelt ist.






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