Religionsfreiheit/Christenverfolgung

Islamexperte P. Samir

Islamexperte P. Samir: „Ist das noch Islam?“

Päpstlicher Rat für den Interreligiösen Dialog

Die Gräueltaten der Anhänger des „Islamischen Staat“ im Irak markieren einen Tiefpunkt in der Geschichte des Islam. Das sagt der Islamexperte und Vatikanberater Samir Khalil Samir SJ im Interview mit Radio Vatikan.

„Wir haben jetzt die grausamste Bestialität in der Geschichte des Islam erreicht. Wir waren noch nie an einen solchen Punkt der Barbarei. Die Frage ist: Ist das der Islam? Oder ist das eine Abweichung? Sicher liegt der Ausgangspunkt in der islamischen Tradition. Auf der anderen Seite kann man sicher nicht sagen, dass das der Islam sei.“

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Solidarität mit verfolgten Christen

Jüdischer Weltkongress: Solidarität mit verfolgten Christen

Ronald S. LauderQuelle

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses ruft zur Solidarität mit verfolgten Christen auf: Menschen guten Willens müssten sich zusammentun, um die Welle der Gewalt gegen Christen im Nahen Osten und in Afrika zu stoppen.

New York/Mossul, kath.net/idea, 21. August 2014

Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Ronald S. Lauder (New York), hat zur Solidarität mit verfolgten Christen aufgerufen. Menschen guten Willens müssten sich zusammentun, um die Welle der Gewalt gegen Christen im Nahen Osten und in Afrika zu stoppen, schreibt er in der Zeitung New York Times. Juden verstünden am besten, was geschehen könne, wenn die Welt zu solchem Unrecht schweige.

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Vatikan-Diplomat sieht Gefahr eines „Genozids“ im Irak

Die Anwendung von Gewalt im Irak sei das letzte Mittel im Kampf gegen die Verbrechen, die „wir alle in den Medien sehen“

Das hat der ständige Beobachter des Heiligen Stuhls bei den Vereinten Nationen in Genf mit Blick auf einen möglichen Einsatz der UNO im Irak betont.

Die Organisation „könnte und müsste eingreifen, um die lokale Bevölkerung im Irak zu schützen und die Terroristen des Islamischen Staats (IS) zu neutralisieren“, sagte Erzbischof Silvano Tomasi bereits am Montag im Gespräch mit der französischen Wochenzeitung „Famille Chrétienne“. Im Irak bestehe zurzeit die Gefahr eines Genozids, so Tomasi.

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Ist militärische Gewalt im Irak vertretbar?

 Ein Friedensethiker erklärt

D/Irak:   Pax Christi warnt vor Waffenlieferungen
Agenzia Fides
Kirche in Not: „Die Lage ist dramatisch“

Wann und unter welchen Umständen billigt die katholische Kirche militärische Gewalt und ihre Unterstützung in Form von Waffenlieferungen? Darüber sprachen wir mit Heinz-Gerhard Justenhoven, dem Direktor des katholischen Instituts für Theologie und Frieden in Hamburg.

„Natürlich ist der Einsatz militärischer Gewalt immer einer, der rechtfertigungsbedürftig ist. Er ist dann erlaubbar oder rechtfertigbar, wenn das Übel, das durch ihn angerichtet wird, geringer ist als das Übel, das man verhindern kann. Und das ist im Fall der Selbstverteidigung unter bestimmten Umständen gegeben.“

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Katholische Rekruten von Hauptmann verspottet

Die Schweizer Armee scheint gegenüber religiösen Angelegenheiten nicht besonders aufgeschlossen zu sein

Armeeseelsorge
Infobrief Nr. 98

Das mussten sieben katholische Rekruten aus den Kantonen Wallis und Freiburg erfahren, während sie im Emmental stationiert waren. Zu Wochenbeginn baten sie ihren Hauptmann um Erlaubnis an Fronleichnam einen Gottesdienst besuchen zu dürfen. Als er das Antragsformular erhalten hatte, begann er zu kichern und fragte, ob es sich hier um einen Scherz handle. Die Vorgesetzten hatten diese sieben Rekruten vor den anderen Kameraden verspottet. Ja der Hauptmann drohte den Gesuchstellern sogar mit Gefängnis, weil diese sich bei einer höheren Stelle beschweren wollten. Sie hatten keine Chance.

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Muslime und Christen sind in Gaza ein Volk

Muslime und Christen sind in Gaza ein Volk – Griechisch-orthodoxer Erzbischof von Gaza Alexis

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Von Andrea Krogmann (KNA)

Gaza-Stadt, kath.net/ KNA, 16. August 2014

Eine islamistische Verfolgung von Christen im Gazastreifen wäre nach Ansicht des griechisch-orthodoxen Erzbischofs von Gaza, Alexis, undenkbar. Christen und Muslime seien ein Volk und stünden vor den gleichen Problemen, erläutert der Erzbischof im Interview der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Gaza-Stadt.

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Glaubenskriege kommen nach Europa

Im Westen wächst die Angst vor islamischen Terroristen

Die Gerechtigkeit umarmt den FriedenQuelle

Im Westen wächst die Angst vor islamischen Terroristen – 80 Prozent der Briten fühlen sich in ihrem Land bedroht – Deutscher Salafist Silvio K. hält sich zurzeit in Syrien auf und droht mit Anschlägen u.a. auf ein US-Atomwaffenlager in der Eifel.

London/Berlin, kath.net/idea, 14. August 2014

Glaubenskriege scheinen in das weithin säkularisierte Westeuropa zurückzukehren. Die Gräueltaten der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ (IS) an Christen, Jesiden und gemässigten Muslimen im Irak sowie die „Heiligen Krieger“ im syrischen Bürgerkrieg lassen die Angst vor islamischem Terrorismus wachsen. So fühlen sich 80 Prozent der Briten in ihrem Land bedroht, wie eine Umfrage im Auftrag der Londoner Zeitung „Times“ ergab.

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